Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Affiliate-Programm
Laut Forrester Research hat E-Commerce spannende Wachstumsjahre vor sich. Bis 2011 wird die europäische Population der Online Shopper von 100 Millionen auf 174 Millionen wachsen. Das durchschnittliche jährliche Einkaufsvolumen wird von 1’000 auf 1’500 EURO steigen. Reisen buchen, Blumen verschicken, Lebensmittel und Getränke ordern – alles online. Nichts Neues. Wie aber lässt sich der Shop-Umsatz nachhaltig optimieren?Weiterlesen »
Welchen Stellenwert hat Online-Werbung im Medien-Mix der Werbeanzeigen? In einer kostenlosen Studie wurde Werbung aus TV, Zeitschriften, Tageszeitungen und Online-Werbung verglichen.
Um die größtmögliche Aufmerksamkeit zu erzielen, muss ein möglichst optimaler Medien-Mix gefunden werden. Doch auf welches Medium sollte man vorrangig setzen? Das Druck- und Verlagshaus Gruner+Jahr hat in einer umfassenden und kostenlosen Studie die verschiedenen Werbe-Medien durchleuchtet und hält auf seiner Website noch zahlreiche Zusatzinformationen zum Thema bereit. In den Ergebnissen der Studie kann jedes Medium, also TV, Zeitschriften, Tageszeitungen und Online, einzeln betrachtet und/oder mit den anderen Medien verglichen werden.
Laut den Analysten steigert Online-Werbung eindrücklich die Lautstärke und die Markenbekanntheit einer Kampagne. Wer online wirbt, wird stärker wahrgenommen. Besonders bei preisgünstigen und schnell abverkaufbaren Produkten, sogenannten Fast-Moving-Products, erzeugt Online-Werbung eine um 60 Prozent höhere Aufmerksamkeit. Online-Werbung kann Marken erschaffen und etablieren, besonders wenn die Seiten, auf denen geworben wird, eine hohe Affinität zum Produkt besitzen.
Bei allen Vorteilen, die Online-Werbung offenbart, sollten andere Werbemedien jedoch keinesfalls vernachlässigt werden. Frank Vogel von Gruner+Jahr erläutert dazu, dass Online-Nutzer im Grunde Multimedia-Nutzer seien und alle Medien vergleichsweise stärker nutzten. Jeder Online-Werbekontakt sei daher auch ein wirkungsverstärkender Kontakt für andere Medien.
Google gibt Gas und sorgt in diesem Monat gleich mit drei neuen Projekten für Bewegung im Online Markt. Allerdings sorgen nicht alle neuen Tools bei den Werbetreibenden für die erhofften Begeisterungsstürme.
Mit dem kostenlosen Recherche- und Mediaplanungswerkzeug Ad Planner soll Werbetreibenden die Auswahl von relevanten Websites erleichtert werden. Laut Google kann hierbei nach bestimmten Zielgruppenkritierien wie Alter, Geschlecht, Bildung und Haushaltseinkommen gefiltert werden. Zusätzlich werden Unique Visitors und internationale Reichweite der selektierten Seiten angegeben. Zudem wird ersichtlich, welche Seiten diese Besucher sonst noch ansteuern. Einmal ausgewählt, lassen sich komplette Mediapläne erstellen und in andere Applikationen importieren. Wichtig hierbei: Ad Planner zeigt auch Statistiken zu Websites an, die nicht Teil des Google Content Netzwerks sind. Konkrete Angaben dazu, wie diese Seiten ausgewählt werden und woher die Daten stammen, macht Google nicht. Wer an der Betaversion des Programms teilnehmen will, muss sich bewerben.
Während der Ad Planner also eher für Mediaplaner gedacht ist, richtet sich Google Trends für Websites an ein breiteres Publikum. Das neue Feature für Google Trends analysiert z. B. mit Hilfe der Analytics Zahlen die Entwicklung des Traffics auf einer Website und kann diesen mit bis zu vier weiteren Sites vergleichen. Zudem wird angezeigt, für welche anderen Seiten sich ein User einer bestimmten Domain noch interessiert und welche Suchbegriffe er verwendet hat. Eigene Google Projekte werden allerdings nicht gelistet: ein Vergleich mit Youtube, Orkut oder einer Google-Suchseite fällt damit flach.
Und gleich noch ein Projekt der Kalifornier hinterher: Google launcht ein neues Affiliate-Netzwerk. Das „Google Affiliate Network“ basiert auf dem Affiliate Netzwerk Performics, das zu dem von Google kürzlich übernommenen Doubleclick gehört. Der neue Dienst soll nun in AdSense integriert und im Gegenzug das eigene Pay-Per-Action Modell wieder eingestellt werden.
Und Google wäre nicht Google, würde da nicht noch was nachkommen: jüngst bläst unser Suchmaschinenprimus zum Angriff auf die lokalen Anzeigenmärkte. Werbung auf Google-Seiten wird künftig vom Münchener Unternehmen Telegate vertrieben. Im Fokus stehen vor allem kleine & mittlere Unternehmen, die bisher vor allem in Branchenbüchern wie den Gelben Seiten oder lokalen Anzeigenblättern geworben haben. Diese potentiellen Anzeigenkunden erhalten jetzt Anrufe von 400 rekrutierten Telegate-Vertriebsmitarbeitern. Telegate ist damit der erste größere „Google Reseller“…wird aber wohl nicht der einzige bleiben.
Und jetzt Luft holen…und auf den nächsten Google-Monat freuen!
Von Online Shops wie Amazon kennen wir es schon lange: Auf Produktseiten oder im Newsletter werden uns Produkte empfohlen, die besonders gut zu denen passen, die wir bereits angeschaut oder gekauft haben.
Hinter den Tipps steckt ein Empfehlungssystem, das aus Abertausenden von Benutzerclicks und Verkaufsdaten berechnet, welche Produkte sich ähnlich sind.
Solche Systeme gibt es mittlerweile auch als Plugin für den eigenen Shop, zum Beispiel von Strands. Den Katalog hochladen, ein kleines Script in die Produktseiten integrieren, ein paar Schriften und Farben auswählen – und schon beginnt das System aus dem Klickverhalten der Benutzer zu lernen.
Was das bringt? Strands hat dazu ein paar bemerkenswerte Statistiken und Forschungsresultate zusammengestellt:
35% der Käufe bei Amazon gehen auf Empfehlungen und Cross-Selling zurück. (Venturebeat, Dezember 06)
70% der Internet-Shopper wünschen sich personalisierte Online-Shops mit Empfehlungen und intelligenten Suchhilfen. (Forrester, Dec 07)
Die Mehrheit der Internet-Shopper kehrt lieber zu personalisierten Online-Shops zurück als zu nicht personalisierten. (Choicestream, Dec 07)
69% der Internet-Shopper, die in den letzten sechs Monaten mehr als 1000 Dollar online ausgegeben haben, kaufen eher bei personalisierten Shops als bei anderen. (Choicestream, Dec 2007)
65% der Internet-Shopper erwarten von den Shopbetreibern personalisierte Funktionen, zum Beispiel intelligente Suchhilfen während des Einkaufs und Email-Alerts, wenn neue Produkte von bestimmten Marken oder Kategorien erscheinen, in den Ausverkauf gelangen oder nach einem Lieferengpass wieder erhältlich sind. (MyBuys, Nov 07)
Forrester rechnet damit, dass 2012 allein die US-Amerikaner 335 Milliarden im Internet ausgeben werden. Wer sich von Online-Kuchen eine Scheibe abschneiden will, wird um Empfehlungssysteme kaum herumkommen.
In eigener Sache: Empfehlungssysteme kommen auch im Zertifikatskurs (CAS) E-Commerce und Online Marketing der Fachhochschule Nordwestschweiz zur Sprache, wo Personalisierung im E-Commerce seit Jahren erforscht wird. Bekannter werden, neue Zielgruppen erschliessen, Kunden binden, kurz: erfolgreich werben und verkaufen im Internet – darum geht es an 14 spannenden Kurstagen in fünf Modulen. Der nächste Lehrgang beginnt am 14. Oktober 2008 und ist rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft zu Ende.
Community Marketing from Nemuk on Vimeo.
Seit einiger Zeit beschäftigen wir uns mit Online Video und in diesem Kontext haben wir einige Filme produziert. Das Interview wurde im Dezember von Andrea Vetsch vom Schweizer Fernsehen mit den zwei Autoren des gleichnamigen Buches Dr. Cary Steinmann und Helge Kaul geführt. Der Film lohnt sich für alle, die sich mit Community Marketing auseinandersetzen.
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