Feb 08

Wie verdoppelt man den Verkaufsfaktor?
In dem man Banner und Suchwort-Kampagnen intelligent kombiniert.
Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie aus USA.

sm

Quelle: http://www.vibrio.de/ und www.explido-webmarketing.de/newsletter.htm

Online-Marketing: Intelligent vernetzte Suchwort- und Bannerkampagnen sind deutlich effektiver

US-Studie von Yahoo! und comScore Networks: Online-Käufe steigen um den Faktor 2,5

München, 20. Dezember 2006 – Erfolgreich im Internet wirbt, wer grafische Werbung und Suchmaschinenmarketing kombiniert. Das zeigt das Ergebnis einer neuen Studie von Yahoo! und comScore Networks, die den Werbeeffekt auf Internetanwender anhand von zwei Gruppen vergleicht. Dabei kam die erste Gruppe bei Kampagnen sowohl mit grafischer Werbung als auch mit kommerziellen Suchergebnissen in Berührung. Die zweite Gruppe sah bei den gleichen Kampagnen nur eines der beiden Werbeinstrumente. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kombination beider Werbeformen sowohl zu einem signifikanten Anstieg bei Klicks und Verweildauer auf der beworbenen Website führt, als auch einen Anstieg von Online-Käufen und Offline-Anschaffungen der beworbenen Produkte und Dienstleistungen bewirkt.

Die Studie „Close the Loop: Understanding Search and Display Synergy“ basiert auf Daten, die von Februar bis September 2006 erhoben wurden und sich auf Werbekampagnen von US-Unternehmen aus den Fortune 100 beziehen. Bei Nutzern, die mit einer Kombination von grafischer Werbung und kommerziellen Sucherergebnissen einer Kampagne in Berührung kamen, erhöhte sich demnach die Zahl der Page Views auf der beworbenen Seite um fast 70 Prozent. Außerdem verbrachten sie dort 66 Prozent mehr Zeit als die Vergleichsgruppe mit ähnlichem Verhalten, die jedoch nur eine der Werbeformen gesehen hatte. Der Kontakt mit beiden Werbeformen machte sich zudem deutlich im Absatz bemerkbar. Die Online-Käufe lagen um 244 Prozent höher als bei der Vergleichsgruppe. Auch offline hat diese Gruppe mehr konsumiert (89 Prozent).

Suchanfragen nach beworbenen Marken

Die „klassische“ grafische Online-Werbung erzeugt auch mehr Interesse an der Marke. Die Studie belegt ebenfalls, dass der Kontakt mit grafischen Werbeformaten zu verstärkten Suchanfragen (26 Prozent) nach der jeweiligen Marke führt, beispielsweise der Suche nach Markennamen, Unternehmensnamen oder Produktnamen. Dieser Anstieg belegt den Einfluss von grafischer Online-Werbung auf das Suchverhalten der Konsumenten.

„Unsere aktuelle US-Studie bildet den Startschuss für die Markteinführung zahlreicher neuer Werbeprodukte in Deutschland in 2007. Wir werden Anfang nächsten Jahres beispielsweise unser neues Behavioral Targeting-Produkt präsentieren, das relevante grafische Werbung auf Yahoo! unter anderem in Abhängigkeit von eingegebenen Suchbegriffen ausliefert. Zudem stellen wir im ersten Quartal Standard-Reports zur Verfügung, die über die Synergieeffekte von Suchwort- und Bannerkampagnen Auskunft geben und kontinuierlich Optimierungspotenziale aufzeigen“, kommentiert Marcus Ambrus, Director Sales Development & Trade Marketing bei Yahoo!. „Die Studie zeigt einmal mehr, dass Käufe im Internet aber auch im stationären Handel durch verschiedene Arten der Internetrecherche beeinflusst werden: Durch Suchfunktionen, Produktbeurteilungen und -beschreibungen sowie durch grafische Werbung. Hier schließt sich der Kreis, denn als Portal bietet Yahoo! nicht nur Konsumenten eine breite Basis für ihre Kaufentscheidung. Auch für Werbetreibende werden wir unseren Wettbewerbsvorteil kontinuierlich weiter ausbauen und integrierte Analysen, integrierte Werbeprodukte und integrierte Kampagnenreports aus den etablierten Kernbereichen Search Marketing und Media Sales zur Verfügung stellen. Wer umfassend und übergreifend plant und vorgeht, realisiert am Ende die effektivsten Kampagnen,“ so Marcus Ambrus weiter.

Hinweise für die Redaktion:
Die Studienergebnisse stehen zum Download bereit unter http://presse.vibrio.de/info/42686
Ein Foto von Marcus Ambrus ist verfügbar unter http://presse.vibrio.de/info/42677

Über Yahoo! und Yahoo! Search Marketing

Yahoo! Inc. ist weltweit eine der führenden Internetmarken und eines der am häufigsten frequentierten Webangebote. Das Ziel von Yahoo! ist es, seinen Usern umfassende Online-Produkte und -Dienste für das tägliche Leben zur Verfügung zu stellen. Unternehmenskunden bietet Yahoo! ein weit reichendes Angebot an Marketing-Instrumenten und -Lösungen, um die Nutzer in aller Welt zu erreichen. Yahoo! hat seinen Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien, USA.

Yahoo! Search Marketing bietet kommerzielle Suchdienste im Internet. Das internationale Unternehmen führt potenzielle Kunden mit konkreten Bedürfnissen und Anbieter entsprechender Produkte und Dienstleistungen in Echtzeit zusammen. Darüberhinaus ist Yahoo! Search Marketing auch verantwortlich für die Distribution der Yahoo!-Suchprodukte wie Web Search, Site Search, Toolbar und Yahoo! Clever. Yahoo! Search Marketing Deutschland hat seinen Sitz in München und startete im Februar 2002 unter dem Namen Overture Services. In Deutschland setzen Werbekunden wie comdirect, DiBa, Dertour, Expedia, fleurop.de, Neckermann und Olympus auf das Geschäftsmodell von Yahoo! Search Marketing. Zum deutschen Partnernetzwerk von Yahoo! Search Marketing gehören unter anderem 1&1, Altavista, Arcor, Die Zeit, Fireball, GMX, Handelsblatt, Hotbot, Lycos, Meinestadt.de, MSN, MTV, RTL, VIVA, WEB.DE, Wirtschaftswoche und Yahoo!.

Weitere Informationen finden Sie unter searchmarketing.yahoo.de

Feb 07

Es ist erstaunlich, was heute Niederschlag in der Kommunikations-Fachpresse findet. Da gibt es einen Blogger, der nennt sich anonymerweise Paul Reinzeichner. In seinem lesenswerten «Reklame-Blog zur Schweizer Werbung» beurteilt er frisch von der Leber weg, was ihm an welcher Kampagne gefällt und was er als missraten erachtet. Tip top. Jetzt ist er, der grosse Unbekannte, einen Schritt weiter gegangen und hat eine Paul Reinzeichner Academy gegründet. Das geht ganz einfach: Ein Eintrag im eigenen Blogg mit einem Logo dazu reicht. Diese Academy hat nun ein Ranking herausgebracht, das die Qualität von Werbeagentur-Websites bewertet. Gute Idee, Blogging at its best.

Da Herr Reinzeichner vermutlich ähnlich wenig vom Internet versteht wie die bewerteten Werbeagenturen, geht es auch in Ordnung, dass die Site der Walker Werbeagentur auf Platz 1 gelandet ist. Die Site ist unter anderem so kreativ, dass sie in Suchmaschinen nicht indiziert werden kann, vergleichbar etwa mit einer Kellerplakatierung. Es ist ihm auch nicht zu verdenken, dass er die weinrote Schrift auf weinrotem Untergrund auf der Startseite nicht gesehen hat, dazu muss man mit gedrückter Maustaste über die Seite schweifen, sonst sieht mans nicht. Man nennt das in Fachkreisen Spam und zwar der ältesten und dümmsten Sorte. Damit riskiert Walker ohne Vorwarnung von den Suchmaschinen geblockt zu werden. Aber das ist ein anderes Thema.

Richtig peinlich finde ich an der Sache eigentlich nur, dass die Fachpresse das subjektive Ranking eines anonymen Bloggers dankbar aufnimmt und offizialisiert: Persönlich, WerbeWoche. Und andrerseits ziehe ich den Hut vor Paul Reinzeichner, der so erfolgreich PR für seinen Blog betreibt. Wer weiss, vielleicht gilt das Urteil der Paul Reinzeichner Academy bald mehr als eine Auszeichnung beim Best of Swiss Web. Oder vielleicht wird der Oscar bald von einer anderen Academy vergeben. Ich bin gespannt.

Markus Gabriel, Angelink

Feb 06

Gerade stosse ich auf eine interessante Statistik von emarketer.com, wo aufgezeigt wird, welche Disziplin im Online-Marketing am besten und am schlechtesten wirkt.

Spitzenreiter der besten Massnahmen sind Paid Search (z.B. Google AdWords), E-Mailings mit eigenen Listen und Suchmaschinenmarketing (Optimierung der eigenen Website).

Am wenigsten wirkungsvoll seien E-Mailings mit gemieteten E-Mail-Adressen, Pop-ups und Banner in E-Mail-Newsletters.

Ich kann das alles gut nachvollziehen und hätte bei den drei erfolgreichsten Massnahmen auch diese erwähnt, vielleicht nicht in dieser Reihenfolge. Ebenso erstaunen mich die Ergebnisse der beiden schlechtesten Massnahmen nicht wirklich. Nur die Banner in den Newsletters würde ich nicht so schlecht bewerten. Da habe ich schon gute Erfahrungen damit gemacht.

Feb 02

«Viral Marketing», offizielles Buzz-Wort des Jahres 1998, kommt langsam in Mode. Da im Internet jeder dem anderen abschreibt, steht «Viral Marketing» nach wie vor als Synonym für Hotmail, Moorhuhn und Blair Witch Project – exeptionelle Beispiele, die alle toll finden und schon viele naive Marketer zum Nacheifern anstachelten. Nun hat das Thema vor allem dank YouTube neue Nahrung erhalten. Dort kann man nämlich einen Clip hoch laden, der nicht viel kostet und sich nachher millionenfach im Internet verbreitet.

Das war auch die Idee von Snap Film. Die haben im letzten Sommen einen Ideenwettbewerb für einen Viralspot ausgeschrieben (ganz im Geiste von Web 2.0 und user generated content), um dann der exponentialen Verbreitung desselben zuschauen zu können. Wohlverstanden – ich finde die Idee von Snap Film im Sinne der Eigenwerbung wirklich gut und ich freue mich, dass sich dadurch der Begriff «Viral Marketing» weiter verbreitet. Aber letztlich schürt sie vor allem die Naivität, mit der man nicht an das Thema herangehen darf und die Enttäuschung darüber, dass es nicht klappt.

95 Einreichungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, eine honorable Jury, eine talentierte Preisträgerin und eine solide filmische Umsetzung seitens Snap Film – das muss doch hinhauen. Hier der Gewinnerspot. Bei der Jurierung hat man darauf geachtet, dass das Konzept international verständlich ist und funktioniert. Seit Anfang Januar auf YouTube ist er 133 mal abgerufen worden – es fehlen nur noch ein paar Hunderttausend bis zur ersten Million.

Ich würde mal behauten, einen Viralspot zu produzieren, der sich millionenfach im Web verbreitet, ist etwa so schwierig, wie einen goldenen Löwen am Werbefilmfestival in Cannes zu gewinnen, wo man ebenfalls mit der ganzen Welt in Konkurrenz steht. Unmöglich ist es nicht, aber wer setzt ein Produktionsbudget auf diese geringe Wahrscheinlichkeit? Und dann kommt die Frage, um wie viel schräger hätte der Spot ausfallen müssen und wie gut hätte das im Ernstfall der Marke getan, um im viralen Sinne einen durchschlagenden Erfolg feiern zu können.

Um eine Ahnung zu bekommen, wie man’s richtig macht, zeigt das Beispiel der Baumarkt-Kette Hornbach mit ihrem wahnwitzigen Stunt. Es zeigt auch, dass hinter einer «billigen» Produktion oft ein stattliches Budget steckt. Dramaturgisch gut druchkonzipiert, hervorrangend gemacht und PR-seitig clever begleitet:

Viral Marketing ist meiner Meinung nach die anspruchsvollste Disziplin im Online-Marketing. Und wer dabei spontan an Hotmail, Moorhuhn, Blair Witch Project und YouTube denkt, darf weiterhin von viralen Lorbeeren träumen wie ein Schweizer Musicstar von einer internationalen Karriere.

Markus Gabriel, Angelink

Feb 01

Vista

Der neue Release von Microsoft Windows VISTA ging diese Woche über die Bühne und die Blogwelt schreibt sich darüber die Finger wund. Das Ergebnis ist wie erwartet, “ziemlich ernüchternd”.

Hierzu ein nicht ganz ernstgemeinter Comic als Abschiedsgruss vor meinen Ferien.

Obwohl man für sommerliche Temparaturen neuerdings auch im Winter nicht mehr weit zu reisen braucht.. In diesem Sinne, bis anfangs März in diesem Blog (dank Klimaerwärmung wahrscheinlich live aus dem Freibad).

www.joyoftech.com

Selber habe ich mir gerade das MacBook Pro besorgt und es bleibt sehr zu hoffen, dass Office für Mac (von Microsoft) demnächst auch mal ein Upgrade erfährt… denn es hat schlicht zu viele “bugs” drin. Hingegen funktioniert das integrierte Windows-System mit Parallels schneller als auf einem “herkömmlichen” Rechner. Mehr dazu unter “Bekenntnisse eines Umsteigers”.. von Adreas Göldi