Sep 09

Die Schweizerinnen und Schweizer sind weiterhin ein Volk von Zeitungs- und Zeitschriftenleserinnen und –lesern. 91.4 Prozent der Schweizer Bevölkerung ab 14 Jahren lesen mehr oder weniger regelmässig mindestens eine der Zeitungen und 91.6 Prozent eine der Zeitschriften, die an der MACH Basic teilnehmen. Die aktuelle Auswertung der Leserzahlen “MACH Basic 2008-2″ zeigt, dass die Gratiszeitungen weiter an Beliebtheit gewinnen.  Obige Zahlen sind sicherlich richtig, aber man muss sie schon etwas kritischer betrachten. 91.4 Prozent der Schweizer Bevölkerung lese “mehr oder weniger” regelmässig mindestens eine Zeitung. Sicher stimmt das so pauschal gesehen. Wie verhält es sich aber mit der Intensität? Wieso gehen bei vielen (bezahlten) Tageszeitungen die Auflagen ständig zurück? Wenn ich z.B. bei dieser Umfrage selber gefragt würde, ob ich Zeitungen lese, dann müsste ich bejahen, denn ab und zu lese ich 20-Minuten (S-Bahn Zürich), dann erhalte ich das Migros Magazin oder die Coop-Zeitung. Schwupp-di-wupp und schon bin ich einer der 91.4 Prozent. Kein Wort darüber wie intensiv das war. 20-Minuten blättere ich um und lese ab und zu einen Artikel. Das gleiche bei den Gratiszeitungen der beiden Grossverteiler.  Dann bin ich schon ein Leser.  Bei Fachzeitschriften ist die Aufmerksamkeit grundsätzlich bei mir um einiges höher, da mich der Inhalt viel mehr anspricht.   Kommen wir aber zur Dauer der Mediennutzung.  Dann sieht es bereits schon dramatisch aus. Europaweite Studien zeigen, dass in den meisten Ländern TV vor Radio und Internet führend sind, dann erst folgen Zeitungen und Zeitschriften. Bei den Jungen sieht es noch viel dramatischer aus, denn dort wird Internet schon bald das Leitmedium sein. Das sind die Kunden von morgen. Unverständlich ist, dass immer noch über 50% der Werbeausgaben in den Print gehen und erst wenige Prozentpunkte ins Internet. Rupert Murdoch würde das damit begründen, dass über die Marketingbudgets immer noch die Digital Immigrants bestimmen, obwohl die Digital Natives als wichtige Zielgruppe betrachtet werden. Komische Welt. Schauen Sie sich doch folgendes Video an. Das zeigt, wie man heute Kunden verlieren kann. Wenn sich diese nicht mehr angesprochen fühlen, stehen sie einfach auf und gehen …  zur Konkurrenz.   

http://www.youtube.com/watch?v=D3qltEtl7H8  

Sep 04

In meinem “Hausblog” lancierte ich gestern die neue Serie OnlineShopCheck. In loser Folge werden primär Schweizer Onlineshops genauer unter die Lupe genommen und nach einem einheitlichen Raster bewertet. Als erster Kandidat durfte der E-Commerce Veteran CityDisc.ch (ex DirectMedia.ch) vor die Jury treten.

OnlineShopCheck beim carpathia: e-business.blog

Ich werde auch in diesem Blog gelegentlich auf Highlights und Kuriositäten hinweisen, die im OnlineShopCheck entdeckt wurden.

Sep 02

Heute veröffentlichte Google nach kurzfristiger Ankündigung seinen eigenen Webbrowser:Google Chrome. Um ca. 21h00 MEZ stand die Applikation aus der Mountain-View Küche zum Download bereit.

Ich habe den Browser soeben heruntergeladen – die Installation verläuft reibungslos, Favoriten wie auch Passwörter werden von Firefox auf Anfrage importiert.

Das Surfen ist wie angekündigt sehr schnell; die neu entwickelte Rendering-Machine hält auf den ersten Blick was sie verspricht. Auch JavaScript- resp. Ajax-intensive Seiten wie die folgende laden sehr schnell, dies ist gem. Eigenwerbung ja nebst den isolierten Tabs einer der grossen Vorteile.

Ajax intensive Seiten mit Google Chrom

Das Layout kommt eher nüchtern daher, auch die Settings sind eher rudimentär, jedoch simpel zu bedienen. Auch eine einfache JavaScript-Konsole ist eingebaut – alles sehr ähnlich wie bei Firefox. Bleibt zu hoffen, dass bald für Chrome auch zahlreiche AddOns verfügbar sein werden.

Fazit: Auf den ersten Blick ein solider, performanter aber auch unaufgeregter Browser. 

PS: Dieses Posting wurde ebenfalls mittels Google-Chrome erfasst.

(Crossposting carpathia: e-business.blog)

 

Sep 02

Gemäss dem offiziellen Google Blog soll morgen in über 100 Ländern der neue Browser “Google Chrome” eingeführt werden. Der neue Browser wird als Comic dargestellt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dies viele Leute ansprechen wird, wenn die Ergebnisseiten plötzlich nicht mehr wie gewohnt als Textwüsten sondern mit vielen Bildern daher kommen. Zudem ist der neue Browser Open Source. Google Chrome wird den Browser-Markt bestimmt neu beleben.

Google Chrome

Sep 02

Das NRW Fenster von Sat.1 sendete gestern einen Beitrag über Live-Shopping in Deutschland und porträtierte dabei mit Schutzgeld.de einen der Veteranen.

Der Beitrag gibt einen guten kurzen Überblick über das Konzept von Live-Shopping, das in der Schweiz nach wie vor nicht Fuss zu fassen scheint.

(via Live Shopping Days)