Mai 31

Mozilla wird schon bald einen “Download Day” durchführen und möchte so dem Firefox noch zu mehr Bekanntheit und Einsatz verhelfen. Gegen Ende Juni (O-Ton: late June) soll die lang erwartete Version 3 des Firefox-Browsers “gelauncht” werden.

Für den Release-Tag haben sich die Entwickler von Mozilla etwas ganz Spezielles ausgedacht: Man möchte dank der Beliebtheit von Firefox ins Guinness-Buch der Rekorde und zwar mit der grössten Anzahl an Software-Downloads innerhalb von 24 Stunden. Man kann sich hier heute schon eintragen, damit man am Download-Tag dabei ist, damit man sagen kann, “ich war auch dabei”. Hier kann man sich am “Firefox Download-Day” eintragen, damit man pünktlich am Download-Day die neuste Version herunterladen kann.

Für mich ist das Virales Marketing der genialen Art, denn die Weitergabe dieser Botschaft, erfolgt aus einer inneren Motivation heraus und man möchte das der ganzen Welt, oder zumindest seinen Freunden und Bekannten erzählen, damit sich die Botschaft viral verbreite. Das ist hier mit diesem Blogeintrag gerade geschehen und ich lade alle Leser/innen dieses Post ein, daran teilzunehmen. Ich nutze Firefox bereits schon seit einigen Jahren und das mit voller Überzeugung.

Und wer schon einen Blick auf den neuen Firefox 3 werfen möchte, der kann das hier tun.

Mai 24

Alle elektronischen Medien haben gemäss GEMI (Goldbach) im April überproportional mit 7 Indexpunkten zugelegt. Sämtliche durch Media Focus erfassten und publizierten Medien verzeichnen ein durchschnittliches Wachstum von 3 Indexpunkten.

Der Goldbach Index (GEMI), durch Media Focus erhobene und indizierte Entwicklung des Werbedrucks diverser elektronischer Medien im Vergleich zum Gesamtmarkt, weist im April eine überproportionale Zunahme von 7 Indexpunkten auf 431 (424) auf. Gerade Internet, in den vergangenen Monaten nicht verwöhnt, steigert um 8 Indexpunkte auf 268 (260).

In den vergangenen Monaten hatte man Probleme bei der Erhebung der Daten für die Gattung Internet kommuniziert. Sind diese nun behoben? Wurden diese nachträglich berichtigt? Ansonsten heisst es dann einfach lapidar “in den vergangenen Monaten nicht verwöhnt” …

Mai 22

Sony Ericsson schaltet über Mediaedge:CIA und die Goldbach Media Gesellschaft game mediarep AG dynamische In-Game Werbung, um auf das neue Walkman® Telefon W890i aufmerksam zu machen. Die Werbesujets erscheinen für Schweizer Gamer auf virtuellen Plakatflächen in über zehn verschiedenen Games bis 31. Mai 2008.

Integriert in der breit angelegten Kampagne über mehrere Kanäle schaltet Sony Ericsson dynamische In-Game Werbung. Mittels In-Game Werbung kann die junge und  technikaffine Zielgruppe gezielt erreicht werden. Um die potentielle Käuferschaft des neuen Walkman® Telefons W890i zu umwerben, wurden virtuelle Plakatwände in Games wie Project Gotham Racing 4, Need for Speed: Pro Street, Skate, Guitar Hero 3, Burnout Paradise, Trackmania United, Sega Rally, NHL 08, Tiger Woods oder Pro Evolution Soccer 8 integriert.

Quelle: Medienmitteilung von Goldbach Media Management AG vom 22.5.08

Solche Werbung wirkt natürlich sehr echt, weil das Game ja bemüht ist, die Wirklichkeit im Game widerzugeben. So gehört einfach auch Werbung dazu, obwohl man sich schon fragen muss, ob jede Fläche on- oder offline mit Werbung “zugekleistert” werden sollte.

Mai 19

eboutic.chFür das Seminar “Social Commerce und aktuelle Trends im E-Commerce” der Orbit-iEX-Konferenz konnte ich vor einigen Tagen ein Inerview mit Arthur Dauchez führen, dem Gründer des Schweizer vente-privée Pioniers eboutic.ch:

Das Interview wurde per E-Mail geführt:

Thomas Lang (carpathia.ch): Wie waren die Reaktionen als “first mover” in der Schweiz?

Arthur Dauchez (eboutic.ch): Les réactions ont été très positives, aussi bien de la part de nos clients que des marques. Nous avons notamment eu une excellente couverture presse en Suisse Romande.

TL: Wie schwierig war es, das für die Schweiz neue vente-privée Modell den potentiellen Käufern zu kommunizieren?

AD: De part la spécificité du modèle des ventes privées, nos clients sont plutôt convaincus et satisfaits.

TL: War es schwierig, die Lieferanten vom vente-privée Modell zu überzeugen?

AD: Les marques sont pour la plupart très intéressée par ce modèle car c’est un formidable outil de communication marketing.

TL: Hatten die Lieferanten bedenken, mit dem Verkauf über eboutic.ch ihre Retailer zu konkurrenzieren?

AD: C’est effectivement le point bloquant dans certains cas. Mais nous ne venons pas en concurrence directe avec le réseau de distribution car nous ne faisons que des opérations ponctuelles qui viennent aussi relancer une marque auprès de nos clients et les amènent ensuite vers le réseau de distribution classique.

TL: Konnten Sie in der Romandie davon profitieren, dass man vente-privée evtl. aus Frankreich bereits kannte?

AD: Oui, très certainement.

TL: Wie gross schätzen Sie das Potential für vente-privée in der Schweiz resp. für wie viele Anbieter hätte es Platz?

AD: Le potentiel est là. Je pense qu’il y aurait la place pour 1, peut-être 2 autres sites équivalents.

TL: Gerne wüssten wir noch einige Zahlen zum bisherigen Geschäftsverlauf: Monatsumsätze und Anzahl Verkäufe?

AD: Nous proposons en ce moment entre 10 et 15 ventes différentes chaque mois. Nous prévoyons de monter à 20 ventes d’ici quelques semaines.

TL: Anzahl registrierte Benutzer?

AD: Nous comptons près de 25’000 membres inscrits.

TL: Altersstruktur der Benutzer resp. der Käufer?

AD: L’âge de nos membres et celui de nos acheteurs se situe entre 25 et 45 ans.

Das Beispiel von eboutic.ch zeigt, dass der Trend “vente privée” auch in der Schweiz durchaus Potential hat. Alles zu neuen Trends im E-Commerce und Social-Commerce morgen an der Orbit-iEX-Konferenz, es sind noch wenige Plätze frei.

(Crossposting vom carpathia:e-business.blog)

Mai 16

In Großbritannien wird Google 2008 erstmals mehr Werbeumsatz machen als die lokalen Tageszeitungen.

Google wächst und wächst. Gemäss eines Artikels im “Guardian” hat Google in UK schon 2005 den Werbeumsatz der Radiobranche überholt. Dann folgten die Zeitschriften. Jetzt ist Google gerade dabei, den Zeitungsmarkt hinter sich zu lassen – und das sollte dem Unternehmen voraussichtlich 2008 auch gelingen. Nur Fernsehen und Internet (restliche Online-Werbung) haben immer noch einen grossen Vorsprung zum Herausforderer.

Was ist UK für ein traumhafter Online-Werbemarkt. Davon können wir in der Schweiz bisher leider nur träumen.