Sep 18

Twitter ja oder nein? Grundlagen für den Entscheid, Einstiegshilfen und Optimierungstipps auf zwei oder 23 Seiten. Samt Google-Mail-Trick für mehrere Accounts.

Twitter bleibt in aller Schnäbel. George Clooney findets Quatsch, der Spiegel Online berichtet über rasant steigende Nutzerzahlen und Börsenbewertung. Bernet_PR zeigt, wie man den schnellen Kurznachrichtenkanal für Unternehmen, Organisationen, Kampagnen nutzt. Oder wann man das besser sein lässt.

Auf zwei Seiten im aktuellen Anstoss-Newsletter – den man hier abonnieren kann, erscheint zweimonatlich mit Praxistipps rund um die Kommunikation. Spannender Trick am Schluss: Wer mehrere Twitter-Accounts einrichten will, braucht jedesmal eine neue Mail-Adresse für die Anmeldung. GoogleMail bringt die Möglichkeit, eine Adresse mehrmals zu verwenden – einfach einen zweiten Punkt irgendwo platzieren, immer wieder neu. m.arcel.bernet@gmail…. zählt anders als ma.rcel.bernet@gmail… – und Google liefert beide Adressen richtig aus.

Auf 23 Seiten als PDF-Download mit Bildern über www.bernet.ch/checklisten. Oder dank Scribd auch gleich hier. Alle Twitter-Beiträge auf dem bernetblog sind in der Kategorie Microblogging zu finden.

Sep 16

Nicht nur Peter Hogenkamp kann Twitter erkären.

Sep 15

Toshiba zeigt an der IFA den JournE, Steve Jobs glaubt an integrierte Geräte und will den iPod Touch als günstiges Spielgerät positionieren. Das Apple-Tablet sieht man weiterhin nur in der Gerüchteküche.

In einem Interview mit der NY-Times gibt sich Steve Jobs kryptisch. Auf die Frage von David Pogue, ob die Zeit für E-Book-Reader reif sei, meint der Apple-CEO: «Ich bin sicher, es wird immer spezialisierte Geräte geben, und die mögen einige Vorteile haben indem sie genau ein Ding tun. Aber ich glaube, dass sich Mehrzweck-Geräte durchsetzen. Weil ich glaube, dass die Leute wahrscheinlich nicht bereit sind, Geld für ein Spezialgerät auszugeben.» Letzten Mittwoch gabs von Apple kein Tablet. Dafür einen neuen iPod-Touch, der als günstiges Spielgerät positioniert werden soll, und den iPod-Mini mit Videokamera.

An der IFA zeigten die Toshiba-Entwickler den JournE, hier das Bild aus dem FastCompany-Beitrag zu dessen Präsentation:

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Die Fakten: 7 Zoll (17 cm) Touchscreen ohne Multitouch aber mit Stylus, Wireless, Video-Out, 1 GB interner Speicher ausbaubar mit SD-Karten, via USB an externe Laufwerke anschliessbar, Windows CE 6.0 Pro, verschiedene Video-Formate, auch für YouTube, Facebook, Chats, Flickr-Bildarchive. Mein Einschätzung: Sieht aus wie ein klobiges iPhone. Nur 250 Euro sagt die Netzwelt, und zitiert den Lancierungstermin für das vierte Quartal 2009.

Wer würde sich HTC-Mobiltelefon und JournE ins Gepäck legen? Oder doch lieber iPhone und MacBook?

Gekürzter Beitrag aus dem bernetblog, Hintergrund-Artikel eben dort:
Wem gehört die E-Book-Zukunft, Amazon oder Apple?

Sep 10

Gerade erreicht mich ein Newsletter, zu dem ich mich nie eingeschrieben hatte. Ok, das kann ja vorkommen. Aber wenn diese Firma behauptet, sie hätten die gute Datenqualität:

Verbessern Sie jetzt die Qualität Ihrer Kundendaten!

… dann tönt das wie ein Hohn.

Wenn sie dann wie folgt weiterfahren …

E-Mail-Marketing "vom Feinsten"

E-Mail-Marketing "vom Feinsten"

Hier die Wiederholung, falls Sie es im Bild nicht gut lesen können.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie legen Wert auf eine individuelle Kundenansprache ohne Fehler?
Sie wollen Retouren vermeiden und so Ihre Kosten senken?

Mit den Leistungen von PRODATA zur Datenpflege können Sie den Erfolg Ihrer Direktmarketing-Aktionen um ein vielfaches steigern.

Keine personalisierte Anrede?

Ja, woher haben den die meine E-Mail-Adresse und das ohne meine Zustimmung.

Mein Rat: Halten Sie sich fern von solchen Anbietern, die nicht einmal selbst für sich das Instrument des E-Mail-Marketings nutzen können. Wie wollen sie es denn für ihre Kunden können?

Sep 09

Wer hätte das gedacht: Kontaktinfos sind am wichtigsten. Schweizer Medienschaffende zeigen die Wichtigkeit von Unternehmensinfos. Und setzen damit die Prioritäten für Ihren Mediencorner.

Auch wenn Online-PR immer komplexer und anspruchsvoller wird: Wichtig ist, dass die Basics stimmen. Das untermauert auch die neue Bernet-IAM-Studie Journalisten im Internet (Download Vollversion). Die Wichtigkeits-Rangliste der Informationen, welche Medienschaffende auf einer Website erwarten, stellt so einfache Inhalte wie Kontaktinfos an die erste Stelle. Vor lauter Podcast-, Facebook- oder Twitter-Projekten gehen die Grundlagen oft unter.

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Erfüllen Sie die Top-Fünf auf dieser Liste? Wenn Sie folgendes im Griff haben, können Sie die nächsten fünf Wunschpunkte angehen:

  1. Kontaktinfos (immer aktuell, mit Funktion/Zuständigkeit, Telefon, Erreichbarkeit, Foto),
  2. Zahlen (die wichtigsten Zahlen in einer übersichtlichen Tabelle, zuoberst sichtbar, immer aktuell),
  3. Hintergrundinfos (mit einem Kurztext über Ihre zentralen Aktivitäten, am besten als Faktenblatt aufgebaut – so, dass ein Journalist sofort alles findet, was er zum Beispiel in einer Infobox zum Artikel einbauen will),
  4. Medienmitteilungen (als Archiv, chronologisch, alles in HTML, nicht in PDF- oder Word-Dateien versteckt) und
  5. Suchfunktion (schnelle Suche nur innerhalb des Mediencorners, nicht über die ganze Website)

Sie sind schon so weit? Checken Sie doch kurz Ihren Mediencorner anhand des Webchecks Mediencorner (drittunterste Position auf dieser Seite) durch. Und wenn dann die Basics alle stimmen, dann können Sie weitergehen im weiten Feld des Mediencorners 2.0 oder Social Media Newsrooms.

Alle bernetblog-Beiträge zur Studie «Journalisten im Internet»
Studien-Download, Kurzfassung-Newsletter

Weiterführende Beiträge im bernetblog:
Social Media Newsroom: do-it-yourself

Social Media Newsroom: Best Practice bei Electrolux