Feb 22
Google bietet seine Kommunikations- und Office-Services nun auch für IT-Unternehmen an. Das Angebot ist kostenpflichtig. Für die Integration stehen APIs bereit. Das Angebot trägt den etwas sperrigen Namen “Google Apps Premier Edition” und kostet pro Nutzer und Jahr 38 Euro. Das Package umfasst einen 10-Gigabyte-Gmail-Client, einen Instant-Messaging-Client mit VoIP-Funktion “Google Talk”, einen Online-Kalender “Google Calendar” und eine browserbasierte Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. Ausserdem umfasst das Angebot einen Rund-um-die-Uhr-Service-Support.
Quelle: NetzwocheTicker-News vom 22.02.2007 / http://www.google.com/a/

Persönliche Bemerkung:
Nun enttäuscht mich Google doch etwas. Ich hätte eher erwartet, dass sie z.B. ein komplettes Open Office webbasiert anbieten würden. Die Konkurrenz zu Microsoft und live.com wäre erheblich grösser als mit den Minipaketen an Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. Nur die Tatsache, dass die Services wenig bis gar nichts kosten, wird kaum viele Benutzer dazu verleiten umzusatteln. Daher hätte ich es begrüsst, wenn Google eine wirkliche Alternative zu MS-Office anbieten würden, denn Konkurrenz belebt das Geschäft. Ich bin aber immer noch zuversichtlich, dass Google so etwas in Vorbereitung hat. Somit bleibe ich gespannt, was noch kommen wird.
Feb 21
Eine aktuelle Studie ermittelt den besten Return-on-Investment im Webmarketing
Bezahlte Suchanzeigen und E-Mail-Marketing an hausinterne Kundenadressen sind die Online-Marketingmaßnahmen, die Werbern den höchsten Return-on-Investment einfahren. Das ergab eine Umfrage des amerikanischen Marketing-Wissensportals Marketingsherpa.com unter 332 Besuchern der Fachmesse “Ad Tech”. 49 Prozent der Befragten gaben an, bezahlte Suchanzeigen würden andere Marketingstrategien in puncto ROI überflügeln, beim E-Mail-Marketing mit Inhouse-Datenbank waren es 47 Prozent. Auch Suchmaschinen-Optimierung (SEO) hat gegenüber dem Vorjahr an Bedeutung gewonnen: Nannten 2005 erst 33 Prozent der Marketing-Verantwortlichen SEO als guten ROI-Bringer, so waren es 2006 bereits 45 Prozent. “Zu viele Kunden kennen deine Marke, deine URL, haben schon bei dir eingekauft und bekommen deinen Kunden-Newsletter. Und trotzdem suchen sie als Erstes eine Suchmaschine auf, um ihre bevorzugten Shops zu finden”, analysieren die Studienautoren. Daher sollten die Werber in Zukunft noch stärker auf SEO setzen: “Der ROI ist da, warum nicht das Budget?”, so das Fazit.
Quelle: Newsletter des Online Marketing Forums vom 21.2.07
Persönliche Bemerkung:
Obige Ergebnisse decken sich weitgehend mit meinen eigenen Erfahrungen. Für unseren diesjährigen Topin-Wettbewerb bringen unser Newsletter sowie Google AdWords am meisten Teilnehmer/innen. An dritter Stelle folgt ein eigenes Werbemittel auf unserer eigenen Website www.topin.travel.
Feb 15
Die Beiträge in der Netzwoche 06/2007 Seite 7 und in Andreas Göldis Blog http://konvergenz.kaywa.com/p355.html möchte ich mit meinen eigenen Erfahrungen kommentieren. Ich kann die Aussagen von Andreas und Michael Fritschi nur unterstreichen, dass meine Erfahrung (nur eine einzige, sei hiermit erwähnt) sich deckt.
Im Frühjahr 2005 machte ich mit Christoph Glauser ein Gegengeschäft und erhielt für etwas Werbung bei mir als Gegenleistung eine Studie. Ich war sehr gespannt, bis ich diese Studie in “Händen” (PDF) hielt, denn meine Erwartungshaltung war aufgrund der verkäuferischen Leistung von Christoph Glauser sehr hoch. Als ich die Studie studierte, war ich doch leicht enttäuscht, denn wir konnten keine wesentliche qualifizierte Aussage daraus ersehen oder selber eine interpretieren. Auch nach Rücksprache mit dem Urheber, denn wir wollten diese Enttäuschung offen kommunizieren, damit der Ersteller Stellung beziehen konnte, blieben unsere Zweifel bestehen. Leider war die Diskussion Begründung damals wenig befriedigend. Seither habe ich mich von dieser Dienstleistung distanziert und kann sie selber nicht mit einem guten Gewissen empfehlen.
Wer die Studie selber einmal nachlesen möchte, dem habe ich sie etwas weiter unten zur Verfügung gestellt. Die Website, die untersucht wurde, heisst www.ausflugstipps.ch. Sonderbar war die Analyse bei Kategoriennamen wie Bildergalerie und Regionen, oder wie Begriffe wie online oder buchen, die bei uns nur Links oder Services darstellen, aber für uns Geschäft völlig bedeutungslos sind. Unsere wichtigsten Suchbegriffe wurden nur nebensächlich untersucht.
Hier der Link zur Studie:
ArgYou-Studie Ausflugstipps
Update: Obiger Link wurde am 20.2.07 um 13.50 Uhr von joergeugster entfernt.
Feb 11
Gestern habe ich einen Artikel eines Journalisten zu Thema “NET-Metrix-Audit nennt die beliebtesten Homepages”. Der Titel ist schon etwas speziell. Sucht der Werbeauftrageber plötzlich die beliebtesten Websites? Danach folgt eine Aufzählung der “beliebtesten” Sites nach deren PageImpressions. An erster stelle Bluewin, danach Partyguide und Homegate.
Nun Wissen wir also, dass dies die beliebtesten Sites sind. Leider ist das aber etwa dasselbe wie wenn ich eine NZZ Kaufe und blättere sie 100mal von vorne nach hinten durch. Darum ist dann die NZZ viel beliebter als wenn ich die Artikel die ich suche einmal lese….
Seit Jahren versuchen wir allen Kunden zu erklären, dass PagImpression und Hits nicht grössen sind die relevant für die Ziele ihrer Kampagnen sind. Net-Metrix versucht mit viel Anstrengung einen gemeinsamen Wert in der Schweiz zu etablieren. Dies hilft wieder einmal mehr nicht!
Wie schon einmal erwähnt, will der Werbeauftrageber und die Agenturen Wissen welcher User auf einer Site ist. Wer ist er, woher ist er, was interessiert ihn sind nur ein paar Themen die Relevant sind. Momentan haben wir aus derselbe Studie zumindest die Anzahl der UniqueClients die eine Site besuchen. Nach diesen Werten liegt Bluewin aug ganz vorne, danach kommen aber Search,Blick, NZZ, 20min, PCtipp, MySwitzerland, Tagi und Tilllate.
Lasst doch Bitte Journalisten solche Geschichten schreiben, die etwas davon verstehen!
Weitere Infos unter: http://www.net-metrix.ch/
Feb 08
Nach dem steilen Anstieg der letzten Monate ging die Zahl gebuchter Werbeplätze bei Google stark zurück, die Klickpreise blieben stabil:

Index-Basis: Die Daten wurden im März 2006 mit dem Wert 100 indexiert.
Noch im Dezember waren bei Google Schweiz pro Suchabfrage rund 39 Textanzeigen zu sehen gewesen. Im Januar fiel diese Zahl auf durchschnittlich 34 gebuchte Werbeplätze. Zurückzuführen ist das vor allem auf Branchen, die rund um Weihnachten stark präsent waren (Gesundheit, Unterhaltungselektronik, aber auch Sicherheit). Der grösste Rückgang war hingegen im Bereich Telekommunikation zu beobachten, wo im Januar durchschnittlich 19 Unternehmen präsent waren, weniger als in jeder anderen Branche. Insgesamt geht der Rückgang fast ausschliesslich auf ausländische Unternehmen zurück. Schweizer Firmen hielten ihre Google-Präsenz im Vergleich zum Dezember aufrecht.
Zum aktuellen Swiss Adex
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