Die Beiträge in der Netzwoche 06/2007 Seite 7 und in Andreas Göldis Blog http://konvergenz.kaywa.com/p355.html möchte ich mit meinen eigenen Erfahrungen kommentieren. Ich kann die Aussagen von Andreas und Michael Fritschi nur unterstreichen, dass meine Erfahrung (nur eine einzige, sei hiermit erwähnt) sich deckt.
Im Frühjahr 2005 machte ich mit Christoph Glauser ein Gegengeschäft und erhielt für etwas Werbung bei mir als Gegenleistung eine Studie. Ich war sehr gespannt, bis ich diese Studie in “Händen” (PDF) hielt, denn meine Erwartungshaltung war aufgrund der verkäuferischen Leistung von Christoph Glauser sehr hoch. Als ich die Studie studierte, war ich doch leicht enttäuscht, denn wir konnten keine wesentliche qualifizierte Aussage daraus ersehen oder selber eine interpretieren. Auch nach Rücksprache mit dem Urheber, denn wir wollten diese Enttäuschung offen kommunizieren, damit der Ersteller Stellung beziehen konnte, blieben unsere Zweifel bestehen. Leider war die Diskussion Begründung damals wenig befriedigend. Seither habe ich mich von dieser Dienstleistung distanziert und kann sie selber nicht mit einem guten Gewissen empfehlen.
Wer die Studie selber einmal nachlesen möchte, dem habe ich sie etwas weiter unten zur Verfügung gestellt. Die Website, die untersucht wurde, heisst www.ausflugstipps.ch. Sonderbar war die Analyse bei Kategoriennamen wie Bildergalerie und Regionen, oder wie Begriffe wie online oder buchen, die bei uns nur Links oder Services darstellen, aber für uns Geschäft völlig bedeutungslos sind. Unsere wichtigsten Suchbegriffe wurden nur nebensächlich untersucht.
Hier der Link zur Studie:
ArgYou-Studie Ausflugstipps
Update: Obiger Link wurde am 20.2.07 um 13.50 Uhr von joergeugster entfernt.
10. October 2007 um 20:02
Lieber Jörg, lieber Herr Stuber
Jörg hat mich überredet, mich doch noch zu seinem Blog Eintrag kurz zu äussern. Was ich hiermit tue. Es entspricht normalerweise nicht der Unternehmensphilosophie von ArgYou AG sich in Blogs auszubreiten, wir überlassen dies gerne anderen Zeitgenossen.
Die Arbeit von ArgYou AG beschränkt sich auf die wissenschaftliche Messung von Webseiten und auf die unabhängige Bewertung von Kommunikation im Netz bezüglich zahlreicher wissenschaftlicher Kriterien u.a. der Messung des Angebotes (Semantische und semiotische Analysen) im Verglich zu Suchdatenquellen. Darunter Keyworddatenbanken ganz unterschiedlicher Prägung oder Suchdaten, welche uns von Suchmaschinen direkt oder gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt werden. ArgYou AG http://www.ArgYou.com vergleicht insbesondere digitale Märkte oder untersucht im Auftrag von grossen Firmen deren digitales Branding oder deren Webseiten in 26 Sprachen. Dies mit dem Ziel zu einer schlauen Internetstrategie zu finden auch gegenüber Wettbewerbern. Diese Möglichkeit wird zunehmend von Medienunternehmen in ganz Europa rege genutzt. Darüber hinaus wird ArgYou beigezogen bei Schwierigkeiten mit Webfactories, bei der Messung von noch unveröffentlichten Testseiten und als Begleitforschung zu Werbe-Kampagnen aller Art besonders im TV-Bereich.
Im Falle der zitierten Studie handelt es sich um eine sehr frühe Studie, wie Herr Stuber zu recht feststellt. Man kann und soll sie ohne Komentar in dieser Form nicht veröffentlichen, weshalb Sie Herr Eugster freundlicherweise wieder vom Netz genommen hat. Dass man allerdings die vereinfachten Resultate von Suchmaschinen-Optimierern nicht immer als “Studie” bezeichnen kann ist auch richtig und sollte so bleiben… Im Falle der Netzwoche handelt es sich um eine Anhäufung von falschen Tatsachen, die wir an dieser Stelle nicht weiter kommentieren.
In diesem Sinne viel Spass beim Weiterbloggen. Haltet Euch trotzdem so gut wie möglich an Tatsachen und an eine minimale Fairness. Und guter Stil schadet in der Regel auch nicht.