Jan 16
Das Flugzeugunglück in New York City von gestern, das zum Glück keine Todesopfer forderte, war auch ein Beweis, welches die schnellsten Medien sind.
Im Gegensatz zu früheren Ereignissen waren diesmal nicht mal mehr die Online-Newsmedien am schnellsten – von den klassischen Newskanälen wie Print und TV mal ganz zu schweigen.
Nein, Twitter war einmal mehr am schnellsten. Ich selber nutze diesen Microblogging-Dienst seit rund 1/2 Jahr und er ist faszinierend. Faszinierend u.a. auch deshalb weil es sehr schwer fällt, den Dienst und die Vorteile zu erklären – einfach mal mitmachen. Marcel Bernet hat’s in seinem Blog schon versucht, auch der Spiegel-Online als Wort des Tages oder interessant diese Meldung zu Twitter bei medienrauschen.de.
Zurück zu gestern, Bloggingtom beschreibt in seinem Blog sehr schön, wie Twitter den anderen Newskanälen um eine Nasenlänge und – es liegt in der Natur der Sache selbst - als erster Vorort war.
Ein Auszug daraus:
Die dramatische Notwasserung eines US-Airways-Jets gestern Nacht zeigte einmal mehr, dass in Zeiten des Internets Nachrichtenagenturen längst nicht mehr “schnell” sind. Zum Zeitpunkt, als ich über Twitter vom im Hudson River treibenden Airbus A320 erfuhr, war davon, zumindest in der Schweiz, noch weit und breit nichts zu hören. Keine Radio- oder TV-Meldung, keine Meldungen auf Online-Newssites.

Und dann auch noch das: Janis Krums, der zufällig auf einer Hudson-Fähre unterwegs ist, die den Flugzeugpassagieren zu Hilfe eilt, schiesst ein spektakuläres Foto, und lädt es auf twitpic hoch. Kurz danach brechen die Server des Dienstes unter dem Ansturm zusammen. Kein Wunder, schliesslich hat er damit wohl eines der eindrücklichsten Fotos des Unglücks gemacht, und das lange bevor andere, “offizielle Fotos” verfügbar waren.
Quelle: Bloggingtom
Die Demokratisierung des Internets schreitet unweigerlich voran.
Jan 15
Heute sehe ich zum ersten Mal das neue Feature auf Google Maps, wonach der Benutzer unter “Mehr” neben den Panoramio-Fotos und den Wikipedia-Artikeln nun auch Videos aus Youtube (siehe roter Pfeil) ansehen kann.So wird die Karte wirklich zum multimedialen Erlebnis: http://maps.google.ch 
Jan 11
Gerade lese ich einen hochinteressanten Bericht mit dem Titel
Newspapers in Crisis: Migrating Online
Die Zukunftaussichten sind gemäss einem Bericht in eMarketer für die Verleger ganz bitter. Ihr Geschäftsmodell ist bedroht und sie sind schon dabei, dass Wasser aus dem sinkenden Schiff zu schöpfen. In den USA gingen im 2008 die Einnahmen aus der Zeitungswerbung um 16.4%auf $ 37.9 Mia. zurück. Die Prognosen sagen einen weiteren Niedergang der Erträge auf $ 28.4 Mia. voraus.

Gibt es überhaupt noch Hoffnung für die Zeitungswerbung?Immer mehr Leute gingen online, um News gratis und noch aktueller übers Netz zu beziehen. Die Auflagen gehen immer mehr zurück, während es keine Anzeichen gäbe, wo die Fixkosten für Papier, Druck und Distribution auch zurück gingen.Auch die Online-Umsätze sind im 2008 ganz leicht um 0.4 Prozentpunkte zurück gegangen.
Ich persönlich sehe für die Online-Branche endlich Boden gut machen zu können. Es kann ja nicht sein, dass in der Schweiz rund zwei Drittel in Printwerbung ausgegeben wird und Online nur gerade wenige Prozente (2% offiziell, aber es sind eher 4-5 %) und Online in der Mediennutzung Print schon lange hinter sich gelassen hat. So ist meine persönliche Beobachtung, dass wir in der Online-Werbung tätigen Portale zugelegt haben, obwohl alle von der Krise sprechen.
Jan 10
Obwohl unterdessen der letzte Hinterwäldler wissen müsste, das Spam nicht funktioniert, erhalte ich täglich mehr davon.
Die besonders auffälligen Betreffzeilen reissen mich manchmal dazu hin, ein Mail zu öffnen. Wie zum Beispiele das nachfolgende Exemplar
Hallo!
Ich entschuldige mich fur meine spate Antwort, ich habe nur heute dein
bekommen Und ich schreibe die Mitteilung dir sofort. Verzeih, aber du
hast mir den Namen nicht gesagt
Ich wei? nicht, ob du meine Fotografie hast. Aber auf der Webseite ist
meine aufgestellt Die Fotografie und die Informationen uber mich. Wenn
du dich in meinen bedurfst Die Fotografien, schreibe mir auf meine
Personaladresse und ich werde dir meine schicken Die Fotografien: nataschadav5@googlemail.com
Ich kann uber mich sagen: ich schon, klug, lustig, gut
Leider, ich spreche deutsch nicht, ich benutze den Elektronischen Vom
Ubersetzer. Aber ich spreche englisch und franzosisch gut. Wir Wir
konnen uns auf diesen Sprachen umgehen.
Ich werde froh sein, sich mit dir zu umgehen, und ich werde froh sein,
sich mit dir zu treffen. Ich werde zur Schweiz durch 2-3 Wochen
ankommen.
Aufrichtig,
Nata.
Jan 06
Übergänge sind wie das Fegefeuer – egal ob beim Umzug oder Jahreswechsel. Da gilt es auszumisten. Oder wenigstens bietet sich eine Gelegenheit dazu. Damit man Platz macht für das Neue. Wie halten Sie’s mit der E-Mail? Bleibt alles zehn Jahre lang gespeichert? Worauf? Wie? Einige Tipps und Links im aktuellsten bernetblog-Beitrag von Sophie Graf. Die Wikipedia-Anstösse sind halt auf Deutschland zugeschnitten – Erfahrungen aus der Schweiz? Wir selbst lösens mit elektronischer Archivierung auf einem IMAP-Server (bei Google), frühere Archive liegen auf (schwer zugänglichen) CD-Kopien. Wesentliche E-Mails werden in Papierform in den Kundendossiers abgelegt – wenns zum Beispiel um Vereinbarungen, Budgets, Auftragserteilungen geht.
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