Okt 31

Goldbach Media lanciert mit Crossfactory eine
neuartige Unit für Crossmedia-Dienstleistungen

Mit der neuen Unit Crossfactory lanciert die Goldbach Media Gruppe als erste Vermarktungsorganisation eine Unit für medien- und portfolioneutrales Consulting und Processing crossmedialer Kommunikationsaktivitäten. Leiter der Crossfactory ist Peer Dittmar.

Goldbach Media lanciert Crossfactory

Eine interessante Entwicklung, die m.E. Sinn macht. Die Online-Medien dürften dadurch vermehrt profitieren, da sie dann frühzeitig in gesamtheitliche Kampagnen einbezogen werden. Bisher war es ja oft so, dass man am Schluss der Kampagnenplanung noch vielleicht daran gedacht hat, noch 1 bis 2 % in Online-Werbung zu “investieren”. Man hat dann noch ein paar “Bännerchen” kreiert und irgendwo platziert, einfach völlig konzeptlos. Und oft hat man dann auf Agenturseite gemerkt, dass es doch etwas Arbeit gibt und man hat dann vermutlich auch oft darauf verzichtet und dann bequemerweise einfach noch ein zusätzliches Zeitungsinserat geschaltet. War doch viel einfacher.

Nun, lieber Peer, hoffen wir auf dich, dass du uns Online-Marketers möglichst viele Kampagnenbudgets bescherst. Wir sind gespannt.

Okt 27

Heute habe ich einen Telefonanruf aus unserem nördlichen Nachbarland erhalten. Da wolle doch jemand wirklich unsere domain travelagent.ch als travelagent-hotels.ch und travelagent-ferien.ch reservieren. Sie wollten damit nur vermeiden, dass wir Ärger bekämen und sie als Domain-Registrar auch. Dem wollen sie aus dem Weg gehen und wollten uns nun informieren, damit wir diese domains selber registrieren könnten.

Plumper gehts wohl nicht mehr. Ein seriöser Registrar würde das nie machen. Vor allem nicht mit einer Telefonnummer, die nicht am Display angezeigt wird. Den Kunden unter einem solchen Vorwand darauf hinweisen und dann Unsicherheit verbreiten wollen, damit der Kunde dann diese Domains gleich selber reservieren soll, ist schon sehr unseriös.

Im Hintergrund hörte man andere Stimmen und Telefonate wie aus einem Callcenter. Da will sich bestimmt wieder mal jemand eine goldene Nase mit der Dummheit oder Unsicherheit von ein paar Mitmenschen verdienen.

So was von verächtlich! Pfui!

Okt 26

Nun bietet auch local.ch weitergehende POI (Points of interest) auf seiner Kartenlösung an. Einerseits findet man dort Angebote mit lokalen Inhalten wie die Standorte von Mobility CarSharing Schweiz und andererseits die Webcams von Swisswebcams.ch (hier muss ich fairerweise erwähnen, dass ich an Swisswebcams.ch beteiligt bin, aber dafür keine Werbung machen möchte).

local.ch

Die beiden neuen Partner liefern lokale Informationen aus ihren Tätigkeitsfeldern, die in Ergänzung zu Suchabfragen im Kartenausschnitt bei local.ch angezeigt werden. local.ch beabsichtigt, weitere lokale Inhalte zu aggregieren, die sich sinnvoll mit dem bestehenden Angebot der privaten und geschäftlichen Verzeichniseinträge sowie Eventdaten verknüpfen lassen.

Neben map.search.ch baut nun die Publigroupe mit local.ch eine ähnliche Lösung auf, wo man lokale Inhalte findet. Diese Entwicklung ist natürlich zu begrüssen, denn da wird sich schon bald ein Titanenkampf abspielen, wo es um die Vorherrschaft der lokalen Suche in der Schweiz gehen wird.

Search.ch hat den First-Mover-Advantage und einen vermutlich sehr grossen Vorsprung. Beide basieren auf der sehr guten Kartenlösung von Endoxon. Also wird wahrscheinlich das bessere Marketing, der bessere Content und die Userträgheit oder –neugierde darüber entscheiden, wer künftig in ein oder zwei Jahren die Nase vorne haben wird. Spannend wird auch sein, ob search.ch weiterhin so viele innovative Neuerungen bringen wird, zumal ihr früherer Chefentwickler Bernhard Seefeld ja jetzt bei Endoxon arbeitet und somit sein Genie auch local.ch zugänglich gemacht werden dürfte.

Ich bin auf jeden Fall gespannt und werde hier weiter berichten.

Ach ja, Werbung auf lokalen Plattformen wir local.ch und map.search.ch ist auf jeden Fall sehr spannend wegen des genauen Targetings. Nur hats noch kaum jemand gemerkt, dass man hier so gut werben könnte.

Okt 25

3. Symposium Lead Management

In eigener Sache:

Am Donnerstag, 23. November organisieren wir das 3. Symposium Lead-Management im Renaissance Zürich Hotel in Glattbrugg mit einem brandaktuellen Thema:

“NEUE MEDIEN: WELCHE KONSEQUENZEN ERGEBEN SICH FÜR DAS LEAD-MANAGEMENT?”
  • Prof. Dr. Torsten Tomczak (Universität St. Gallen)
  • Dr. Dominique von Matt (Jung von Matt/Limmat)
  • Tobie Witzig (rbc solutions AG)
  • Qris Riner (Nemuk AG)

Die Möglichkeiten, den Inhalt von Kampagnen intelligent über verschiedene Kanäle und mit neuen Medien zu verknüpfen, haben für die Zielgruppenbearbeitung völlig neue Dimensionen geschaffen. Viele Unternehmen nutzen diese Chancen allerdings noch nicht genügend. Der Dialog wird zu wenig interaktiv gestaltet und die verschiedenen Feedback-Kanäle werden oft ohne System oder überhaupt nicht genutzt.

Das Lead-Management Symposium zeigt auf, mit welchen Tools und Prozessen die Kundengewinnung im Zeitalter der Neuen Medien optimiert werden kann.

Anmeldung kostenlos unter: http://www.lead-management.ch

Bereits zum dritten Mal veranstalten wir das Symposium Lead-Management, an dem jeweils weit über 200 Marketer teilnahmen. Sofern Sie sich für den richtigen Einsatz von neuen Medien im Marketingmix interessieren, ist dieser Event das Richtige. Die Referenten Tomczak und von Matt sind brillante Rethoriker und wissen genau, wie der “Online-Hase” läuft, währenddem wir neben der Theorie praktische Beispiele dazu bringen. Ursprünglich entspringt der Lead-Management Idee aus einer von uns erstellen Studie, in der bei 124 CH-Unternehmen getestet wurde, ob und wann diese auf Anfragen reagieren (hier geht’s zur Studie aus dem Jahre 2004).

Okt 24

Der Nachtmahr für jene SEOs, die lieber mit Tricks als mit Content arbeiten, ist gelandet: Google hat die Custom Search Engine lanciert.

Google lanciert Custom Search Engine

Der Witz dabei: Der User kann sich selber sein Set von Sites zusammenstellen, die ihn interessieren, und fortan wird ihm Google eine personalisierte Trefferliste zusammenstellen: zuoberst – sofern passend natürlich – die Resultate seiner bevorzugten Sites, die generischen Resultate werden erst weiter unten aufgelistet.

Wie das mit der Usability aussieht, kann ich noch nicht beurteilen (Matt Cutts findet sie prima), aber wenn sich das verbreitet, haben Suchmaschinenoptimierer der tricksenden Sorte endlich ausgedient: Die User werden die guten, sprich: informativen Sites für sich persönlich in den Trefferlisten nach oben bugsieren, via Bookmarklet soll eine Site gleich beim Besuch als bevorzugt gekennzeichnet werden können. Resultat: Content wird endlich King (was in Sachen Suchmaschinen bisher leider oft bloss ein Gerücht war).