Aug 31
Stephan Suter, seit 1. November 2007 Geschäftsleiter der AdLINK Internet Media AG Schweiz verlässt im gegenseitigen Einvernehmen die Online-Gesellschaft der Goldbach Media Gruppe per 31. August 2009. Nach insgesamt acht Jahren, geprägt durch ein grosses Engagement für die Unternehmung, erfolgt die Trennung aufgrund unterschiedlicher strategischer Auffassungen. Wir danken Stephan Suter für die geleisteten Dienste. Martin Radelfinger, verantwortlich für das Business Development der Goldbach Media Gruppe und Gründer der AdLINK Internet Media AG Schweiz übernimmt per sofort die Geschäftsführung.
So die offizielle Medienmitteilung. Interessant wäre natürlich zu erfahren, worin die unterschiedlichen Auffassungen in Bezug auf die Strategie bestanden. Möchte Adlink evtl. noch aktiver im Verkauf auftreten oder andere Zielgruppen ansprechen? Bisher hat ja AdLINK sich v.a. auf das Agenturgeschäft fokussiert.
Aug 28
An der SuisseEMEX 09 war Daniel Ebneter von der FHNW mit dem spannenden Thema Microblogging vertreten.
Hier der Link zu den Folien:
Aug 27
Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) veröffentlichte in diesen Tagen in Zusammenarbeit mit dem Payment-Service Provider Datatrans eine Übersicht über die aktuellen Studien zum Thema E-Commerce.
Dabei werden die Studien einerseits nach einem einheitlichen Raster kurz beschrieben, anderseits in folgende 3 Rubriken eingeteilt:
- Studien, die primär den Schweizer B2C E-Commerce unter die Lupe nehmen
- Studien, die europa- oder weltweit ausgerichtet sind und Ergebnisse für die Schweiz explizit ausweisen
- Eine Auswahl an grösseren Studien, die keine Daten speziell für die Schweiz ausweisen, jedoch inhaltlich auch auf die Schweiz angewandt werden können, wie z.B. Trendstudien u.a.
Diese hervorragende Übersicht wird nach Angaben der FHNW laufend nachgeführt und steht als online Nachschlagewerk zur Verfügung. Anderseits kann sie auch als PDF-Dokument bezogen werden.
Die derzeit aktuelle Übersicht zum kurz nachschlagen:
Aug 25
Die aktuelle Ausgabe der Internet World Business informiert über eine sehr spannende Entwicklung in den USA; der intelligenten Verknüpfung von Offine-Einkaufserlebnis im stationären Handel mit Online-Bewertung und -Loyalität.

Kassenbon von Borders mit Einladung zur Online-Servicebewertung.
US-amerikanische Retailketten nutzen vermehrt die Kassenbons zur Kundenbinung. Die Bons laden die Kunden ein, das Einkaufserlebnis oder die Produkte online zu bewerten, beispielsweise bei Borders oder Macys.
Den Kunden wird für die Bewertung ein nomineller Gutschein oder Rabatt beim nächsten Einkauf offeriert – einlösbar online oder offline.
Diese Verbindung der verschiedenen Absatzkanäle ist insofern sehr intelligent, da nicht nur wichtige Kundendaten erhoben werden können, sondern die Klientel wird gleichzeitig auch auf das Online-Angebot aufmerksam gemacht. Zudem stärkt dieses Kundenbindungsprogramm die Loyalität, denn die Kunden fühlen sich ernst genommen und können sich über das Erlebnis äussern.
Zahlreiche weitere Trends sind auch an der heute startenden Suisse-EMEX Messe in Zürich zu erfahren. Ich referiere am Donnerstag 27. August zu diesem Thema auf der E-Business Experten-Bühne.
Persönlich treffen können Sie verschiedene Autoren dieses Blogs während der gesamten Messe am E-Business Consulting Point in der Halle 4.
(Crossposting)
Aug 24
Haben wir in unserem Land wirklich keine grösseren Probleme? Da kommt Google mit einem genialen Service wie Google StreetView und was machen die Scheizer Journalisten? Sie sehen nur die Datenschutzproblematik und übersehen die Genialität dieses Services. Auch an der Medienkonferenz betrafen die meisten Fragen nur den Datenschutz. Gut, Daten- und Personenschutz ist sicher richtig und wichtig, auch dass die Gesetze eingehalten werden. Aber muss man deswegen ein solches Theater veranstalten? Die Bilder sind eine Momentaufnahme und keine Echtzeitaufnahme. Wenn man einzelne Personen zu jenem Zeitpunkt an einem gewissen Ort erkennen kann, dann “so what”? Sicherlich gibt es auch “dumme” Momente für jene, aber eben man kann bei Google das rasch und unkompliziert unkenntlich machen lassen.
Was bietet Google StreetView für einen Nutzen? Kürzlich wollte ich in London ein Hotel buchen. Dabei hatte ich mehrere in Aussicht und konnte dann dank Google StreetView gleich sehen, wie es in jener Gegend aussieht. Hat es laute Bars in der Nähe oder einen ruhigen Park? Leute habe ich auf jenen Momentaufnahmen keine gesehen, hätte ich aber, wären mir diese relativ egal gewesen, weil ich sie sowieso nicht kenne.
Also, wieso sich gegen ein solch geniales Instrument wehren? Es wäre gescheiter, einfach die noch offenen Punkte zu klären und zu beheben. So genial finde ich es nicht, wenn man meint, man könne das Problem so lösen, in dem man es einfach vom Netz nimmt. Herr Thür, lassen Sie sich nicht einfach von ein paar Journalisten aufscheuchen und überlegen bitte mit Ihrem gesunden Menschenverstand, was hier angebracht ist. Ich glaube nämlich, dass unser Land noch ein paar grössere Probleme hat. Im übrigen wäre es auch angebracht, dass der Eidg. Datenschützer einen Blog führt. So kann man nämlich den Meinungsaustausch in diesem Lande mit den Bürgern fördern und auch deren Meinung einholen, nicht nur diejenige von Journalisten. Gemäss Kontaktseite gibt es nicht einmal eine Möglichkeit, mit dem Datenschützer per E-Mail in Kontakt zu treten. Das finde ich doch echt seltsam, und das in diesem Jahrtausend.
Das Google StreetView ein Bedürfnis darstellt bzw. start genutzt wird, zeigt, dass Google Maps (inkl. StreetView) einen Trafficanstieg von rund 80% verzeichnen konnte.
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