Ende April kaufte Google den RSS-Feed-Vermarkter Feedburner und wir haben bereits hier berichtet, dass es wohl nur eine Frage der Zeit sei, bis auch Werbung in die RSS-Feeds gespiesen werden wird.
Gem. Heise-Online ist nun am Freitag dieser Service ohne grosse Ankündigung von Google online gegangen. Mit Adsense for Feeds kann nun kontextabhängige Werbung in die RSS-Feeds integriert werden. Bestimmen lässt sich nicht nur die Frequenz und die Platzierung der Werbung, sondern auch ab welcher Nachrichtenlänge die Ads eingeblendet werden sollen. Für’s Controlling stehe das selbe AdSense Channel-Tool zur Verfügung.
Yahoo! hat mit Fire Eagle eine umfassende Nutzer- und Entwicklerplattform für standortbezogene Dienste entwickelt. Die Aufenthaltsorte der Fire Eagle-Mitglieder können freiwillig im Internet übermittelt werden.
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Informationen über den eigenen Aufenthaltsort an ausgewählte Personen weitergeben, speichern und verwalten – dies macht Yahoo! Fire Eagle möglich. Die nach einer im März dieses Jahres vorgestellten Beta-Version nun veröffentlichte Vollversion soll es Nutzern und Entwicklern möglich machen, ihre Internet-Aktivitäten um das Element des Aufenthaltsortes zu bereichern. Fire Eagle mache, so Tom Coates von Yahoo!, das Internet noch ein wenig nützlicher.
Nutzer können mit Fire Eagle freiwillig ihren Aufenthaltsort an einen von ihnen individuell ausgewählten Personenkreis weitergeben. Dies kann entweder über eigens zu diesem Zweck entwickelte Programme oder manuell auf den Seiten der Plattform erfolgen. Wie viele Informationen dabei weitergegeben werden entscheidet der Nutzer selbst. Ebenso kann er sich jederzeit „verstecken“ und seine preisgegebenen Daten verändern oder löschen. Entwickler können sich durch Fire Eagle die teils enorm kostenintensiven und komplizierten Planungsvorgänge ersparen, die für die Etablierung eines standortbezogenen Dienstes meist nötig sind. Investitionen in die Infrastruktur sind nicht erforderlich. Durch eine offene Programmierstruktur in Verbindung mit einer API-Schnittstelle können Software-Anwendungen direkt eingebunden werden.
Zusammen mit dem Start von Fire Eagle wurden bereits über 14 Anwendungen veröffentlicht, welche die Leistungsfähigkeit des Systems schon recht eindrucksvoll zeigen. So stellt beispielsweise Brightkite ein soziales Netzwerk mit eingebundenen Standortinformationen dar, in welchem die Nutzer ihre Freunde suchen oder neue Bekanntschaften in ihrer Gegend finden können. Dopplr ist ein Service für vernetzte Reisende, die ihre Reisestationen und -Erlebnisse mit Personen ihres Vertrauens teilen möchten. Der Satelliten-Übermittlungsdienst SPOT schließlich sendet die eigenen GPS-Standortdaten über ein Satelliten-Netzwerk von fast jedem Ort der Welt an Familie und Freunde aus.
Persönliche Anmerkung:
Na, wer da bei der Namensgebung wohl Pate stand ??
Und wieder darf ich über einen neuen Content auf Google Earth berichten, welche wegen Ferien beinahe untergegangen ist. Seit 9. Juli 2008 sind die georeferenzierten Webcams von www.webcams.travel auf einem eigenen Layer auf Google Earth analog der Wikipedia-Artikel, Youtube-Videos oder Panoramio-Bilder verfügbar. Man fliegt nun über die Welt auf Google Earth und kann mit einem Klick nachsehen, wie es dort an jener Ecke auf der Welt just in diesem Moment aussieht. Sollte man gleich ausprobieren. Hier gibts eine Anleitung per Youtube-Video.
Seit heute ist Google Insights for Search, ein nützliches Werkzeug für die detaillierte Analyse von Internettrends, online. Angenommen, man möchte die beliebtesten Suchbegriffe eines Monats oder die populärsten Automarken kennen, oder man interessiert sich für Suchtrends über einen bestimmten Zeitraum, unterteilt nach regionalen Interessen – dann liefert neu Google Insights for Search die Antworten.
Google Insights for Search bietet im Vergleich zu Google Trends deutliche Verbesserungen. Es können mehrere Suchbegriffe (getrennt durch Komma) eingegeben und miteinander verglichen werden; die Ergebnisse lassen sich nach Datum, Region oder Thema anzeigen.
Mit dem neuen Tool hat wohl Google auf die wachsenden Anfragen bei Google Trends reagiert und diesen immer beliebteren Service nun ausgebaut. Ich habe ihn gleich mit diversen Suchbegriffen getestet und kann Google nur ein Kompliment für die gute Applikation machen. Ist wirklich sehr gut gemacht. Also los und gleich selber testen.
Pago meldet gestern, dass im deutschen Online-Versandhandel das Zahlungsausfallrisiko bei Männern höher sei als bei Frauen; im restlichen Europa verhält sich dies umgekehrt. Die Rangliste mit den Kreditkarten-Betrugsfällen führt Grossbritannien an. Dort liegt die Chargeback-Quote – der Anteil an Kreditkartenzahlungen, die storniert werden müssen – bei 0,37%. Deutschland ist hier mit 0,24% mustergültig.
Allgemein verstärkt dieser Bericht weiterhin meine Überzeugung, dass Zahlungen per Kreditkarten sowohl für Händler wie auch für Käufer nach wie vor die schnellste, komfortabelste und wohl auch sicherste Zahlungsmethode ist. V.a. der Einsatz der 3D-Secure-Technologie (vgl. ein etwas älterer Fachartikel hier oder hier) reduziert das Ausfallrisiko massiv.
In Deutschland wurde erstmals auch die Zahlung mit der Maestro-Karte (ehemals EC-Karte) erhoben. Bei dieser Zahlungsart handelt es sich um Zahlungen mit einer Debitkarte. Mit einer Erfolgsquote von 77,5% liegt diese in Deutschland gleichauf mit der Kreditkarte, das Chargeback-Risiko mit 0,12% sogar sehr deutlich darunter. Bei der Maestro-Methode ist der Einsatz der 3D-Secure-Technologie im Gegensatz zu Kreditkarten bereits Pflicht. Der Erfolg diesr – mittlerweile doch einige Jahre alten – Technologie spricht für sich.
Interessant ist ebenfalls die Korrelaktion zwischen Warenkorbwerten und Betrugsfällen: Die Faustregel “Je höher der Warenkorbwert, desto höher das Zahlungsausfallrisiko” scheint v.a. bei Kreditkarten nicht mehr unisono zu gelten. Nach den Auswertungen des Pago Reports 2008 liegt die höchste Chargeback-Quote mit 1,07% in allen europäischen Shops bei der Warenkorbwertgruppe zwischen EUR 100-500, (z.B. Städtereisen).
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