Jul 27

Strategisch darf man da noch einiges erwarten:

“Bedenken wegen ausbleibender Umsätze hält Biz Stone für gut gemeint. Der Mikrobloggingdienst verfolgt eine ambitionierte, langfristige Strategie. Einen Sales-Vorstand gibt es weiterhin nicht.

Biz Stone, einer der Gründer von Twitter, hat in einem Interview auf der Konferenz “Brainstorm: Tech” gesagt, das Unternehmen habe trotz allen Erfolgen erst ein Prozent seiner Ziele erreicht. “Wir müssen noch ganz schön viel wachsen.” Man habe seine Strategie aber langfristig ausgelegt.

Stone bemühte die Filmindustrie als Vergleich: Man wolle nicht wie viele Kinderstars unter den Schauspielern als Erwachsener immer merkwürdiger, sondern zum Regisseur und Produzenten werden – wie Ron Howard. Zuletzt habe man das Personal von 43 Angestellten im Mai auf jetzt 55 Beschäftigte erweitert.

Für die verbreiteten Sorgen wegen der ausbleibenden Umsätze des Unternehmens zeigte Stone Verständnis. Dies komme schließlich von Menschen, die einen Erfolg von Twitter herbeisehnten. “Sie sind wie eine fürsorgliche Mama, die sichergehen will, dass ihr Kind auch immer genug isst.” Er musste allerdings auch zugeben, dass Twitter nach wie vor keinen Sales-Vorstand hat.

Erneut argumentierte der Gründer, Twitter müsse noch viel Energie in den Aufbau seines Diensts stecken. “Der Bekanntheitsgrad geht noch weit über das Engagement der Leute hinaus.” Als Verbesserung in diese Richtung präsentierte er einen Einsteigerkurs für geschäftliche Nutzer, Twitter 101, der mittlerweile online ist. Einige ähnliche Features seien noch in Vorbereitung.

Auch auf die im Mai von einem Hacker entwendeten und kürzlich veröffentlichten E-Mails und Geschäftsdokumente kam Stone zu sprechen. Sie seien mehr Gedankenspiele gewesen und dürften nicht zu ernst genommen werden. “Wenn man davon etwas mitnehmen sollte, dann die Tatsache, dass wir im großen Maßstab denken.” Man müsse aber den Kontext beachten: “Das sind Notizen, die nicht für eine Veröffentlichung bestimmt waren.” Über das weitere Vorgehen von Twitter in dieser Sache und eine mögliche Klage gegen TechCrunch wollte Stone nichts sagen.

Einen interessanten Einwurf während des Interviews machte Walmarts PR-Chefin Mona Williams. Ihr Unternehmen benötige dringend bessere Werkzeuge, um interessante Kommentare von Kunden auszufiltern. “Das wäre etwas, wofür wir zahlen würden”, sagte sie. Dieser Bedarf dürfte allerdings auch der Grund sein, warum mehrere Unternehmen – darunter Google – an einer effizienten Twitter-Suche arbeiten.”

Quelle: zdnet.de

Jul 23

Bin gerade auf folgende Abstimmung gestossen:

Quelle: http://www.wiwo.de/karriere/survey-voting/soziale-netzwerke-315.html

Tja, die Zahlen sprechen für sich!

Jul 22

Das Business-Netzwerk startet heute sein so genanntes Partner Ecosystem mit 13 Partnerunternehmen aus sieben Ländern. Die neuen Applikationen stehen ab 16 Uhr unter xing.com/opensocial kostenfrei zur Installation bereit.

In den nächsten Tagen werden Tools von Huddle.net, Doodle, Dopplr, Deutsche Welle, MindMeister, SlideShare, spreed, travelload, Tungle, sueddeutsche.de, Wallstreet:Online, Welt Online und Zcope über die Open-Social-Schnittstelle auf der Plattform eingeführt. Die ersten Applikationen richten sich besonders an Berufstätige, die mit Kollegen und Geschäftspartnern an verschiedenen Standorten zusammenarbeiten, die viel reisen und aktuell informiert sein möchten. Dazu kommen von Xing selbst entwickelte Anwendungen, wie die bereits im Mai eingeführten „Xing News“, „Xing-Mitglieder fragen“ und die im Juni gestartete Applikation „Twitter Buzz“.

Chief Product Officer Jason Goldberg sieht die Öffnung der Plattform als Chance für Mitglieder und Drittentwickler gleichermaßen: „Mit dem neuen Partner Ecosystem und der Öffnung für externe Entwickler bieten sich sehr vielseitige Chancen, den User Value für unsere Mitglieder deutlich auszubauen. Dabei arbeiten wir mit internationalen Partnern ebenso gern wie mit regionalen zusammen.“

Es ist das erste Mal, dass Xing Partnerapplikationen auf seiner Plattform zugänglich macht.

Quelle: http://www.internetworld.de/Nachrichten/Unternehmen/Xing-eroeffnet-seine-Partnerplattform

Persönliche Bermerkung:
Das wird spannend!!

A) hält der Server die vielen Neugierigen aus?
B) wie werden diese Services von den Usern angenommen?

Jul 08

Was wir nun früher bereits in diesem Blog vermutet haben, wird nun Tatsache. Googles Browser Chrome soll zum Betriebssystem werden. Damit greift Google in Microsofts Kerngeschäft ein.

Hier ein Auszug aus der heutigen Medienmitteilung:

Heute können wir von einem aufregenden Projekt berichten: dem Google Chrome-Betriebssystem. Google Chrome OS ist ein Open Source-Betriebssystem für Netbooks und auf das Nötigste reduziert. Gegen Ende dieses Jahres werden wir das Programm als Open Source freigeben, und Netbooks, die unter Google Chrome OS laufen, werden in der zweiten Jahreshälfte 2010 im Handel erhältlich sein. Da wir mit vielen Partnern und der Open Source-Community an der Entwicklung dieses Betriebssystems arbeiten, möchten wir bereits jetzt unsere Ziele bekannt geben, die wir mit diesem Projekt verfolgen, damit jeder nachvollziehen kann, was wir damit erreichen möchten.

Die meisten Betriebssysteme wurden jedoch in einer Zeit entworfen, als es noch kein Internet gab. Wir meinen, das Internet sollte den Kern beim Umgang mit Computern darstellen. Aus diesem Grund haben wir den Google Chrome-Browser entwickelt und überdenken nun im nächsten Schritt, wie ein entsprechendes Betriebssystem aussehen sollte.

Schnelligkeit, Einfachheit und Sicherheit sind die zentralen Aspekte von Google Chrome OS. Wir entwerfen ein schnelles Betriebssystem, das auf das Nötigste reduziert ist und die Nutzer innerhalb weniger Sekunden ins Web bringt. Die Benutzeroberfläche ist minimal. Sie bleibt im Hintergrund und die meiste Nutzererfahrung findet im Internet statt. Und wie beim Google Chrome-Browser kehren wir hier zu den Grundlagen zurück und entwerfen die dem Betriebssystem zugrunde liegende Sicherheitsarchitektur vollständig neu, damit die Nutzer sich nicht um Viren, Malware und Sicherheitsupdates kümmern müssen. Der Rechner sollte einfach nur funktionieren.

Das wird ein wichtiger Schritt in Richtung Net-PC, wie er schon vor über 10 Jahren propagiert wurde. Damals war die Zeit nicht reif dazu, denn es fehlt die Bandbreite und die nötigen Technologien dazu. Heute ist die Welt bereit für ein Neues Betriebssystem, das auf dem Web als zentralem Element basiert … und die Google hat die Power und Reichweite, um das zum Erfolg führen zu können.

Original-Bericht:
http://googleblog.blogspot.com/2009/07/introducing-google-chrome-os.html

Jul 01

Die IVW in Deutschland plant, die umstrittene Messgrösse Page Impression (PI) ab 2010 nicht mehr in ihrer online abrufbaren Statistik der gelisteten Websites auszuweisen. Damit reagiert das Gremium auf die ohnehin stark gesunkene Relevanz des Leistungswertes. Die IVW entspricht in der Schweiz der Messung Net-Metrix-Audit. Auch hier wurden die Werte wie Unique Clients und Page Impressions schon oft diskutiert.

Bitte, liebe Leser/innen, was haltet ihr von der Messgrösse Page Impressions? Ist sie wirklich noch aussagefähig?