Feb 04
Heute lese ich in einigen Newslettern, dass Google offensichtlich vor der geplanten Übernahme von Yahoo durch Microsoft angst hätte. Ich bin mir da nicht so sicher, ob dies berechtigt wäre (wenn es wirklich so wäre). Denn Google hat sich m.E. eine so hervorragende Position und Ausgangslage geschaffen, dass sich Microsoft weiterhin schwer tun wird, trotz Yahoo. Was sind die Gründe für meine Meinung?

- Verbreitung von Google: Weltweit ist Google die klare Nr. 1. Wenn ein Begriff in die Umgangssprache aufgenommen wird (googeln für Suchmaschinenabfrage), dann ist dieser in den Köpfen schon sehr stark verbreitet.
- Die Vielzahl der Services: Zuggeben, auch Yahoo hat viele gute Services wie Flickr & Co. Aber reicht das, um Google herausfordern zu können? Google hat mit Google News, Google Bildersuche, Google Blogsuche, Google Maps, Google Earth, Google Apps, Google Scholar etc. etc. hervorragende Dienstleistungen im Angebot. Nicht zu vergessen Gmail.
- Google AdSense: Weltweit wird diese Einnahmemöglichkeit von vielen tausend Websites wahrgenommen. Hier müsste sich Microsoft/Yahoo in den Markt einkaufen, um Marktanteile gewinnen bzw. erkaufen zu können.
Natürlich gibt es immer wieder kritische Stimmen zu Google. Aber ist das Microsoft so unschuldig? Nein, ganz gewiss nicht.
Was sicherlich gut ist, dass es eine Konkurrenzsituation hervorruft, die dem Markt nur gut tun kann. Aber ich bezweifle eben, dass hier Micrsoft das Blatt noch wenden kann. Erinnern wir uns zurück an die Zeiten, als Microsoft der damals noch viel grösseren IBM die Stirn geboten hat. Der Paradigmawechsel weg vom Host zum Microcomputer/Personal Computer hat Microsoft damals geholfen, gegenüber IBM bestehen zu können. Heute ist der Vergleich sehr ähnlich. Der Paradigmawechsel weg von der installierten Software auf Personal Computer hin zum Software as a Service könnte Google die Vorherrschaft über die Software bringen. Dazu ist es aber noch ein langer Weg, denn die Veränderung der Gewohnheiten der User dauert oft viel länger, als man meint. Aber die zunehmende Bandbreite und Allgegenwärtigkeit des Internets wird dazu beitragen, dass Software as a Service benutzt und nicht mehr zwingend installiert wird. So habe ich mich kürzlich von Outlook abgewendet und mich Gmail mit Kalender zugewendet. Es ist ein kleiner Schritt, aber ein wichtiger für mich.
Mehr auf dem offiziellen Google Blog.
Feb 03
WPP-Chef Martin Sorrell glaubt nicht an den langfristigen Werbeerfolg von Facebook & Co.Werbe-Urgestein Martin Sorrell hält viele Social Communities wie Facebook und Co. für überbewertet. Gegenüber der “Financial Times Deutschland” sagte der Chef der zweitgrößten Werbeholding WPP: “Diese Websites kommen und gehen, und ich bezweifle, dass sich viele lange halten werden.” Ähnliches hatten klassische Werbeagenturen allerdings lange Zeit auch von Internet-Werbung an sich geglaubt.Sorrell sieht nach eigenem Bekunden die größte Schwierigkeit darin, ein soziales Netzwerk in ein Geschäftsmodell zu verwandeln. Die Leute kämen zu Facebook, um sich auszutauschen, sagte er der “FTD”. “Das ist die moderne Form des Briefeschreibens. Wenn man versucht, daraus Kapital zu schlagen, reagieren sie sehr negativ.”Insgesamt jedoch glaubt der WPP-Chef inzwischen an die Macht der Online-Werbung. Die zehn Prozent Marktanteil, die Online-Werbung am gesamten Werbemarkt hält, würden sich zukünftig stärker an die tatsächliche Mediennutzung im Web anpassen.Quelle: Internet World Bussiness
Komentar: Ich denke die Plattformen der Web 2.0 Generation lassen sich schon vermarkten. Die Herausforderung liegt, wie ihm wahrem Leben darin, das man dem User den Nutzen aufzeigen kann den er bekommt. Er wird in seiner Community Werbung akzeptieren, wenn sie ihn anspricht. Dies ist die Herausforderung für die Vermarkter, die richtige Werbung dem richtigen User zu zeigen. Aus diesem Grund sollte schon früh mit dem “angewöhnen” begonnen werden. Wenn eine Community sehr gross ist und man möchte dann plötzlich alles mit Werbung zupflastern, ist die Reaktion immer negativ. Das Beispiel StudiVZ zeigt aber auch, dass es nicht so schlimm ist mit den Verweigerern. Offensichtlich haben 90% den “Ich lasse Werbung zu” Flag gesetzt.
Feb 01

31.01.2008 | 12:01 Uhr
BVDW-Studie: Suchmaschinen-Marketing effizienter und immer wichtiger
Düsseldorf (ots) – Der Arbeitskreis Suchmaschinen-Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat eine Studie zum Einsatz von Suchmaschinen-Marketingmaßnahmen in Unternehmen veröffentlicht. Die wichtigste Erkenntnis dürfte für große Zufriedenheit bei den Anbietern sorgen: So fällt die Bilanz in Sachen Effizienz gegenüber anderen Marketingmaßnahmen durchweg positiv aus. In der Konsequenz werden die Investitionen für Suchmaschinen-Marketing und -Optimierung 2008 weiter steigen. Besonders interessant: Vor allem die gezielte Auslieferung von Anzeigen nach Nutzerhalten, geo- oder demographischen Merkmalen lässt die Zahlungsbereitschaft der Werbetreibenden deutlich steigen.
Insgesamt weisen die Befragten eine sehr hohe Affinität zu den Themen Suchmaschinen-Marketing (SEM) und Suchmaschinen-Optimierung (SEO) auf, lediglich knapp 5 Prozent gaben an weder das eine noch das andere bisher in der Vermarktung bislang eingesetzt zu haben. Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer wenden bereits seit drei oder mehr Jahren beide Verfahren an. Mehr als 80 Prozent der Befragten nutzen zusätzlich E-Mail-Marketing, Einträge in Online Verzeichnisse oder die klassische Bannerwerbung als weitere Online-Werbeaktivitäten.
Highlights:
- Suchmaschinen-Marketing im Vergleich zu Offline-Werbemaßnahmen hocheffizient
- Erwartung an die Dienstleister: Transparenz und eingehaltene Zielvorgaben
Weitere Details unter: Presseportal
Recent Comments