May 12
Ich gebs ja zu, nachfolgender Text ist eine nicht uneigennützige Pressemeldung. Aber ich denke doch von Interesse für die Leser unseres Blogs.
Zwischen Stühle und Bänke fiel die Online Marketing-Branche vor zwei Jahren beim Zusammenschluss von Orbit und iEX. Die Orbit/iEX wurde als zu IT-lastig empfunden, der damalige Standort Basel als zu marktfern. In diesem Jahr ist es der Messeleitung gelungen, der Online Marketing-Branche in Zürich wieder eine Heimat zu bieten. Mit dem Schwerpunktthema «Online Marketing für Business People» will die Orbit/iEX auch ausländischen Veranstaltern die Stirn bieten, die in den letzten Jahren mit Tagesseminaren das Thema besetzten.
Am Stand «Online Marketing für Business People» sind 9 Unternehmen versammelt, die in ihren Disziplinen zu den führenden Anbietern der Schweiz gehören und die ganze Nahrungskette des Online Marketings abdecken. Der Stand wird vom SMC unterstützt und bietet Marketingentscheidern mit 20-Min-Seminaren eine umfassende Ladung Know-how rund um die verschiedenen Themen des Online-Marketings. Interessenten können sich über die Microsite www.ombp.ch für die kostenlosen Seminare anmelden.
Die Standpartner am Stand 4 / C06:
web2com
Angelink Crossover Agentur
Angelink yourpositon
MySign
Mailprofiler
TradeDoubler
RealMedia
Netbreeze
Blick Online
Zur Standpartner-Microsite (Hier gibts auch Gratis-Tickets zu bestellen))
Zur Orbit-iEX
Markus Gabriel, Angelink
May 10
Die Klickpreise bei Google haben sich im April dramatisch entwickelt und ein neues Rekordhoch erreicht: Bezahlten Googles Werbekunden im März noch durchschnittlich CHF 1.36 pro Klick, so stieg dieser Wert innerhalb eines einzigen Monats auf CHF 1.96 an.

Einerseits wurden dabei die seit Februar arg tief liegenden Klickgebote wieder nach oben korrigiert. Andererseits hat Google im April eine neue Art der Preisfestsetzung lanciert: Neu können die Werbekunden wunschweise nicht mehr einen maximalen, sondern einen durchschnittlichen Klickpreis festlegen. Und das hat die Preise offensichtlich in die Höhe schnellen lassen.
Zudem notierte der Swiss Adex im April durchschnittlich 17 gebuchte Werbeplätze pro Suchabfrage. Einsam an der Spitze: Die Tourismus-Branche mit rund 38 Werbeeinblendungen. Was im Vergleich zu den Vormonaten nach einem drastischen Anzeigenrückgang aussieht, ist ein Wahrheit eine striktere Messmethode, die der Swiss Adex anwendet, weshalb der Index im April wieder auf 100.0 zurückgesetzt wurde.
Zum aktuellen Swiss Adex
May 09
Wien (pte/08.05.2007/13:53)
Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat eine folgenreiche Entscheidung im Bereich Keyword-Advertising und Google gefällt. Das österreichische Höchstgericht untersagt den Kauf und die Verwendung markenrechtlich geschützter Begriffe, um bei Suchergebnissen von Google vor den eigentlichen Inhaber der Marke gereiht zu werden. Mit diesem Beschluss hat sich erstmals ein Höchstgericht im deutschsprachigen Raum mit der Unzulässigkeit von Keyword-Advertising auseinandergesetzt. Da die Wechselwirkung gerade im IT-Recht sehr gross ist, ist davon auszugehen, dass die Entscheidung auch für Deutschland bzw. ganz Europa als Präzedenzfall dienen wird.
Quelle: pressetext.ch vom 8.5.07
May 08
Und wieder erreicht mich eine Anfrage eines Kunden, der unsicher geworden ist, weil ihm eine Registrierstelle von Domains gesagt hat, jemand wolle seine Domain registrieren. Siehe auch mein Post vom 27.4.07. Da versucht tatsächlich jemand, den Leuten angst zu machen, indem sie angeben, jemand anders sei gerade dabei, die domain xy, welche sehr ähnlich dem bereits reservierten domain lautet, zu registrieren. Freundlicherweise wollten sie zuerst anfragen, ob er diese nicht selber registrieren wolle. Ziel der Aktion sind v.a. KMU, welche sich im Internet zu wenig gut auskennen.
Die Masche geht so weit, dass man dem Kunden ein Antragsformular mit den “beantragten Domains” faxt. Man könnte gleich statt “Beantragte Domains” folgendes hinschreiben: “Hier setzen wir die domains ein, die wir für Sie gerne registrieren würden. Sobald Sie unsere Offerte annehmen, dann registrieren wir die domain und verkaufen Sie für einen hohen Aufpreis an Sie weiter”.
Wenn man dann noch die Preise für diese Dienstleistung ansieht, dann hat man wirklich das Gefühl, dass hier Unternehmen über den “das hölzerne horizontale Teil mit den vier Beinen” gezogen werden.
Die Jahresgebühr ist noch einigermassen in Ordnung, aber die einmalige Registrierungsgebühr von CHF 285. pro Domain geht doch m.E. etwas zu weit.
May 05
Unter dem Titel “Bill’s Hard Drive” gerüchtelt die boulevardesk aufgemachte Zeitung “New York Post”, Microsoft wolle Yahoo nun wirklich kaufen und habe den Portalbetreiber angewiesen, die Gespräche über eine Übernahme wieder aufzunehmen. Microsoft hatte schon vor ein paar Monaten ein Angebot abgegeben, das Yahoo jedoch als zu gering ablehnte.
Zwar hätte sich, so der Artikel, keines der beiden Unternehmen zu dem Gerücht äussern wollen. Dennoch sind die Yahoo-Aktien um 16 Prozent auf 24 Euro gestiegen. Wall-Street-Insider bewerten Yahoo insgesamt auf rund 50 Milliarden Dollar.
Mit einer Akquisition von Yahoo möchte Microsoft seine Position gegenüber Google stärken. Die neueren Online-Anstrengungen der Redmonder unter dem Banner der Windows Live Services haben bisher nicht die angzielte Popularität erreicht, und mit der kürzlichen Akquisition der Online-Werbefirma Doubleclick hat sich Google im Wettrennen um die Gunst der Online-Klientel zusätzliche Vorteile verschafft.
Quelle: Newsletter in der Infoweek vom 4.5.07
Persönliche Bemerkung:
Da kann man nur sagen: The empire strikes back. Oder mindestens versucht es. Ich persönlich glaube nicht, dass es MS gelingen wird, trotz einer allfälligen Übernahme von Yahoo, Google die Stirn bieten zu können.
Lassen wir doch die Geschichte sprechen. Auch IBM musste sich vor Microsofts neuer Macht beugen, als sie den Siegeszug des PC unterschätzt hatten. Auch Microsoft hat den Trend “Internet” komplett verschlafen und sich auf ihr Geschäftsmodell “Software schreiben – Software in der Box verkaufen” eingeschworen. Nun kommt aber Google und bietet Software as a Service an.
Und lassen wir nochmals die “Geschichte” sprechen. Auch bei Star Wars konnte das Empire nochmals kurz aufbegehren, als es den Todesstern fertig stellte und die Rebellen damals angriff. Aber letztlich haben dort Luke Skywalker & Co. gewonnen. Auch hier tippe ich auf einen Sieg der Rebellen von Google gegenüber dem Imperium Microsoft. Die Rebellen angeführt von Larry Page und Sergey Brin.
Recent Comments