Nov 14

Heute, 14.  November 9.30 – 12.00 Uhr, hat an einer Pressekonferenz in Zürich Google die Plattform Google Maps Local für die Schweiz vorgestellt.

Google bietet Google Maps (http:/maps.google.ch) nur für den Browser auf dem Desktop oder Notebook an, sondern auch als Mobile Lösung auf dem Handy.

Neben den Points of Interest (POI), die wir ja schon von map.search.ch und local.ch kennen, kann man eigene Karten erstellen (-> Meine Karten).

Selbstverständlich stehen auch die Fahrpläne des ÖV zur Verfügung:

Man ganz einfach im Suchfenster z.B. nach “Hotels in Davos”, “Läckerli in Basel” oder “Uhren in Zürich” suchen. Genial einfach.

Genial ist, dass man seine eigenen Karten erstellen und Mapplets (Inhalte für die Karte erstellt) auf den Kartenausschnitt legen kann. So entstehen ganz neue, individuelle personalisierte Kartenausschnitte, so wie es der Benutzer selber möchte. Man kann Hotels anzeigen lassen, die in der gewünschten Zeit noch freie Zimmer haben, man kann Distanzen auf der Karte genau berechnen, Webcams anzeigen lassen etc. etc.

Speziell ist, dass Google hier die Community (Web 2.0 – User Generated Content) mitmachen und mitproduzieren lässt, in dem jeder eigene Mapplets erstellen kann und so der Community zur Verfügung stellen kann.

Die gleiche Anwendung gibt es auch als mobile Lösung – Google Maps Mobile für die Schweiz

So hat man das Adressebuch, den Hotelführer, den Routenplaner etc. jederzeit auch auf dem Handy verfügbar.

Eine der Datenquellen sind Swisscom-Directories, welche ihre Daten für Google Maps in einer Kooperation mit Google zur Verfügung stellt.

Nov 13

Das “neue” Buch von Torsten Schwarz ist über 800 Seiten stark und macht sich gut in der Büro-Bibliothek. Ueber 100 Autoren haben am Buch mitgearbeitet und entsprechend liest es sich auch. Als Nachschlagewerk unverzichtbar – doch leider fehlt der rote Faden. Manches wird doppelt erwähnt und die Qualität der Artikel ist recht unterschiedlich. Positiv aufgefallen sind die Beiträge von Ossi Urchs, der sein fundiertes Wissen kompakt weitergibt. Wer das Buch liest, erkennt schnell, dass man im Online Marketing meist auf externe Hilfe angewiesen ist. Plötzlich weiss man, dass man nichts weiss. Das freut sich das Anbieterherz…

Nov 12

Nielsen/NetRatings attestiert in einer kürzlich veröffentlichten Pressemeldung auch im deutsch-sprachigen Raum dem Live-Shopping ein grosses Potential. Besonders Plattformen im Bereich der Unterhaltungselektronik sollen mit diesem Konzept nach Meinung der Forscher äusserst erfolgreich werden.

Live- oder Eventshopping Stores führen pro Tag gerade mal ein Produkt im Sortiment, oft ist dieses auch nur in limitierter Anzahl verfügbar. Das Original kommt aus den USA und heisst woot!, in Deutschland kopiert guut.de das Konzept oder etwas origineller geht’s bei schutzgeld.de zu und her.

Nicht minder erfolgreich operieren die VIP-Shops, ein Konzept das aus Frankreich stammt. Das Original dort ist Vente Privée.  Für geschlossene Benutzergruppen werden Topmarken zu Schleuderpreisen angeboten – bis zu 70% unter dem Listenpreis. Der Zugang zu solchen Sites erfolgt meist nur auf Empfehlung; man setzt auf Exklusivität. Erfolgreich adaptiert hat dieses VIP-Konzept in Deutschland Brands4Friends und in der Schweiz versucht Eboutic ebenfalls mit diesem Modell sein Glück.

Nov 09

Anfangs dieses Monats hat das Institut für Demoskopie Allenspach (http://www.ifd-allensbach.de) die Ergebnisse einer Umfrage zum Thema «Datenschutz» veröffentlicht. Dabei wurden in Deutschland rund 10’000 Personen im Alter zwischen 14 und 64 Jahren zu ihrer Einstellung über die Bekanntgabe von persönlichen Daten im Internet befragt.

Die Umfrager haben festgestellt, dass 54 Prozent (1999: 38%) der Personen befürchten, dass ihre persönlichen Daten im Netz völlig ungeschützt sind. Etwa jeder Dritte hat aufgrund von Datenschutzbedenken schon häufiger drauf verzichtet, im Internet eine Bestellung aufzugeben. Ferner gaben 43% der Befragten an, die persönlichen Daten nur an Unternehmen weiter zu geben, bei denen sie sich sicher sind, dass die Daten nicht missbraucht werden.

 Sorgen über Datenschutz bei Unternehmen

Die auf den ersten Blick wichtigsten Erkenntnis daraus sind:

  1. Das Vertrauen in den Datenschutz im Internet hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen.
  2. Das Vertrauen der Kunden in den Datenschutz von «E-Unternehmen» hat einen direkten Einfluss auf deren Erfolg.

Doch was können Unternehmen tun, um das Vertrauen zu stärken?

Halten Sie sich an das Gesetz (voraussichtlich am 01.01.2008 tritt das revidierte Datenschutzgesetz in Kraft!) und kommunizieren Sie dies auch Ihren Besuchern.

Publizieren Sie klare und transparente Datenschutzbestimmungen. Beantworten Sie darin insbesondere die folgenden Fragen: welche Daten werden wo und zu welchem Zweck erfasst bzw. bearbeitet?

Nutzen Sie Ihre Kundendaten ausschliesslich zum primären Geschäftszweck. Da sich mit Kundendaten einfach Geld verdienen lässt, ist die Versuchung gross, gleich auch noch die Erlaubnis des Kunden zur Weitergabe der Daten einzuholen. Eine solche Praxis ist nicht sehr vertrauensfördernd.

Nov 09

Wir begrüssen neu in unserem Autorenkreis Thomas Lang.

Thomas Lang

Thomas Lang wird als erfahrener und ausgewiesener Experte vorwiegend in der Rubrik “E-Commerce” schreiben.
Hier sein Profil.
Lieber Thomas, wir heissen dich herzlich willkommen und hoffen natürlich auf viele gute Beiträge von dir.