Jan 24

Die französische Studie “NetImpact 3 bis” hat bewiesen, dass sich Online-Werbung messbar positiv auf den Verkauf der Fitness-Cerealien Spezial K von Kellogg’s im Supermarkt auswirkt. Die Werbung erhöhte zum einen das Verkaufsvolumen im Einzelhandel. Banner & Co generierten asserdem neue Käufer von Spezial K im stationären Handel.

An der Umsetzung der Werbewirkungsstudie nahmen Adserving-Anbieter ADTECH (www.adtech.de), das IAB France, der Werbekunde Kellogg’s und das Marktforschungsunternehmens Marketing Scan teil. In sechs Wochen, von Mitte Juni bis Ende Juli 2006, lieferte ADTECH die Online-Werbung für Spezial K auf eine Vielzahl französischer Websites – Advertising.com, Alice, Au Féminin, Benchmark Group, Doctissimo, France Télévisions, Hi-Media, Lagardère Active Publicité, Lycos, MSN/Windows Live, Orange, Régie Obs, Skyrégie, TF1 Publicité, Voyages SNCF, Yahoo!, Zefir Web.

Quelle: Online Marketing Newsletter Ausgabe 2/2007 (penton.de) Mehr Infos

Das ist bereits die zweite Studie (die ich kenne), welche belegt, dass Online-Werbung unmittelbar zu Abverkäufen im Regal führt. Die andere Studie hat in Deutschland nachgewiesen, dass die Celebrations tatsächlich wegen Online-Werbung vermehrt konsumiert wurden. Im direkten Vergleich war Online-Werbung sogar doppelt so gut wie TV-Werbung. Welche Überraschung!

Jan 23

Gemäss einer Mitteilung im Newsletter von emarketer.com erfolgen in Europa immer mehr Verkäufe online, was ja niemanden wirklich erstaunen wird.

emarketer

Interessant wäre es, die Zahlen auch aus der Schweiz zum Vergleich heranzuziehen. Ich denke, wir wären in der Rangliste ganz weit oben, was den Umsatz und die Anzahl Einkäufe übers Internet betrifft. Aber meist fehlen wir bei solchen “europäischen” Vergleichen.

Jan 22

skype

Wenn von VoIP die Rede ist, dauert es in der Regel nicht lange, bis auch die Wortschöpfung “skypen” eingebracht wird: Die Internet-Telefonie über die Skype-Software erfreut sich allgemeiner Beliebtheit und momentan gibt es rund 136 Millionen registrierte Nutzer weltweit. Über die privaten Anwender und vor allem die junge Generation von Arbeitnehmern hat die Software auch ihren Weg in die Unternehmen gefunden. Allerdings kann diese Nutzung auch Sicherheitsrisiken bergen, die in einem Report von Berlecon Research und dem Fraunhofer ESK diskutiert werden.

Hauptkritikpunkt an Skype in diesem Zusammenhang ist, dass die Protokolle nicht offen gelegt sind und dadurch Sicherheitskonzepte und deren Implementierung nicht überprüft werden können. Zudem könnten über Skype sensible Firmendaten nach außen geschleust werden, ohne dass auch nur die Chance einer Kontrolle besteht, so die Experten von Berlecon. CIOs fürchten darüber hinaus, dass die Tunnelung der Firewall die IT-Infrastruktur angreifbar mache.

Zwar seien diese Kritikpunkte an Skype durchaus berechtigt, doch müsse man die Risiken gegen den Nutzen abwägen und sich nicht generell gegen einen Einsatz von Skype entscheiden, plädiert Anne Lange vom Fraunhofer ESK. Vielmehr sei eine Freigabe mit klar definierten Regeln, beispielsweise einer Skype-Policy, durchaus zu empfehlen. So sollte der lokale IT-Verantwortliche über den Einsatz von Skype informiert werden und die Voraussetzungen für eine Nutzung prüfen. Auf Rechnern sicherheitskritischer Bereiche mit einem hohen Schutzbedürfnis sollte die Installation von Skype nicht gestattet werden. Zudem sollten die Mitarbeiter über die Sicherheitsrisiken von Skype informiert werden und nur mit bekannten Partnern kommunizieren sowie die automatischen Annahme von Verbindungen vermeiden.

Quelle: http://www.ecin.de/news/2007/01/17/10320/

Persönliche Bemerkung:

Skype in eine Sicherheits-Policy einzubinden ist für Unternehmen sehr wichtig. Wie auch andere Bereiche, z.B. der private E-Mail-Verkehr oder der Einsatz von USB-Geräten, klar definiert sein sollte!
Je mehr Aufklärung hier erfolgt, und zwar rechtzeitig, desto geringer ist das Konfliktpotential.

Was alles in eine Sicherheits-Policy gehört und wie man so etwas im Unternehmen wirkungsvoll implementiert ist Teil des Nachdiplomkurses Information Security Management an der FHNW in Basel

Jan 19

McDonald’s hat sein globales Marketingteam neu strukturiert und das Budget für Online-Werbung verdoppelt. Grund dafür ist die Hinwendung zu interaktiven Medien, mit deren Hilfe eine bedeutungsvollere Beziehung zu den Verbrauchern aufgebaut werden soll.
McDonalds
Der Fast-Food-Riese ist einer der weltweit größten Anzeigenkunden und lässt von der global tätigen interaktiven Agentur AKQA eine konsistente digitale Strategie für seine mehr als 30.000 Restaurants rund um den Globus ausarbeiten.

Anzeichen für den zunehmenden Appetit von McDonald’s auf digitale Werbung waren ab April zu erkennen, als Global Chief Marketing Officer Mary Dillon die Marketingabteilung umstruktutierte, damit diese sich mehr auf die Chancen in den Bereichen Web und Mobil konzentrieren kann. Von Verbrauchern erzeugter Content und soziale Netzwerke wie Windows Live Spaces sollen wichtige Schwerpunkte des Unternehmens werden.

Der Chief Executive von McDonald’s Jim Skinner gab kürzlich vor Teilnehmern des Forrester Consumer Forums zu, dass seine Marke bei der Nutzung der online verfügbaren Möglichkeiten „nicht an vorderster Front“ gestanden sei. Mit der Bestätigung, dass das Online-Budget verdoppelt wird, während der Anteil des Fernsehens am Marketing-Topf von 85 Prozent auf 70 Prozent zurückgefahren wird, zeigt er allerdings den Willen zu Änderungen.

„Wir erreichen die Verbraucher wo sie arbeiten, leben und spielen mit relevanten Kundenerlebnissen“, so Skinner zum neuen digitalen Schwerpunkt der Marke.

„Die althergebrachte Werbung verliert an Wirksamkeit, deshalb suchen Markeninhaber nach Alternativlösungen, bei denen ein besseres Verbrauchererlebnis eine Marke stärkt und bedeutungsvoller werden lässt“, so der Vorstandsvorsitzende und Mitbegründer von AKQA Ajaz Ahmed. „McDonald’s hat die Chance, beim Umgang mit dem digitalen Bereich eine führende Stellung zu erlangen. Es gibt wirklich spannende Innovationsmöglichkeiten.“

Quelle: yoome.de

„Die althergebrachte Werbung verliert an Wirksamkeit, deshalb suchen Markeninhaber nach Alternativlösungen, bei denen ein besseres Verbrauchererlebnis eine Marke stärkt und bedeutungsvoller werden lässt.”

Dieses Zitat von oben lasse ich mir genüsslich nochmals durch die Zunge gehen. Wenn schon einer der grössten Werbeauftraggeber gemerkt hat, dass mit Online-Werbung eine gute Alternative zu den klassischen Kanälen gibt, dann werden es die anderen bestimmt auch einmal merken.

Jan 17

studie

Unternehmen planen mehr Features im Webshop

Die überwältigende Mehrheit der kommerziellen Websites und Online-Verzeichnisse möchte 2007 Impulse aus Rich-Internet-Applications gewinnen, also zusätzlichen animierten Funktionen auf ihren Websites. 90 Prozent planen für das laufende Jahr den Einsatz verschiedener Features, die die Nutzererfahrung verbessern sollen. Das belegt eine Studie der Rich-Media-Anbieter Scene7.

Geplant sind häufig eine reichere Bebilderung und alternative Ansichten der Produkte, sowie Geschenkempfehlungen. Bereits eingesetzt werden am häufigsten Features wie Cross-Sell, Up-Sell, Zoom oder Online-Kataloge. Dabei halten 78 Prozent der Händler den Zoom für die effektivste Rich-Internet-Application, wenn es um die Verbesserung der Präsentation geht. 76 Prozent sagen das zu visuellen Produkt-Konfiguratoren, 75 Prozent zu Farbmustern, 73 Prozent zu Online-Monogrammen und alternativen Produktansichten.

Am häufigsten kommen Rich-Internet-Applications auf Start- oder Produktseiten zum Einsatz, sagen die befragten Händler. Geplant sind die Anwendungen dennoch auch auf Kategorie- und Übersichtsseiten, sowie bei den Bestsellern. Die höchste Effektivität der Features machen die Händler aber bei den Ansichten der Kollektionen und den Wunschzettel-Seiten aus

Persönliche Bemerkung:
Da kann man nur hoffen, dass bei der Auswahl der Features die Marketing-Fachleute mehr mitzureden haben als die Techniker! Denn wie schon in der ersten Generation sind die technischen Möglichkeiten toll, aber nutzen nix wenn es dem Kunden keinen klaren Mehrwert bringt.