Google AdWords bezahlt man bekanntlich pro Klick. Doch zumeist ist nicht der Klick, sondern die Konversion das Ziel – Pricing und Ziel klaffen auseinander.
Jetzt gibts Abhilfe: Für Werbung im Content-Netzwerk kann schon seit März 07 in beschränktem Umfang ein CpA-Modell gewählt werden, und in Sachen AdWords hat Google jetzt eine neue und sehnlichst erwartete Bidding-Option integriert: den Conversion Optimizer.
Damit lassen sich jetzt die Klickgebote in Abhängigkeit der Kosten pro Konversion definieren – liegen diese zu hoch, senkt das System automatisch das Klickgebot. Kein CpA-Modell also (davon wird Google bei der Werbung auf der Suchmaschine selber tunlichst die Finger lassen), bezahlt wird weiterhin der Klick, aber die aufwändige Rechnerei, wie hoch das Klickgebot sein darf, wird einem vom System endlich abgenommen. Wie das System allerdings rechnet – das liegt noch im Dunkel, und Googles Rechenbeispiele enthalten kein Wort darüber, was mit dem Klickgebot denn nun genau angestellt wird.
Voraussetzungen: AdWords Conversion Tracking muss aktiviert sein, und binnen 30 Tagen müssen 300 Konversionen erzielt werden, damit das Tool überhaupt zu rechnen beginnt – für kleinere Schweizer Online Shops ein einigermassen sportliches Ziel. Und die Hersteller kostenpflichtiger Bidding Tools werden auch nicht just jubeln.
Sep 25
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