Mrz 19

Begegnet ist es mir schon oft, das Logo von Sofortüberweisung.de der deutschen Payment Network AG. Und kürzlich habe ich mich mit Erik Beyer von Digiplace darüber unterhalten. Er setzt dieses Zahlungsmittel bereits seit längerem ein und ist begeistert.

Heute habe ich zum Feldtest gegriffen, nachdem ich es noch nie so richtig glauben konnte, wie sofortüberweisung.de funktionieren soll: Eine Drittpartei greift als Zahlungsanbieter direkt auf meine Onlinebanking-Applikation zu und organisiert die Überweisung von meinem Konto auf das Konto des Shopbetreibers?

Das überstieg irgendwie mein Vorstellungsvermögen, nicht unbedingt vom technischen Aspekt her, aber v.a. aus Sicherheitsüberlegungen.

Fazit: Diese für mich neue Zahlungsmethode ist genau so überzeugend wie sie verblüffend ist. Auf jeden Fall eine neue relevante Zahlungsmethode für Shopbetreiber.

Details zur Methode, den einzelnen Prozess-Schritten und den Vorteilen drüben im carpathia:e-business // e-commerce.blog.

Nachtrag 24.3.2009: So funktioniert Sofortüberweisung.de und darum wissen die Banken nichts davon.

Mrz 19

Die GfK Gruppe veröffentlichte die Zahlen für den Deutschen Onlinemarkt 2008:

Die deutschen Konsumenten haben im vergangenen Jahr für rund 13,6 Milliarden Euro Waren im Internet gekauft. Insgesamt legte der E-Commerce-Umsatz mit einem Plus von 19 Prozent deutlich zu. Das sind Ergebnisse aus dem WebScope-Panel, mit dem die GfK Panel Services Deutschland kontinuierlich Käufe und Bestellungen von Waren im World Wide Web erhebt.

Weitere interessante Eckwerte aus den aktuellen Ergebnissen:

  • Anzahl der Internet-Käufer stieg gegenüber dem Vorjahr um 12% auf 29.5 Mio.
  • Die Einkaufshäufigkeit bliebt mit 9.4 Käufen pro Jahr konstant.
  • Der durschnittliche Warenkorb stieg um 7% auf knapp EUR 49.

Allerdings zeigt sich, dass einzelne Konsumentengruppen das Internet als Einkaufsmöglichkeit völlig unterschiedlich nutzen. Hierfür hat die GfK Panel Services Deutschland die Konsumenten in sieben verschiedene Online-Nutzer-Typen segmentiert. Die meisten Verbraucher – insgesamt knapp 35 Prozent – gehören zur Gruppe der Selektivnutzer. Diese Gruppe erwirtschaftet aber nur knapp 13 Prozent des Umsatzes. Den größten Anteil am Umsatz liefert die Gruppe der Online-Shopper und Banker, die mit gut 20 Prozent die zweitgrößte Gruppe der Internetnutzer stellen. Sie erwirtschafteten knapp 35 Prozent des E-Commerce-Umsatzes.

Damit liegen nun auch die 2008-Ergebnisse der GfK-Gruppe vor, dem viertgrössten Marktforschungsunternehmen weltweit. Eckwerte bereits publiziert wurden

(Crossposting)

Mrz 17

Eine Befragung von 50 US-Unternehmen und persönliche Interviews verdichtet McKinsey in einen Kurzbericht über den aktuellen Stand von Web 2.0-Anwendungen. Fazit: Die Hälfte der Befragten zeigt sich frustriert, die andere Hälfte zufrieden. Heute werde rund 1 Milliarde USD in Wikis, Blogs, Podcasts und Soziale Netzwerke investiert, dieser Betrag soll trotz Finanzkrise jährlich um 15 Prozent ansteigen. Eine kurze Übersicht der Hintergründe samt sechs Thesen für den Web 2.0-Erfolg auf McKinsey: So funktioniert Web 2.0 im bernetblog.

Mrz 16

Was man schon lange vermutete, trifft nun Schritt für Schritt ein. Google nimmt in der Richtung, in der Display-Werbung die gleiche Rolle wie bei Google AdSense zu spielen, einen weiteren grossen Schritt und lanciert den Google Ad Manager Consultant.

Bei diesem neuen Job muss man Support und Services im Umfeld des Ad Servers von Google, dem Google Ad Manager, bieten können. Voraussetzung dafür sind ein eigenes Sales- und IT-Team. Wenn man den Google Ad Manager bereits kennt, bringt man ideale Voraussetzungen mit sich.

Als Google Ad Serving Certified Consultant muss man folgende Aufgaben wahrnehmen können:

So kann nun jeder Vermittler werden, indem er das Werbeinventar von Google aktiv vermarktet.

Das ist ein neuer Schritt im Kampf um den Online-Werbekuchen. Hier sehe ich gute Chancen für Google, ein grosses Stück davon abzuschneiden.

Mrz 11

 Google eröffnet Online-Kurse zur Web-AnalyseDer Mega-Konzern stellt ein Angebot ins Netz, das die Fachkenntnisse von Web-Analysten vertiefen soll. Auch private Nutzer sollen davon profitieren können.AnzeigeDer Branchen-Behemoth Google bietet fortan eine Online-Fortbildung an, die unter dem Namen Google Analytics Individual Qualification, kurz IQ, gestartet wurde. Das Ganze ist kostenlos und soll Fähigkeiten im Umgang und der Erstellung von Web-Analysen, in Form eines Kurses ausbilden oder festigen. Man kündigte an, dass IQ sowohl für Organisationen, als auch Privatanwender eine sinnvolle Methode sei, eigenes Know-How zu stärken und zudem online zu demonstrieren. Nicht ganz uneigennützig; ist der Online-Kurs doch auch und vor allem für die Schulung im Umgang mit dem Eigengewächs Google Analytics gedacht.Man betonte beim Web-Giganten, dass Firmen in erster Linie die Möglichkeit hätten, ihre Fachkräfte zu schulen und einzelne Privatanwender der Branche, ihre für den Arbeitsmarkt relevanten Kenntnisse erweitern könnten.Dies soll langfristig auch dazu beitragen individuelle Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Rob Norman, von GroupM zeigt sich überzeugt von IQ. Google sei ein wichtiger Partner für seine Organisation. Die GroupM, die sich mit Investment Management auseinandersetzt, beteiligt sich an der Darbietung des Online-Kurses. Norman unterstrich den unbedingten Willen seines Hauses, zu demonstrieren, dass man durch dieses Angebot Zugriff in Schlüsselkompetenzen und Kerninformationen zu erhalte.Web-Analysten beschäftigen sich mit Statistiken über die Nutzung von Internet-Präsenzen. Wer surft wann und wo und zu welchem Zweck? Google Analytics ist ein kostenloser Dienst, der 2005 erstmals getestet wurde und Antworten auf diese Fragen gibt. Er ermöglicht es, über Websites nahezu alle Arten von Daten zu erfassen und richtig zu analysieren. Derzeit lassen sich lediglich 50 Seiten auf diese Art unter die Lupe nehmen, zudem ist das Projekt umstritten, da niemand genau weiß, wie Google mit den erfassten Daten weiter verfährt. 

PS: Werde ich gleich mal ausprobieren… 

Quellen: ECIN Google IQ