Bisher dachte ich, Google setze voll auf Online-Applikationen im Sinne von Software as a Service. Daher hat mich die heutige Mitteilung überrascht.
Google will mit Google Gears eine Schnittstelle zwischen einer Offline- und ihren bisherigen Online-Applikationen schaffen. Die Daten werden lokal zwischengespeichert und können später synchronisiert werden. Mit dem Browser-Add-On lassen sich Web-basierte Applikationen auch ohne Internet-Zugang nutzen. Dazu werden die Inhalte in einer lokalen Datenbank auf dem Computer des Anwenders gespeichert und später wieder mit der Online-Anwendung synchronisiert. Google Gears läuft unter Windows, Mac OS X und Linux.
Das ist m.E. ein cleverer Schachzug, denn das Hauptargument, eine Applikation nicht zu nutzen ist, wenn man sie nur online nutzen kann, manchmal aber über keine Online-Verbindung verfügt. Google Gears beseitigt dieses Manko.
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