Nov 27

Internet-Agenturen in der ganzen Welt rechnen damit, dass die Gehälter im kommenden Jahr kräftig steigen werden, zeigt der aktuelle Gehaltsspiegel der Bostoner Internet-Agentur Aquent.

Wer verdient wieviel in der Internet-Branche? Die Bostoner Werbeagentur Aquent Orange ersetzt mit ihrem jährlich veröffentlichten Gehaltsspiegel seit diesem Jahr die traditionellen Gehaltsspiegel des BVDW. Das Unternehmen erhebt weltweit Gehaltsdaten – seit 2004 auch für Deutschland. Demzufolge zahlen deutsche Agenturen ihren Mitarbeitern schon heute bessere Gehälter als in anderen Ländern. So verdient ein deutscher Webdesigner ein Jahresgehalt von 30.000 bis 40.000 Euro, in den Niederlanden liegt die Spanne zwischen 28.000 und 40.000 Euro, in Spanien zwischen 19.000 und 30.000 Euro. Ein Redakteur bekommt laut Aquent zwischen 45.000 und 47.500 Euro.

Deutschen Branchenkennern erscheinen die Aquent-Werte jedoch etwas zu hoch gegriffen. “Ich habe mit der Studie meine Forderung nach Gehaltserhöhung untermalt”, sagt eine Online-Redakteurin. Der Chef winkte jedoch ab. Mit einem entwaffnenden Argument: 40.000 Euro brutto würden nicht mal Projektleiter bekommen. Und wenn sie mehr Geld wolle, solle sie doch einfach öfter den Job wechseln.

Quelle: Internet World

Nov 26

In den Köpfen von Marketing-Entscheidern haben sich Widgets noch nicht annähernd so gut installiert wie beispielsweise auf Mac-Desktops oder iGoogles. Irgendwie, so scheint es, fehlt es an der nötigen Inspiration. Vielleicht hilft untenstehende Seite des Telekom-Anbieters Sprint mit, das Thema Widget als Marketinginstrument auch hierzulande populärer zu machen. Zumindest Zahlenmenschen – und davon gibts ja im Marketing auch immer mehr – dürften daran ihre helle Freude haben.Widgets Schlaraffenland

Nov 25

Im E-Commerce herrscht nicht nur eitler Sonnenschein, auch immer mehr Händler entdecken das Internet als Vertriebskanal. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Studie „E-Commerce in Deutschland“ von ibi research der Universität Regensburg gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft.

Weitere Schwerpunkte der Studie sind die Themen Vertriebsmanagement und Web-Controlling, Zahlungsabwicklung, Risiko- und Forderungsmanagement, Versandabwicklung und Verkauf ins Ausland.

Einige wichtige Erkenntnisse der Studie:

  • Fast die Hälfte der Shops hat pro Woche mehr als 1.000 Besucher.
  • Die Platzierung des Shops in Suchmaschinen rangiert auf der Liste der Marketing-Massnahmen ganz oben.
  • Über die Rentabilität von Marketing-Kampagnen kann nur die Hälfte der Händler Auskunft geben.
  • Immer mehr Händler wollen Kreditkarten, PayPal und Direktüberweisungs-Verfahren akzeptieren.
  • Bei Zahlungen per Rechnung und per Lastschrift treten häufig Zahlungsstörungen auf.

Die Studie kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

(Crossposting)

Nov 23

Gestern fand im Technopark Zürich das erste Frauen BarCamp zum Thema Web 2.0 statt. Trotz Wintereinbruchs traf sich eine ansehnliche Gruppe von Web-Workerinnen und Informatikerinnen. Themen der Sessions waren:

- Wissensmanagement und Wissenstransfer
- Digtales Marketing/SEM
- Recht
- IT und Emotionen
- etc.

Unter anderem wurden interessante Websites genannt. Eine, die ich heute bereits besucht habe war die von www.website-boosting.de. Im Blog von Mario Fischer bin ich auf foglenden Beitrag gestossen:

Levinator25 wollte dem Spielehersteller EA Games mal so richtig eins verpassen. Die neue Golfsoftware hatte einen kleinen Bug. Tiger Woods konnte auf dem Wasser laufen. Über eine halbe Mio. User hatten den Film mit dem Fehler bei Youtube schon gesehen. EA Games hat allerdings ganz anders reagiert, als erwartet…

Normalerweise vielleicht eine Entschuldigung? Oder ein Patch? Oder vielleicht zurückmaulen, dass so was bei der Komplexität heutiger Spielesoftware schon mal passieren kann?

Keines davon. Aber der Reihe nach:

Levinator25 hatte unter “Tiger Woods PGA Tour 08 Jesus Shot” auf Youtube den folgenden Film hochgeladen:

In dem Film sieht man, die der Profigolfer Tiger Woods auf dem Wasser läuft und einen Abschlag macht. Levinator25 nannte das den “Jesus Shot“.



Kurz darauf hat der Spielehersteller EA reagiert. Mit einem Video.Ebenfalls auf Youtube und in direkter Antwort an Levinator25 (Der Anfang sieht gleich aus – aber abwarten…):



SO reagiert man richtig im Web 2.0!

Zugegeben, der Video war sicherlich nicht billig. Aber statt einer halben Mio. mal (wie der Ursprungsfilm), wurde der Antwortvideo jetzt schon über 2,5 Mio. angesehen. Die Aktion hat sich also scheinbar gelohnt…

Virales Marketing at it´s best!

Nov 21

Quelle: Newsletter Internet World

Das Web 2.0 macht auch vor einer Traditionssuchmaschine nicht Halt: US-Google-Nutzer können ab sofort Google-Sucheinträge bewerten, neu ordnen und kommentieren. Für Suchmaschinen-Optimierer heißt das: Umdenken ist gefragt.Ab sofort bestimmt nicht nur ein komplexer Algorithmus, welche Suchergebnisse der Suchmaschinenprimus Google ganz oben auf seiner Trefferseite listet. Auch die Internet-Nutzer selbst haben jetzt nämlich ein Wörtchen mitzureden. Unter dem Namen “SearchWiki” hat Google ein neues Feature eingeführt, bei dem eingeloggter Google-Nutzer Suchergebnisse ähnlich wie bei Digg bewerten, kommentieren, neu ordnen oder löschen können. Möglich machen dies neue Icons hinter jedem Treffereintrag. Jedes Mal, wenn ein Internet-Nutzer neu nach diesen Begriffen sucht, wird ihm seine personalisierte Liste angezeigt. Darüber hinaus können sich die Nutzer auch informieren, welche Treffer andere Nutzer für das gewählte Keyword als besonders nützlich angesehen haben.

Personliche Bemerkung: Nach der heissen Diskussion um Datenschutz und Nutzung von Daten aus dem Suchverhalten bin ich gespannt wie dieses Funktion in Europa angenommen wird.

In einem Demo-Video erklärt Google, wie die Suche der Zukunft funktionieren soll.