Oct 31

Goldbach Media lanciert mit Crossfactory eine
neuartige Unit für Crossmedia-Dienstleistungen

Mit der neuen Unit Crossfactory lanciert die Goldbach Media Gruppe als erste Vermarktungsorganisation eine Unit für medien- und portfolioneutrales Consulting und Processing crossmedialer Kommunikationsaktivitäten. Leiter der Crossfactory ist Peer Dittmar.

Goldbach Media lanciert Crossfactory

Eine interessante Entwicklung, die m.E. Sinn macht. Die Online-Medien dürften dadurch vermehrt profitieren, da sie dann frühzeitig in gesamtheitliche Kampagnen einbezogen werden. Bisher war es ja oft so, dass man am Schluss der Kampagnenplanung noch vielleicht daran gedacht hat, noch 1 bis 2 % in Online-Werbung zu “investieren”. Man hat dann noch ein paar “Bännerchen” kreiert und irgendwo platziert, einfach völlig konzeptlos. Und oft hat man dann auf Agenturseite gemerkt, dass es doch etwas Arbeit gibt und man hat dann vermutlich auch oft darauf verzichtet und dann bequemerweise einfach noch ein zusätzliches Zeitungsinserat geschaltet. War doch viel einfacher.

Nun, lieber Peer, hoffen wir auf dich, dass du uns Online-Marketers möglichst viele Kampagnenbudgets bescherst. Wir sind gespannt.

Eine Antwort zu “Goldbach Media lanciert Crossfactory”

  1. Peer Dittmar sagt:

    Lieber Jörg, vielen Dank für die Glückwünsche. Das von dir kommentierte Vorgehen ist in der Tat kritisch, da sich offensichtlich die Kunden und der Wettbewerb massiv verändert haben. Hinzu kommt, dass wir uns alle in einer Zeit des permanenten Wandels befinden. Für die Kommunikation bedeutet dies in aller Konsequenz, sich zum einen die oft gepredigte Kundenorientierung zu oberst auf die Fahne zu schreiben (B2C-Ebene) und zum anderen sich mit Problemlösungen auseinander zu setzen (B2B-Ebene).
    Crossmedia eröffnet hier neue Chancen, denn im Vordergrund steht die Vernetzung einer Kommunikationsidee über verschiedene Medien, die zu einem vertieften, interaktiven Erlebnis einer Marke oder eines Angebotes führt und Mehrwert erzeugt. Das heisst nicht anderes, als dass eine bestimmte Zielgruppen durch die nutzungsrelevanten Medien navigiert wird und dabei eine sinnvolle Verknüpfung bekannter Kommunikationsinstrumente erfolgt. Konsumenten werden dann wirklich auch eingebunden und können sich mit „ihrem“ Angebot interaktiv auseinandersetzen (B2C-Ebene). Erfolgreiche Kommunikation bedingt aber die Bereitschaft und Möglichkeit zur Optimierung der kommunikativen Wertschöpfungskette (B2B-Ebene). Geschieht dies, dann werden nicht – wie Du es skizziert hast – am Ende einer Kampagneplanung nur ein paar „Bännerchen“ kreiert und irgendwo platziert, nein, dann werden wir dem Wandel auch gerecht.

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