Jan 18

Virales Marketing lebt!

Nachdem in der Vorweihnachtszeit der amerikanische Büroausstatter OfficeMax mit der Elf Yourself-Kampagne Erfolgsgeschichte schrieb und mehr als 110 Millionen Visits generierte, setzt nun auch McDonalds mit einer ähnlichen Kampagne auf die Kraft des viralen Marketings.

Unter dem Motto „Move your Lederhos´n” können die Internet-Nutzer auf www.huettengaudi.de Ihr persönliches Schuhplattl-Video mixen und an Freunde und Bekannte versenden!

Auch die Baumarktkette Toom übt sich seit Neuestem im viralen Marketing. Sind Sie im Schuhplattln nicht ganz so geübt, können Sie bei Toom ab sofort Ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Quelle: Newsletter OMF Online Marketing Forum

Persönliche Bemerkung und Werbung in eigener Sache
Tipp: Mehr zu Online-Werbestrategien erfährt man im CAS E-Commerce und Online-Marketing an der Fachhochschule Nordwestschweiz ab dem 8. April! Garantiert!!

Jan 16

Professoren aus ganz Deutschland haben sich mit Google zusammengetan, um Studenten in die Welt der Online-Werbung einzuführen.

Mit einer praktischen Übung will die Online-Suchmaschine Google Studenten in Sachen Online-Werbung schulen. Dafür erhalten die Studenten einen Betrag von rund 135 Euro, die sie in Zusammenarbeit mit einem realen Unternehmen in eine Google-Adwords-Kampagne investieren können. Ziel ist es, eine Strategie zu erarbeiten, die Kampagne durchzuführen, die Ergebnisse auszuwerden und dem Unternehmen weitere Marketingempfehlungen zu geben.

Alle Einsendungen werden von einem internationalen Professorengremium ausgewertet, das die Gewinner auf Basis des Erfolgs der Kampagnen und der Qualität der Berichte auswählt. Sieben deutsche Universitäten haben sich bereits für den Wettbewerb eingetragen und es bleiben noch zwei Wochen, in denen sich weitere Universitäten zur Teilnahme anmelden können. Der Wettkampf, an dem jede Hochschule auf der ganzen Welt teilnehmen kann, beginnt im Februar 2008. Katharina Friedrich, Product Marketing Manager bei Google, sagt: “Online-Werbung ist heute eine grundlegende Anforderung im Geschäftsleben. Trotzdem erfahren wir von Firmen, dass sie nicht über genügend Mitarbeiter mit Erfahrung im Bereich Online-Werbung verfügen. Universitäten sind ideale Orte, an denen Studenten die für das Arbeitsleben erforderlichen praktischen Fähigkeiten erlernen können. Daher haben wir uns auf Anfragen von Dozenten und Studenten aus der ganzen Welt zusammengesetzt und die Google Online Marketing Challenge entwickelt. Es ist eine praktische und interessante Möglichkeit, bei der sich Universitäten und Firmen in Deutschland zusammentun und das Interesse an diesem Schlüsselbereich des Geschäftslebens anregen können.”

Quelle: Internet World Business vom 16.1.08

Das ist ja wirklich eine gute Idee, denn wer sich in einem Gebiet auskennt, der wird es auch eher nutzen. Das entspricht auch den Erfahrungen meiner Kursteilnehmer, welche sich nach den Online-Marketing-Seminaren zu Kunden von Online-Werbung haben motivieren lassen. Warum? Ganz einfach, weil sie die komplexe Materie nachher besser verstanden haben.

Jan 15

Steve Jobs Keynote sorgt für Wirbel und PRGerade rast ein Lauffeuer durch den virtuellen Raum – auf Wikipedia wurde der Vortrag von Steve Jobs publiziert, den er heute abend in San Francisco an der Macworld halten wird. Was ist wahr? Was ist falsch? Eines ist sicher: Der digitale Hype ist genial inszeniert und wird online wie gedruckt eine Menge Beachtung finden.

Im bernetblog haben wir die interessantesten Auszüge des Lecks und verschiedene Stellungnahmen dazu publiziert. Techcrunch findet alles Quatsch, vor allem wegen den Aussagen zu Twitter. Micropersuasion sagt gerade wegen anderen Twitter-Quellen, dass das meiste stimmen müsse. In einigen Stunden werden wir mehr wissen. Ich hoffe, dass alles wahr ist, was zum neuen MacBook steht. Und dass das iPhone bald in die Schweiz kommt…

Das Bild zeigt eine der vielen Blüten, welche die Web-Publizisten gerade pflegen – ein geheimes Bild aus den Proben zum Vortrag: Steve Jobs wird mit einem Düsenantrieb abheben! Gesehen auf 8bitocean.

Jan 15

(Crossposting)

Trotz Weihnachten wars in den letzten Monaten erstaunlich ruhig in Sachen Google-Werbung. Im Dezember hingegen entschlossen sich zahlreiche Unternehmen doch noch zu einer AdWords-Offensive:

swiss adex 365-247 12-07

Zum aktuellen Swiss Adex

Jan 10


Google-Algorithmus: Neueste Änderungen und deren Folgen

Ein Beitrag der Perspektive Mittelstand

Wann immer Google, wie in den letzten Wochen erneut geschehen, Änderungen beim Algorithmus vornimmt, führt dies zu heißen Diskussionen: Was hat sich verändert und welche Folgen ergeben sich daraus für wen? Am Anfang stehen häufig wilde Spekulationen – so auch bezogen auf die jüngsten Änderungen. Um Licht ins Dunkel zu bringen, hat der Suchmaschinenmarketing-Spezialist Bloofusion nun die relevanten Änderungen und ihre Auswirkungen zusammengefasst.

Nachdem Google erst kürzlich wieder eine Reihe von Algorithmus-Änderungen vorgenommen hat, seien diese zwischenzeitlich von einigen Off- und Online-Medien teilweise ins falsche Licht gerückt worden, so die Einschätzung von Bloofusion, Spezialist für Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing sowie Herausgeber des Suchmaschinenmarketing-Fachmagazins „Suchradar“. Da die Auswirkungen dieser Änderungen in Computer-Magazinen und Foren zum Teil übertrieben negativ oder sogar falsch eingeschätzt worden seien, hat Bloofusion eine Analyse zur Relevanz und den Auswirkungen der neuesten Änderungen durchgeführt. Dabei hätten die Experten vor allem drei wesentliche Änderungen ausgemacht. Ihr Fazit: Die Folgen sind für „normale Websites“ nur gering.
Die erste Änderung bei Google betrifft den Umgang mit so genannten Sub-Domains. Was jedoch in einigen Foren „als Ende der Sub-Domains verkündet“ worden seien, so Bloofusion, betreffe in Wirklichkeit nur sehr wenige Websites. So konnte es bislang vorkommen, dass auf einer Seite mit zehn Google-Ergebnissen alle Ergebnisse von unterschiedlichen Sub-Domains eines einzigen Anbieters kamen, da Sub-Domains von Google bisher als separate Websites betrachtet wurden. Dies hat Google Bloofusion zufolge nun geändert: Um eine Gleichbehandlung sicherzustellen, werden Sub-Domains von Google ab sofort wie normale Unterverzeichnisse behandelt, mit der Folge, dass eine Domäne – abgesehen von Ausnahmefällen – auch mit mehreren Sub-Domains nur noch zwei Plätze auf einer Google-Ergebnisseite erreichen könne.

Die zweite Änderung, welche von Google nach Angaben von Bloofusion bisher noch nicht offiziell kommentiert worden sei, betrifft die Relevanz von aktuellem Content: „Es ist scheinbar so, dass in den Suchergebnissen brandneue Inhalte weit vorne erscheinen“, so das Ergebnis der Untersuchung von Bloofusion. In der Vergangenheit war dies Bloofusion zufolge nicht so: „Da einer ganz neuen Seite zuerst Link-Popularität zugewiesen werden musste, fanden diese Seiten nur selten Einzug in die Suchergebnisse.“ Demnach sei Google mittlerweile anhand der Suchanfrage in der Lage zu erkennen, ob diese einen aktuellen Bezug aufweise oder nicht. Bezieht sich die Suchanfrage auf ein aktuelles Ereignis, werden demnach häufiger Seiten angezeigt, die tagesaktuell sind, wie beispielsweise die von Blogs. Während Online-Shops von dieser Algorithmus-Anpassung nach Einschätzung der Experten weitestgehend verschont bleiben werden, sei diese Änderung vielleicht „eine gerechte Belohnung für Blogger, die zeitnah über Ereignisse berichten.“

Und auch die dritte wesentliche Änderung bleibt Bloofusion zufolge für die meisten Websites ohne große Folgen: Hatte es bei Google bisher mit dem “normalen” Index und den Supplemental Index zwei Google-Indizes gegeben, werden seit kurzem alle Suchanfragen aus einem einzigen großen Index bedient. Der Supplemental Index, in dem sich Seiten befanden, die beispielsweise über geringe Link-Popularität verfügen oder aus anderen Gründen als “minderwertig” eingestuft wurden, existiert nicht mehr. Da jedoch Seiten, die im Supplemental Index gelistet waren, auch nach den neuesten Anpassungen kaum auf den ersten Suchergebnisseiten zu finden sein würden, blieben die Auswirkungen auch hier nach Meinung der Experten relativ gering.

Zusammenfassend stellt Bloofusion fest: „Die drei genannten Änderungen – Behandlung der Sub-Domains wie Unterverzeichnisse, Bevorzugung aktueller Meldungen, Abschaffung des Supplemental Index – haben in der Praxis nur geringe Auswirkungen auf “normale” Websites.“ So hätten sich die Spielregeln Bloofusion zufolge nur minimal verändert „und bieten auf jeden Fall einen deutlichen Mehrwert für Google-Nutzer.“

Quelle: Bloofusion

Persönliche Bemerkung:
Beim Ranking-Check hat sich für meine Websites keine Änderung ergeben. Und wenn die Aktualität ein grösseres Gewicht erhält, kann das dem User nur Recht sein.