Aug 16
Ferienstimmung herrscht nicht nur gemäss Net Metrix, sondern auch gemäss Swiss Adex – allerdings andersum:

Was schon im Sommer 2006 zu beobachten war, wiederholt sich 2007 weitestgehend: Im Juni wird die Werbetätigkeit mit Google intensiviert, im Juli hingegen beginnt das Sommerloch: Die Anzahl gebuchter Werbeplätze sank von durchschnittlich 19 auf rund 15. Am drastischsten reduzierte (à propos Ferienstimmung…) ausgerechnet die Tourismus-Branche ihre Kampagnen, wo im Juli-Schnitt gerade noch 26 Unternehmen präsent waren, 17 weniger als noch im Monat zuvor. Sollten sich die Trends des Vorjahrs weiterhin bestätigen, dürfte die Anzeigenflaute erst im September beendet sein.
In Sachen Klickpreisen zeigt sich erstmals seit April eine gewisse Erleichterung: Seit einem Vierteljahr verharrten sie bei durchschnittlich rund 2 Franken, im Juni gingen sie immerhin auf CHF 1.90 zurück. Im Vergleich mit dem Juli 2006 entspricht das dennoch einer Zunahme um satte 20%.
Zum aktuellen Swiss Adex
Aug 16
Der Google Watch Blog berichtet am 13.8.07 darüber, dass jetzt Google im Google Pack Staroffice 8 gratis anbietet.

Diese Entwicklung geht genau in jene Richtung, welche ich schon in meinem Post vom 22.2.07 erahnt habe.
Nu gut, das ist ein weiterer Schritt, in den Geschäftsbereich von Microsoft vorzudringen und die Office-Vorherrschaft anzugreifen. Ich warte aber weiter darauf, bis es Staroffice als webbasierte Lösung und frei verfügbar geben wird. Das dürfte dann Microsoft überhaupt nicht gefallen.
Aug 16
Corporate Blogs:
Problemfelder und Erfolgsfaktoren

Corporate Blogs, also von Unternehmen initiierte und betreute Blogs, gibt es in vielen verschiedenen Ausprägungen, z.B. Themen-, Krisen- oder Community-Blogs. Diese Blogs haben vor allem gemeinsam, dass eindeutig nach außen erkennbar ist, dass Unternehmen für die Inhalte verantwortlich sind.
In diesem Leitfaden gehen wir der Frage nach, welche Erfolgsfaktoren für Corporate Blogs auszumachen sind. Insbesondere geht es natürlich auch um die Frage, ob sich Corporate Blogs für Unternehmen lohnen.
Dieses Dokument geht diese Fragestellung vor allem aus Sicht der Suchmaschinen-Optimierung (SEO) an. Blogs wird häufig unterstellt, dass diese sehr gute Suchmaschinen-Rankings aufweisen können. Ob und warum diese Aussage richtig ist, klären wir in diesem Leitfaden.
Quelle: http://www.bloofusion.de/news-artikel/standpunkt/corporate-blogs/
Eine gute Einführung auf 7 Seiten (und eine Prise Werbung …)
Aug 15
Internet-Akquise treibt den Export
Die kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland rechnen in diesem Jahr mit einem weiter steigenden Exportvolumen und wollen ihre Präsenz im Ausland ausbauen. Um dort Kunden zu gewinnen, setzen die Firmen neben dem traditionellen Messeauftritt zunehmend auf die Akquise per Internet.
bef DÜSSELDORF. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung unter 1 007 deutschen Mittelständlern. Danach steht das Internet als Mittel zur Förderung des Exports mittlerweile an erster Stelle: 85 Prozent der Firmen nutzen es für Marketing auf der eigenen Webseite und in steigendem Maß auch für Suchmaschinenmarketing. „Das Internet erweist sich als echter Treiber“, heißt es in der Untersuchung im Auftrag von Europages, einem der führenden Anbieter von Online-B2B-Geschäftsverzeichnissen in Europa. Die traditionellen Geschäftsverzeichnisse verlieren an Bedeutung: Nur knapp ein Viertel nutzt dieses Mittel noch bei der Kundengewinnung. Große Bedeutung haben weiterhin Besuche bei potenziellen Kunden und die Vertreternetze.
Die Präsenz auf internationalen Messen ist für die kleinen und mittleren Unternehmen nach wie vor unverzichtbar. Dies zeigt auch das steigende Interesse, das Messeveranstalter verzeichnen: Es gebe bei einigen Veranstaltungen zweistellige Zuwachsraten und vereinzelt sogar Wartelisten, heißt es beim Fachverband Messen und Ausstellungen in Potsdam. Vor allem im Konsumgüterbereich ziehe die Nachfrage an. Laut Europages nehmen 78 Prozent der Befragten mit Ständen an den wichtigsten Messen ihrer Branche teil.
Die 1 007 Mittelständler wurden auch um eine Einschätzung gebeten, was deutsche Produkte im Ausland auszeichne. Dabei zeigt sich, dass das Label „made in Germany“ allein nicht reicht: Kunden würden mit deutschen Herstellern vor allem wegen der Qualität der Produkte und ihres Know-hows Geschäfte machen. Mit Preisargumenten und besonders gutem Service hingegen könnten die Deutschen kaum punkten.
Die Stärke der heimischen Mittelständler bei Qualität und Know-how macht sie aber zugleich untereinander zu den größten Wettbewerbern. Laut den Studienergebnissen sehen die Firmen ihre Hauptkonkurrenten im eigenen Land (66 Prozent) und in den EU-Mitgliedstaaten (37 Prozent). Für 89 Prozent der Befragten ist die EU noch immer der wichtigste Exportmarkt – mit großem Abstand vor Nordamerika sowie Zentral- und Mittelasien.
Quelle: HANDELSBLATT, Montag, 9. Juli 2007
Dies ist sicher eine Chance für seriöse Agenturen und Ausbildungsunternehmen, denn in den meisten Fällen fehlt diesen Unternehmen das Know-how, um auch im Ausland in den relevanten Suchmaschinen gefunden zu werden.
Aug 10
Die von der Net-Metrix-Audit registrierten Bewegungen auf inzwischen 151 Schweizer Websites zeigen im Juli deutlich die Ferienstimmung, die in diesem Monat die Schweiz erfasst hat. Bei insgesamt geringeren Zahlen (127 statt 131 Millionen Visits im Vormonat) haben sich vor allem Seiten deutlich verbessert, die den Kategorien Freizeit/Reisen und Wetter zuzuordnen sind, wie Net-Metrix am Donnerstag mitteilte. So hat sich die Seite MySwitzerland.com als grösste Gewinnerin um 134 000 Unique Clients oder 22 Prozent sowie um 224 713 Visits oder 23 Prozent verbessert.

Swissinfo von Schweizer Radio International legte um 82 000 Unique Clients (18%) und um 141 673 (11%) Visits zu. Für Topin.travel lauten die Zahlen 61 000 oder 34% bei den Unique Clients sowie 99 988 oder 28% bei den Visits. Wetter.ch kletterte um 29 000 oder 11% Unique Clients sowie um 64 144 (20%) Visits. Und Ticino.ch steigerte sich um 16 000 Unique Clients (+25%) sowie um 21 240 (19%) Visits. Ein Visit ist definiert als ein Besuch auf einer Website, der nicht länger als 30 Minuten unterbrochen wird. Kehrt ein Nutzer nach mehr als 30 Minuten auf eine Website zurück, wird im System ein neuer Visit gezählt.
Quelle: Kleinreport vom 9. August 2007
Über diese Meldung des Kleinreports habe ich mich sehr gefreut, denn das zeigt das zunehmende Interesse der klassischen Medien auch dem Online-Marketing gegenüber.
Ebenso hat mich gefreut, dass die Bemühungen von Schweiz Tourismus so gefruchtet haben. Das Web-Team von Schweiz Tourismus macht m.E. in Sachen Internet einen hervorragenden Job. Ich beobachte ihre Tätigkeiten unter der Leitung von Thomas Winkler schon seit einigen Jahren und kann nur sagen: “Hut ab vor der Leistung im Web von Schweiz Tourismus!” So ist diese Trafficsteigerung für mich nicht verwunderlich.
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