Jan 31

Es tut sich was: Zwei aktuelle Headlines:

>> Wikipedia Gründer startet Suchmaschine
>> Google hängt alle Konkurrenten ab und baut Standort Zürich aus

Im Gegensatz zu Google und Yahoo setzt die Suchmaschine von Wikipedia-Gründer Wales nicht auf Suchalgorithmen, sondern auf Entscheidungen der Nutzer. Den Suchmaschinen-Riesen soll sie aber dennoch Konkurrenz machen.

Der Gründer des freien Online-Lexikons Wikipedia, Jimmy Wales, arbeitet nach einem Medienbericht an einer Suchmaschine, die den Marktführern Google und Yahoo Konkurrenz machen soll. Mit seinem neuen Projekt will der 40-Jährige nach Informationen des Online-Nachrichtenportals “Welt.de” die Nutzer entscheiden lassen, wie Inhalte im Netz gefunden werden. Geld für sein Vorhaben habe er vom Online-Versandhändler Amazon erhalten.

Anstelle von Computer-Programmen wolle Wales auf die qualitative Entscheidung der Nutzer setzen. Sie sollen die Rangfolge von Suchergebnissen per Klick beeinflussen und kommentieren. “Wir wissen alle, dass Google und Yahoo sehr gute Suchmaschinen sind, aber wir wissen ebenso gut, dass gemeinschaftliche Arbeit eine mächtige Technik ist”, sagte Wales zu “Welt.de”.

Nach seinen Angaben befindet sich das Projekt, das den Code-Namen Wikiasari trägt, erst in einem frühen Designstadium. Wie die Suchmaschine endgültig heißen soll, ist derzeit noch unklar. “Wir hoffen, dass wir mit einem Vorführ-Modell im ersten Quartal 2007 auftreten können”, sagte Wales.

Der Wikipedia-Gründer warnt vor allzu großen Hoffnungen: “Erwarten Sie nicht zu viel. Schließlich ist das gemeinschaftliche Software. Wir möchten diese lieber korrekt einrichten, als dass wir überzogenen Erwartungen entsprechen. Mit Wikipedia war es am Anfang genau so.”

Wales betreibt die im Unterschied zu Wikipedia kommerziell ausgerichtete Firma Wikia, deren Entwickler in das neue Projekt involviert seien.

Quelle: die Presse.com und swissguide.ch

Perslönliche Bemerkung:
Suchmaschinen a la Web 2.0, wer hätte das gedacht – aber eben…
Visionäre haben eben noch lange nicht ausgeträumt! Gemeinsam an einer Suchmaschine arbeiten!
Wenn man bedenkt, mit welchem Eifer Wikipedia gepflegt wird eigentlich eine logische Entwicklung – Wenn man etwas länger darüber nachdenkt…

Jan 30

Neues Tool – neue Werbeplattform. Das dachte sich vergangenes Wochenende auch so manch schlauer Australier. Nachdem das Imperium Google ankündigt hatte, neue Luftaufnahmen vom Raum Sydney für Google Maps/Earth zu schiessen, packten doch einige ihre Werbebanner und –botschaften auf weiter Flur aus. Google machte die Bilder aus nur 600 Meter Höhe und entdeckte im Anschluss an das Shooting wohl die ein oder andere Marketing-Botschaft oder die Website eines Start-up-Unternehmens. Doch nur positive Reaktionen haben die Guerilla-Aktion nicht ausgelöst. Vermuten einige, Google spanne mit den Werbetreibenden zusammen. Zudem hat das so genannte Roof-Advertising wohl schon bald Mainstream-Charakter erlangt, ist also bereits passé; und könnte somit auch einen negativen Werbeeffekt auslösen.

Quelle: Newsletter der Werbewoche vom 30.1.07

Google Earth

http://earth.google.de

Persönliche Bemerkung:
Ich glaube nicht, dass es Google nötig hat, Roof-Advertising zu betreiben. Vielmehr wird Google sicherlich schon bald wirkliche Werbung auf Google Earth anbieten. Wenn jemand lokale Informationen sucht, dann ist es cool, diese auf Google Earth zu suchen. Wir kennen das ja schon von map.search.ch und von local.ch. Nur ist es dort “nur” zweidimensional, bei Google Earth hingegen dreidimensional. Nur heute findet man hierzulande noch nicht viele Informationen auf Google Earth. Das dürfte sich aber sicher schon bald ändern. Die Werbetreibenden von lokalen Informationen dürfen sich freuen.

Jan 29

ecomtrustnew

Internet-Business – Systematisch aufbauen und erfolgreich lancieren

Die Geschäftsmodelle im Internet reichen von klassisch-seriös bis abenteuerlich. Als Geschäftsfürher oder Marketing-/Vertriebsverantwortlicher stellt sich die Frage: Was bringen sie dem Unternehmen? Passen sie in die eigene Strategie? Was ist für die Zielgruppe erfolgsversprechend? Grundlagen zur Strategie und praktischen Umsetzung werden im Nachdiplomkurs E-Commerce & Online-Marketing an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel vermittelt. Besonders interessant für Webshopbetreiber ist der Vertiefungstag «der rechtskonforme Webshop». Verantwortliche für einen Online-Webshop können sich sogar zum «Certified e-comtrust Consultant» zertifizieren lassen.

Informationen:
FHNW Hochschule für Wirtschaft Basel: CAS E-Commerce und Online-Marketing
e-comtrust.ch

Jan 27

wiki_ama

Cleverer Buchändler!

Die News:
Der Online-Versandhändler Amazon eifert dem Erfolg der Online-Enzyklopädie Wikipedia nach. „Amapedia“ heißt das neue Angebot, bei dem die Kunden der US-Firma Daten und Tipps zu Produkten zusammentragen sollen.
Reichlich unzeremoniell hat Amazon die neue Funktion eingeführt: Keine Presseerklärung kündigt die neue Funktion an; auf der Hauptseite findet sich kein Hinweis. Erst auf den Produktseiten des US-Angebots der Hinweis auf die „Amapedia“. Jeder Kunde kann sich hier einloggen und frei nach Schnauze schreiben, was ihm zu dem Produkt einfällt. Nach und nach soll so ein immer vollständigerer Produktkatalog jenseits von ISBN-Nummern und Klappentexten entstehen. Weiterer Vorteil: Für Amazon sind die Informationen kostenlos – bezahlt werden Kunden für ihre Mitwirkung nicht.

Quelle:
Focus http://www.focus.de/digital/netguide/online-enzyklopaedie_nid_43518.html
Amazon http://amapedia.amazon.com/

Persönliche Bemerkung:
Da ja schon Bücher und Produkte zum Teil mit sehr viel Energie und Herzblut beschrieben werden, schätze ich, dass das Amazon-Wiki gut angenommen werden wird. Web 2.0 in seiner ganzen Breite….

Jan 25

Die französische Studie “NetImpact 3 bis” hat bewiesen, dass sich Online-Werbung messbar positiv auf den Verkauf der Fitness-Cerealien Spezial K von Kellogg’s im Supermarkt auswirkt. Die Werbung erhöhte zum einen das Verkaufsvolumen im Einzelhandel. Banner & Co generierten asserdem neue Käufer von Spezial K im stationären Handel.

An der Umsetzung der Werbewirkungsstudie nahmen Adserving-Anbieter ADTECH (www.adtech.de), das IAB France, der Werbekunde Kellogg’s und das Marktforschungsunternehmens Marketing Scan teil. In sechs Wochen, von Mitte Juni bis Ende Juli 2006, lieferte ADTECH die Online-Werbung für Spezial K auf eine Vielzahl französischer Websites – Advertising.com, Alice, Au Féminin, Benchmark Group, Doctissimo, France Télévisions, Hi-Media, Lagardère Active Publicité, Lycos, MSN/Windows Live, Orange, Régie Obs, Skyrégie, TF1 Publicité, Voyages SNCF, Yahoo!, Zefir Web.

Quelle: Online Marketing Newsletter Ausgabe 2/2007 (penton.de) Mehr Infos

Das ist bereits die zweite Studie (die ich kenne), welche belegt, dass Online-Werbung unmittelbar zu Abverkäufen im Regal führt. Die andere Studie hat in Deutschland nachgewiesen, dass die Celebrations tatsächlich wegen Online-Werbung vermehrt konsumiert wurden. Im direkten Vergleich war Online-Werbung sogar doppelt so gut wie TV-Werbung. Welche Überraschung!