Gratis Excel-Arbeitshilfe für Internet-Einsteiger auf der Website des Magazins ProFirma
Enthalten: Checkliste Internetnutzung, Agenturbriefing, Basispräsenz etc.
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Google blendet bekanntlich die AdWords bei sehr viel mehr Begriffen ein als der Werbekunde erstens gebucht hat und zweitens überhaupt mitkriegt. Verantwortlich dafür ist das Prinzip der “verwandten Begriffe“. Auch wenn dieses Prinzip etliche Mängel aufweist, so ist es doch in der Regel recht hilfreich, und die Irrläufer, die daraus resultieren, lassen sich zumeist immerhin nachvollziehen und anschliessend mit geeigneten Zusatzmassnahmen vermeiden.
Inzwischen aber geht Google einen entscheidenden Schritt weiter, der das Ausschliessen von Irrläufern massiv erschwert: AdWords werden fallweise den vorhergegangenen Suchabfragen des Nutzers angepasst. Das hat in der Praxis zur Folge, dass wer erst nach “versicherungen” und anschliessend nach “ferien” sucht, im zweiten Fall Werbung für Ferienversicherungen sieht.
Das war jetzt ein möglicherweise positives Beispiel. Für das jetzt folgende, eindeutig negative Beispiel bitte ich um Entschuldigung, ich kann nichts dafür: Ein unschuldiger Geschenk-Shop handelte sich kürzlich einen Klick für den nicht so relevanten Begriff “frau zum ficken” ein. Bei der entsprechenden Kontrollsuche blieb das AdWord unauffindbar, erst die unmittelbar nacheinander durchgeführten Suchen nach “geschenk” und “frau zum ficken” lösten das Rätsel.
Das ist einigermassen unerfreulich, Google hat da noch ein bisschen Arbeit vor sich. Denn ein so kruder Mechanismus senkt so ziemlich alles aufs Mal: Relevanz der Anzeigen, User-Zufriedenheit, Klickraten und damit letztlich auch Googles Umsatz.
(Die Suchabfragen habe ich unverlinkt gelassen, da sich dabei der Effekt nicht einstellt. Erst die Handarbeit bringt die Sache an den Tag. Hier immerhin noch ein Screenshot mit Helikopterflügen, bezaubernden Deko-Artikeln und Himmelslaternen:)
Nachtrag zur Wahlkampfdebatte: Die läuft jetzt gerade auf CNN. Ist wirklich sehr innovativ. Fast 3000 Fragen auf Youtube-Videos wurden den Politikern gestellt. Die 29 Youtube-Videos (http://www.youtube.com/republicandebate) werden eine nach der anderen in der Sendung eingeblendet. Der Moderator ruft einen der Politiker wahlweise auf, der dann 90 Sekunden Zeit hat, die Frage zu beantworten.
Hier, die Frage, welche am Originellsten gestellt wurde:
Derzeit befinde ich mich in Chicago. Ein Ereignis hat mein Interesse auf mich gezogen:
The CNN-Youtube Debate
http://www.youtube.com/debates
Heute Abend um 20 Uhr Eastern Time (29.11. um 02.00 Uhr MEZ) findet die Debatte mit Unterstützung von Youtube statt. Jedermann/frau konnte über Youtube Fragen an die republikanischen Politiker wie z.B. Rudy Giuliani stellen, welche dann in die Sendung eingespielt werden und vom jeweiligen Politiker beantwortet werden müssen. Am 23. Juli 2007 hat die Show bereits mit den Demokraten stattgefunden: http://www.youtube.com/democraticdebate.
Hier könnt ihr gleich nachschauen, wie das dann im Massenmedium TV ausgesehen hat:
Die Fernsehstationen in den USA haben das Potenzial Internet und v.a. mit Youtube entdeckt und binden die Zuschauer geschickt und innovativ in deren Fernsehsendung ein. Unsere Politiker glänzen jeweils vor den Wahlen mit Websites, Blogs und Videos (auch Youtubes). Blocher geht mit www.teleblocher.ch in die Intiative, was grundsätzlich gut ist. Er könnte aber einen Schritt weitergehen und die Benutzer in die Debatte einbeziehen. Wann geht bei uns die Debatte online?
Letzten Donnerstag war Internet-Briefing. Heute habe ich es endlich geschafft, den letzten Beitrag über diesen Nachmittag zu publizieren. Die Anstösse waren sehr interessant – hier die Learnings von Christoph Lüscher zum Thema Online-Dialog.
Der Facts 2.0-Projektleiter will mit seiner Meta-News-Plattform eine breite Online-Community aufbauen. Seine Anstösse sind für alle Online-Dialog-Vorhaben spannend:
Der letzte Punkt wird oft unterschätzt. Wer sich aufs Online-Dialog-Karussell begibt, der ist 24 Stunden und 7 Tage pro Woche gefordert. Hier finden öffentliche Gespräche statt, man kann den Hörer nicht einfach aufhängen und jeder Austausch findet im Schaufenster statt.
Hier die ausführliche Fassung mit Zahlen, Rücklauf und der Schwierigkeit, die ganz normalen Verbraucher für Web 2.0-Ideen zu begeistern.
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