Jul 09

Heute morgen habe ich einen ganz komischen Brief mit unten stehendem orangefarbenen Talon erhalten (siehe Bild unten). persoenlich.com fragt mich an, ob ich einen freiwilligen Jahresbeitrag von CHF 50.- für die Nutzung ihres Online-Portales und den Erhalt des E-Mail-Newsletters bezahlen möchte. Natürlich nicht. Jede Leistung hat seinen Preis, aber es gibt auch Leistungen, die für den Verlag eine Marketingleistung darstellen und dadurch Leser/innen erhalten. Die Finanzierung muss m.E. indirekt erfolgen. So machen es ja uns die Gratiszeitungen vor: Der Leser erhält das Blatt gratis, dafür steigt die Auflage und damit verbunden die Möglichkeiten, über Werbung das Ganze wieder refinanzieren zu können.

Liebe Verantwortliche von persoenlich.com. Bitte nicht so. Damit macht ihr euch doch nur lächerlich.

Liebe Leser/innen des Blogs OnlineMarketingReport.ch: Was haltet ihr von solchen Massnahmen? Die Diskussion ist eröffnet.

Jul 03

Daniel Gutenberg referierte am 3. Juli 2007 im www.internet-briefing.ch über die Erfolgsfaktoren, um Kapital für ein Startup zu erhalten.

Der Markt für Finanzierungen präsentiert sich wie folgt:
- Seed capitalists
- FFF (Friends, Family & Fools)
- Business Angels
- Venture Capitalists
- Equity
- Loan (Darlehen)

Der Business Plan darf nicht zu lange sein, da Daniel im Jahr 300 – 500 Businesspläne liest.
Er liest zuerst das Management Summary, um einen ersten Eindruck zu erhalten.
Im weiteren findet er folgende Kapitel im Businessplan für wichtig:
- Zahlen
- Fakten
- Marktzahlen
- Wachstum
- Profitabilität
– Long-Term
– Short-Term
- Finanzbedarf
Das Wichtigste aber sei die Vision.

Die Wichtigsten Punkte beim Team sind:
- motiviert
- homogen
- Vision
- Werte
- Background
- Trackrekord

Was ist im weiteren wichtig?

Kunden: Bestehen Kontakte? Haben diese Geld? Wissen diese, dass ein Bedarf vorhanden ist?

Vertrauen: Kunden, strategische Partner, VR, Industrie-Experten, Pünktlichkeit

Beim Investment sind folgende Parameter relevant:
- Grösse
- Valuation
- Konditionen
- Board seats

Was sollte man unbedingt vermeiden (Dont’s)?
- Keine Rundschreiben an sämtliche Beteiligungsgesellschaften
- Venture Capitalists siknd keine Notärzte
- Es sollte kein notwendiges Übel sein (besser ist eine Partnerschaft)
- Keine Kontaktaufnahme ohne gute Vorbereitung

Die 6 häufigsten Lügen:
- 20% Marktanteil genügt uns
- Unsere Zahlen sind konservativ
- Wir haben keinen direkten Mitbewerber
- In 12 Monaten sind wir Cash flow positiv
- Unsere Technologie ist weltweit einzigartig
- Wenn die Zeit gekommen ist, gebe ich meinen Platz als CEO gerne her.