Nov 19

Der Wochenrückblick von @sprain – diese Woche mit Informationen rund um die Beteiligung von Burda an Xing, dem Nokia Application-Store dessen Name mehr an ein Frühstücksgetränk erinnert, dem Avatarday in Bern und einigem mehr.


Nov 13

“Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?” Dieser Ausspruch wird heute von viele verwendet (nicht von mir). Wenn ich diesen weiter entwickle und sage “Was interessiert mich mein Bild von gestern, vorgestern, letzter Woche, vom letzten Monat oder Jahr?”. Genau das passiert nun beim Streit zwischen dem Eidg. Datenschützer und Google wegen den alten Bildern auf Google StreetView.

Gerade “flattert” per Mail die Medienmitteilung von Google rein:

Statement von Peter Fleischer, Google Privacy Counsel

“Wir sind sehr enttäuscht, dass der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte mitteilte, er wolle vor Gericht gehen. Wir halten das für unnötig und glauben, dass Street View vollständig legal ist. Wir haben uns vor und nach dem Launch mit dem Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten getroffen und unsere Technologie erklärt. Wo gewünscht, haben wir Massnahmen vorgeschlagen, um die Technologie zum Schutz der Privatsphäre zu verstärken und jegliche Bedenken auszuräumen.

Die heutige Entscheidung ist deshalb bedauerlich und deutet darauf hin, dass sich Hanspeter Thür nicht auf unsere umfangreichen Lösungsvorschläge einlassen will. Wir werden jede Klage energisch anfechten. Street View hat sich in der Schweiz von Beginn an als sehr beliebt erwiesen und unter dieser Entscheidung leidet einzig die Schweizer Bevölkerung.“

Es handelt sich doch bei Google StreetView nicht um aktuelle, sondern um Bilder, die an einem bestimmten Datum aufgenommen wurden. Jeder, der sich dort selbst noch erkennen kann, kann das Google mitteilen und es wird unkenntlich gemacht. Also Herr Thür, wo ist das Problem? Wenn jemand sich auf Google Maps orientieren möchte, dann kann man Google StreetView aktivieren und sieht dann, wie es dort aussieht. Damit hat man einen wertvollen Zusatznutzen, weil man sich dann besser orientieren kann. Was kümmern mich die alten Bilder, wo ich vielleicht ein Auto sehe oder Leute, die ich sowieso nicht kenne. Google StreetView gibt es bald auch auf dem Handy, dann nämlich wenn Android 2.0 als Navigationsgerät mit Google StreetView integriert herauskommt. Dann hat man diesen tollen Service auch auf dem Handy.

Herr Thür, Sie rennen hier gegen eine Entwicklung, die nicht aufzuhalten ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass solche alten Bilder gegen geltendes Recht verstossen. Dies aber muss wahrscheinlich der Richter entscheiden.

Für alle, die nicht wissen, was Google StreetView ist, hier noch ein Video, das es erklärt:



Nov 12

Der Wochenrückblick von @sprain – diese Woche mit Erstaunlichem von Netmetrix, der iPhone-App Hot-Spot-Locator der Swisscom, lustigen Tippfehlern sowie erstmaligem Sponsoring der Sendung durch DayDeal, dem Live-Shopping-Ableger von Brack Electronics.

Nov 12

Die Digitalisierung der Medien stellt die Verlage vor grosse Herausforderungen. Ist Paid Content das Business-Modell, das die Medienhäuser vor dem Untergang retten wird?

Content ist nichts wert in einer Welt, die nur aus Content besteht

Das ist so die Zusammenfassung der Publicitas web2com-Veranstaltung zum Thema “Monetarisierung von Onlineangeboten: Paid Content – Businessmodell der Zukunft?

Hier der volle Artikel aus Persönlich Online:

persönlich

http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=85247

Mein Kommentar zu obigem Artikel:

Die Vorschläge von Frau Prof. Schmalz ist gut, aber gerade Verlage tun sich mit UCG (User generated content) sehr schwer, weil ihnen da immer wieder der “Qualitätsjournalismus” in die Quere kommt. Aber den User interessiert das nicht.

Ob Rupert Murdoch Recht bekommt oder die Referenten in der Veranstaltung, entscheiden nicht die Verleger, sondern alleine der Markt. Der ist unfehlbar. Wenn die Verleger etwas für den Content verlangen wollen, aber die Kunden nicht bereit sind, dafür zu bezahlen, weil sie es anderswo gratis bekommen.

Meine Erfahrung mit Verlegern ist folgende:

Wenn man mit ihnen zusammen arbeiten will, dann ist die erste Frage nach dem Geschäftsmodell. Die besten Websites hatten von Beginn weg kein Geschäftsmodell (siehe Facebook, Youtube etc.). Auch wir hatten bei www.swisswebcams.ch kein Geschäftsmodell. Heute nach ca. 6 Jahren sind wir eine feste Grösse im Online-Werbemarkt.

Mein Beitrag hier ist UCG. Ich bin überzeugt, dass wahrscheinlich kein Verleger (Herausgeber oder Verlagsleiter) diesen Beitrag je sehen wird (ansonsten Gratulation zur Ankunft im Web 2.0), geschweige denn weiss, was ein RSS-Feed ist noch wie man ihn abonniert.

Hier gibts noch mehr zum Thema Verleger, wie sie sich online schwer tun:

http://www.onlinemarketingreport.ch/?s=verleger

Nov 05

Der Wochenrückblick von @sprain – Themen die vergangene Woche beschäftigten waren u.a. der neue Frauen-Browser von annabelle oder die Einführung von Listen bei Twitter.

Und so funktioniert das mit den neuen Twitter-Listen am Beispiel der Liste von @mpolzin der alle twitternden Schweizer Onlineshops zusammengefasst hat: