Nov 09

Anfangs dieses Monats hat das Institut für Demoskopie Allenspach (http://www.ifd-allensbach.de) die Ergebnisse einer Umfrage zum Thema «Datenschutz» veröffentlicht. Dabei wurden in Deutschland rund 10’000 Personen im Alter zwischen 14 und 64 Jahren zu ihrer Einstellung über die Bekanntgabe von persönlichen Daten im Internet befragt.

Die Umfrager haben festgestellt, dass 54 Prozent (1999: 38%) der Personen befürchten, dass ihre persönlichen Daten im Netz völlig ungeschützt sind. Etwa jeder Dritte hat aufgrund von Datenschutzbedenken schon häufiger drauf verzichtet, im Internet eine Bestellung aufzugeben. Ferner gaben 43% der Befragten an, die persönlichen Daten nur an Unternehmen weiter zu geben, bei denen sie sich sicher sind, dass die Daten nicht missbraucht werden.

 Sorgen über Datenschutz bei Unternehmen

Die auf den ersten Blick wichtigsten Erkenntnis daraus sind:

  1. Das Vertrauen in den Datenschutz im Internet hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen.
  2. Das Vertrauen der Kunden in den Datenschutz von «E-Unternehmen» hat einen direkten Einfluss auf deren Erfolg.

Doch was können Unternehmen tun, um das Vertrauen zu stärken?

Halten Sie sich an das Gesetz (voraussichtlich am 01.01.2008 tritt das revidierte Datenschutzgesetz in Kraft!) und kommunizieren Sie dies auch Ihren Besuchern.

Publizieren Sie klare und transparente Datenschutzbestimmungen. Beantworten Sie darin insbesondere die folgenden Fragen: welche Daten werden wo und zu welchem Zweck erfasst bzw. bearbeitet?

Nutzen Sie Ihre Kundendaten ausschliesslich zum primären Geschäftszweck. Da sich mit Kundendaten einfach Geld verdienen lässt, ist die Versuchung gross, gleich auch noch die Erlaubnis des Kunden zur Weitergabe der Daten einzuholen. Eine solche Praxis ist nicht sehr vertrauensfördernd.

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