Jan 31

(Crossposting)

Kein Tracking Tool wird hierzulande öfter eingesetzt als Google Analytics – das zeigt unsere Untersuchung, die wir basierend auf den Dezember-Daten von NET-Metrix durchgeführt haben:

  • Welche client-seitigen Tracking Tools setzen die NET-Metrix-Panelisten ein?
  • Welche Reichweite hinsichtlich Unique Clients, Visits und Page Impressions erzielen die einzelnen Tracking Tools?
  • Setzen die grossen Medienhäuser, die Google eher kritisch gegenüber stehen, Google Analytics ein?

Ergebnis: Google Analytics steht – auch bei den Medienhäusern – mit riesigem Vorsprung an der Spitze: 70 von 168 WEMF-beglaubigten Websites haben das Tool installiert.

web-analytics-installationen

«Google Analytics: Klare Nummer 1» – die Details.

Jan 30


In den nächsten Tagen wird es im Hause Google mal wieder ein Landing Page Quality Update geben. Die Folge könnte sein, dass für einige Keywords die Mindestgebote wegen einer „qualitativ schlechten“ Landing Page steigen.
Google AdWords (bzw. Adsbot) erfasst die entsprechende Landing Page mit Content und wertet sie automatisiert aus. Auf dieser Grundlage entstehen dann die Mindestgebote der Keywords, basierend auf der Qualität der Anzeigen sowie auf der Qualität der Landing Page.
Googles Empfehlung zur Verbesserung der Landing Page ist hierzu:
- relevanter und substantieller Content
- leichte und verständliche Navigation der Site
- Vermeidung von pop-ups oder pop-unders
Und vor allem: „Think like your users!“

Hört sich theoretisch an? Soll es wohl auch. Im Allgemeinen lässt sich direkt von Google über sogenannte bevorstehende Quality Updates und deren Auswirkungen wenig bis prinzipiell gar nichts erfahren. Im Speziellen bleiben die Aussagen also eher theoretisch orientiert. Wir sind uns aber sicher, dass unser AdWordsTeam – wie in der Vergangenheit – in kürzester Zeit die relevanten Veränderungen aufspüren und – wo nötig – unseren Kunden die notwendigen Änderungen vorschlagen wird.
Quellen:
Newsletter von Explido

http://www.adwords.google.com

Persönliche Bemerkung:
Wahrscheinlich werden dann nicht die Keywords mit astronomischen Preisen versehen sondern gleich ganze Anzeigen …

Jan 29

Neu bietet Google die Möglichkeit, die Trefferliste chronologisch oder geografisch ordnen zu lassen.

Bei der geographischen Darstellung beispielsweise stellt Google die gefundenen Informationen auf Karten dar. Bei der chronologischen Suche kann der Nutzer über eine Zeitleiste eingrenzen, wonach er genau sucht. Darüber hinaus gibt es noch eine neue inhaltliche Suche. Dabei können Internet-Nutzer die normale Trefferliste nochmals nach verschiedenen Kriterien filtern. Die neuen Features sind noch nicht über die normalen Google-Seiten zugänglich. Sie müssen erst über die Google-Labs-Seiten aktiviert werden.

Ich habe das gleich ausprobiert und die Suche nach Thomas Jefferson mit der “Timeline View” anzeigen lassen.

M.E. eine interessante Möglichkeit, v.a. aber auch die Map View, wo man sieht, wo sich Thomas Jefferson aufgehalten hat, u.a. auch in Paris und Rom. Sicherlich in diesem konkreten Fall eine Bereicherung für den Geschichtsunterricht und für Google eine weitere Einsatzmöglichkeit für deren Kartenlösung Google Maps.

Meine Empfehlung: Unbedingt einmal selber experimentieren.

 

Jan 24

Gemäss einer Studie, welche untersucht hat, wie gut Otto-Normalverbraucher die Begriffe in und ums Web 2.0 versteht. Die Resultate sind ernüchternd.

“Seit dem Siegeszug von Web 2.0 werfen viele Brancheninsider mit Fachbegriffen nur so um sich. Ihre Zielgruppe erreichen sie damit nicht, wie eine Studie des Usability-Spezialisten Eresult zeigt: Demzufolge können 30 Prozent der Internetnutzer nicht einmal den Begriff “Web 2.0″ erklären. Spezialausdrücke wie “Tagwolke”, “Trackback” oder “Social Bookmarking” sind 60 Prozent der Umfrageteilnehmer gänzlich unbekannt. Doch auch bei vermeintlich etablierten Begriffen ist Vorsicht geboten, warnen die Marktforscher: 45 Prozent der Umfrageteilnehmer wussten beispielsweise nicht, was sich hinter dem Begriff “Direktbestellung” in Online-Shops verbirgt. Rund die Hälfte der Befragten bringt die Begriffe “Filtern” und “Sortieren” durcheinander.”

Quelle: eResult

Vergessen wir dabei nicht den Benutzer, der oft nur Bahnhof versteht. Drücken wir uns doch so aus, damit es die meisten verstehen. Wir Internet-Spezialisten vergessen oft, dass es “da draussen” noch eine “normale” Welt gibt mit Menschen, die vom Internet viel weiter entfernt sind. In meinen Seminaren mache ich oft die Erfahrung, dass sogar “digital natives” fast keine Ahnung haben. Gehört schon, aber verstanden wenig.

Jan 22
Werbedruck knackt die Marke von 4 Milliarden Franken
 
Im vergangenen Jahr haben die Werbetreibenden in der Schweiz erstmals mehr als 4 Milliarden Franken für Werbung ausgegeben. Damit wuchs der Werbedruck gegenüber dem Vorjahr um 8,8 Prozent. Das geht aus den aktuellen Zahlen von Media Focus hervor.35,5 Prozent des Werbekuchens gingen an die Tageszeitungen, 26,0 Prozent ans Fernsehen, 16,6 Prozent an die Publikumszeitschriften, 4,8 Prozent an die Fachzeitschriften, 3,4 Prozent ans Radio, 10,9 Prozent in die Plakatwerbung, 1,2 Prozent ans Kino und auf Internetwerbung entfielen 1,3 Prozent. Am stärksten zugelegt hat die Fernseh-Werbung, während die Tageszeitungen einen Verlust hinnehmen mussten. Der relativ tiefe Anteil der Internet-Werbung, der angesichts der anhaltenden Online-Begeisterung zu erstaunen vermag, ist darauf zurückzuführen, dass Media Focus die Online-Rubrikenanzeigen und den ganzen Bereich Suchmaschinenmarketing nicht erhebt.Nach Branchen aufgeschlüsselt, verzeichnete im vergangenen Jahr aufgrund der eidegnössischen Wahlen der Bereich Politische Kampagnen den stärksten Zuwachs (+94,9 Prozent). Um rund ein Viertel legte die Werbung für Nahrungsmittel, Kosmetik/Körperpflege, gemeinnützige Kampagnen, Dienstleistungen zu. Massiv zurück ging erwartungsgemäss die Werbung für Tabakwaren (-60,6 Prozent).Mit den Jahreszahlen informierte Media Focus auch über die Entwicklung im Dezember: Im vergangenen Monat legte der Werbedruck gegenüber der Vorjahresperiode um 2,8 Prozent zu. Gegenüber dem November ist aber ein Rückgang zu verzeichnen und der Dezember erweist sich als der werbemässig schwächste Monat des Jahres. Im September und Oktober hatte es noch zweistellige Zuwachsraten gegeben.Der Werbemarkt Energie verbuchte im Dezember mit einem Plus von 92,4 Prozent (+1,4 Millionen Franken) gegenüber der Vorjahresperiode den grössten Zuwachs aller Werbemärkte. Im Dezember legte auch der Kosmetikmarkt nochmals um 33,6 Prozent (+7,2 Millionen Franken) zu.

Zu den Verlieren im Werbemonat Dezember gehörte die Branche Finanzen mit einem Minus von 15,9 Prozent (-4,0 Millionen Franken). Die Werbung für Haushaltartikel büsste 23,4 Prozent ein.
Quelle: Mediafocus

Kommentar:

Ist ja schön und gut, aber es fehlen bei der Onlinewerbung einfach der grösste Teil der Branche! Weder Performance noch Rubriken sind da drin und beim Display ist ein grosser Teil an Mediafoucus vorbeigegangen. Ich bin immer noch der Meinung, dass der Markt 300 Millionen gross ist!! Hoffe das da endlich verlässlichere Zahlen kommen, sonst wird der Markt das langsam nicht mehr ernst nehmen. Unsere Nachbarländer bilden in der Onlinewerbung übrigens immer alle Kategorien ab. Wäre doch schön wenn wir das auch könnten!!