Im Rahmen eines europaweiten Wettbewerbs werden die wachstumsstärksten Internet-Unternehmen gekürt. Auch Online-Händler können sich kostenlos bewerben.Seit dem Jahr 2004 veranstaltet die britische Investmentbank GP Bullhound die sogenannten Media Momentum Awards. Dabei zeichnet das Finanzinstitut die wachstumsstärksten Unternehmen aus dem Bereich digitale Medien aus. Bislang wandte sich der Wettbewerb vornehmlich an den britischen Markt, im Jahr 2009 weitet der Ausrichter den Fokus jedoch bewusst auf ganz Europa aus. Dazu holte man sich erstmals auch eine Reihe internationaler Sponsoren ins Boot, wie etwa den in München ansässigen Investor Acton Capital.Neben einem Geschäftssitz innerhalb Europas müssen die Bewerber dabei Erlöse von mindestens 1,5 Millionen Euro im Bilanzjahr 2008 aufweisen. Zur Beurteilung werden dann die Wachstumsraten der vergangenen drei Geschäftsjahre herangezogen. Eine Expertenjury lädt daraufhin die Firmen, die ihrer Meinung nach die größten Potenziale mitbringen, zu einer persönlichen Präsentation nach London ein und lobt in der Folge die Gewinner in verschiedenen Unterkategorien aus. Zudem wird abschließend eine Liste der 50 wachstumsstärksten Internet-Firmen veröffentlicht. Interessierte eBusiness-Betreiber können sich noch bis zum 2. März gebührenfrei online bewerben. Award: http://www.mediamomentum.co.uk/ Quelle: ECIN
Persönliche Bemerkung:Trotz Finanzkrise werden Preise verteilt. Bin gespannt, wer mitmacht und wie die Killer-Applikation aussieht!
Na, geht doch: 2008 wurden in der Schweiz 4% der Werbegelder ins Internet gesteckt. Das jedenfalls besagt der jüngste Semester-Report “Online-Werbestatistik” von Media Focus.
Im Unterschied zu früher publiziert Media Focus inzwischen ja nicht mehr nur Display-Zahlen, sondern auch Expertenschätzungen zu Classifieds (in diesen 4% übrigens nicht drin), Suchmaschinen-Werbung und Affiliate Marketing.
4% sind zwar nicht gerade ein europäischer Spitzenwert, aber immerhin: Teletext, Radio und Kino hätten wir also schon mal sauber abgehängt.

Wachstumstreiber Nummer 1: Suchmaschinenmarketing und Display.
Die Welt-Online hat gestern einen ausgezeichneten Artikel über die Deutschen Discounter publiziert und deren Engagement im E-Commerce.
Mit Ausnahme von Aldi liefern sich Lidl, Plus, Schlecker und auch der Penny-Markt eine Schlacht um die billigsten Angebote im Lebensmittelbereich.
Angebote wie diese stellen den stärksten Trend im deutschen Einzelhandel dar: Selbst das billigste Segment der Branche, der Discount, setzt inzwischen auf das Geschäft außerhalb der Geschäfte. Plus.de, Lidl.de oder Schlecker.de – immer mehr Billiganbieter nutzen das Internet nicht mehr nur als elektronisches Schaufenster für ihre Waren. Inzwischen können Kunden bei vielen Anbietern aus einem großen Sortiment bestellen. “Der Trend hat im vergangenen Herbst enorm an Kraft gewonnen”, sagt Christoph Schwarzl, Handelsexperte bei der Managementberatung Accenture. Denn die Gefahr ist groß, dass diejenigen Einzelhändler den Trend verpassen, die jetzt zu vorsichtig und zu langsam sind.
Warum Aldi noch nicht in das Rennen eingestiegen ist glaubt die “Welt” zu kennen. Man ringe intern noch mit einem verlässlichen Konzept, da die bis anhin herrschende Gebietsaufteilung zwischen den Gebrüder Albrecht in Aldi Nord und Aldi Süd mit dem Onlineshop nicht mehr funktionieren würde.
Neuer Massenmarkt: Medikamene
Die Schweizer Versandhandelsapotheke Zur Rose ist ein Pionier im Geschäft mit dem Olineversand von Medikamenten und arbeitet seit längerem mit den grossen Schweizer Krankenversicherern zusammen. Zur Rose ist auch in Deutschland aktiv und arbeitet mit Plus.de zusammen. Die Ergebnisse der ersten vier Monate hätten alle Erwartungen absolut erfüllt, heisst es denn auch von Plus.de.
Auch Quelle ist vor wenigen Wochen mit einer eigenen Versandhandelsapotheke in diesem lukrativen Markt eingestiegen.
Markteintritt in der Schweiz
Aldi ist nun doch seit einiger Zeit mit einem eigenen Filialnetz in der Schweiz vertreten. Der Start von Lidl steht demnächst bevor. Mit Lidl wird nun erstmals ein Deutscher Discounter aktiv in der Schweiz, der auch über ein entsprechendes Onlineangebot verfügt. Man darf gespannt sein, wie die beiden Detailhändler Coop und Migros mit LeShop auch im Onlinegeschäft darauf reagieren.
In eigener Sache:
Topin kämpft für sich und den Schweizer Tourismus und dessen Recht, den Begriff Ausflugsziele“ in der Werbung sowie in Internet-Adressen und Links auf Websites weiterhin frei verwenden zu dürfen. Die OPAG Online Promotion AG als Betreiberin des Portales Topin-Ausflugsziele klagt daher auf die Löschung der Marke Ausflugsziele“, welche von einem Mitbewerber eingetragen worden ist.
Der Streit um die Domain http://www.ausflugsziele.travel geht in eine neue Runde. Nachdem die OPAG Online Promotion AG im Februar 2008 einen Domainwechsel von www.ausflugstipps.ch auf http://www.ausflugsziele.travel vollzogen hatte, wurde sie von einem Mitbewerber abgemahnt. Die OPAG Online Promotion AG, Betreiberin des Internet-Portales Topin.travel hatte diesen Domainwechsel vollzogen, um damit auch in Deutschland und Österreich tätig sein zu können. Der Begriff „Ausflugsziele“ wird in Google zehnmal häufiger als Ausflugstipps gesucht. Der Begriff „Ausflugsziele“ ist ein beschreibender Begriff und somit von allen Organisationen frei einsetzbar.
Der Mitbewerber hat in der Folge den Begriff „Ausflugsziele“ als Wortmarke beim IGE in Bern beantragt und erstaunlicherweise auch erhalten. Er will damit seinen Domain Ausflugsziele mit der Top-Level-Domain .ch mit dem Markenrecht schützen. Es besteht nun die Gefahr der Monopolisierung dieses generischen Begriffes.
Die OPAG Online Promotion AG hat nun Klage auf Löschung der Wortmarke “Ausflugsziele“ eingereicht. „Wir wollen damit der Monopolisierung dieses freien Begriffes zuvorkommen und kämpfen für uns und alle touristischen Organisationen, damit der Begriff Ausflugsziele weiterhin von jedermann für seine Kommunikation in Werbung und im Internet frei verfügbar bleibt“, sagt Jörg Eugster, Geschäftsführer der OPAG Online Promotion AG.
Fortsetzung folgt bestimmt …
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