Die SVP versteht es vorzüglich, so weiss der interessierte Leser, die Presse für die eigenen Zwecke einzuspannen. Die aktuelle Debatte über den angeblichen Geheimplan “Absetzung Bundesrat Blocher” zeigt wieder einmal exemplarisch auf, wie man kostenlos die Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann.
Im untenstehenden Beispiel wird nun ebenso exemplarisch demonstriert, wie im Internet die Botschaften umgekehrt werden und wie “usergenerated content” die Wahrnehmung verändern kann.
Zugegeben, das untenstehende Beispiel ist ganz dem Hip-Hop Jargon entsprechend “voll krass” – nicht zuletzt deshalb funktioniert es. Dennoch: das gleiche Ziel hätte man wohl auch mit etwas weniger geschmacklosen Aussagen erreichen können, doch die SVP glänzt bekanntlich auch nicht gerade in Stil-Fragen. An dieser Stelle könnte man natürlich auch noch über die Persönlichkeitsrechte der “Schauspieler” diskutieren, doch wie habe ich vor kurzem in einem uns gegenüber kritisch geschriebenen Blogbeitrag lesen müssen: “Wer mit Hunden schläft, steht mit Flöhen auf” (Quelle: http://matthias.leisi.net/)
Wenn der Film etwas intelligenter (massentauglicher) gemacht wäre, hätte es das Potential, kostenlos mehr Aufmerksamkeit zu erlangen wie das Original. Das wäre dann nicht nach dem Willen, jedoch ganz nach dem Rezept der SVP realisiert.
Das Original:
Die Kopie:
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