Dec 09

Bing schlägt Google - Zumindest wenn es um Klicks auf Werbeanzeigen geht. Offenbar sind bei Microsofts Suchmaschine mehr werbeoffene Anwender unterwegs.
Bei Chitika Research stellte man fest, dass anteilig weitaus mehr Besucher der eigenen Webseite über Bing zu dieser fanden, als über Google – Grund genug für die Analysten zu untersuchen, ob Werbung vielleicht auf dem Neuling unter den Suchmaschinen erfolgreicher ist als beim Branchenprimus. Bereits in einer im Juli veröffentlichten Studie hatte Chitika beobachtet, dass Anzeigen bei Bing um bis zu 50 Prozent höhere Klickraten aufweisen. Und auch im Dezember präsentiert sich die Microsoft-Suchmaschine in diesem Segment deutlich stärker als Google. Während letzteres eine Werbe-Klickraten von 0,98 Prozent aufweist, maß man bei Bing 1,74 Prozent.

Allerdings bleibt der Web-Riese mit dem bunten Logo unangefochten führend bei der Anzahl der Suchanfragen: 84 Prozent aller Recherchen laufen über Google. Und nach wie vor folgt Yahoo auf dem zweiten Rang, aber hoffnungslos abgeschlagen mit 7,4 Prozent. Erst auf dem dritten Platz findet man die Suchmaschine der Gates-Nachfolger, die sich knapp 5,8 Prozent zuschreiben lassen können. Dies bedeutet natürlich auch, dass Google in absoluten Zahlen die meisten Klicks auf Werbeanzeigen zu verzeichnen hat; während Chitika hier 1,15 Millionen zählte, kam Bing etwas mehr als 134.000. Dennoch ist die sogenannte Click-Through-Rate, also das Verhältnis von Einblendungen der Werbebotschaften zu tatsächlichen Klicks darauf, bei Bing um knapp 75 Prozent höher. Yahoo übertraf Google indes um gute 39 Prozent. Streitbar ist sicherlich, ob diese Klickraten wegen der überdeutlichen Dominanz der Google-Benutzung aussagekräftig sind. Viele Anwender nutzen die Suchmaschine so regelmäßig und intuitiv, dass das Ignorieren von Werbung mehr oder weniger „gelernt“ wird.

Quelle: ECIN

Dec 08

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Aus dem Newsletter von Torsten Schwarz:
Lufthansa, Google und Otto twittern am interessantesten

  • Nicht Größe allein zählt bei Twitter
  • Studie untersucht Relevanz von Unternehmen im Social Web
  • US-Unternehmen erreichen hundert mal mehr Sichtkontakte

Gute Inhalte sorgen für eine hohe Reichweite. So lautet eine der Kernaussagen einer aktuellen Studie über den Kurznachrichtendienst Twitter. Über einen Zeitraum von drei Monaten beobachtete das Beratungsunternehmen Absolit gemeinsam mit dem Verband der deutschen Internetwirtschaft eco und der PR-Agentur talkabout communications die zwanzig aktivsten Unternehmen. „Twitter wird von vielen Unternehmen eingesetzt, um sich durch den direkten Dialog in ein gutes Licht zu setzen“ sagt Studienautor Torsten Schwarz. Die Beispiele Lufthansa und Google zeigen jedoch, dass auch ohne den personalintensiven Dialog eine hohe Reichweite aufgebaut werden kann.

“In Deutschland ist Twitter der am meisten von Unternehmen genutzte Social-Media-Kanal”  fasst eco-Geschäftsführer Harald Summa die Ausgangsituation zusammen. In der Studie werden die wichtigsten Kenngrößen ermittelt und verglichen. Am leichtesten messbar ist die Reichweite, da die Zahl der “Follower” (Abonnenten oder Fans) in Twitter direkt angezeigt wird. Hier liegt die Lufthansa mit großem Abstand vorne. Voraussetzung für eine hohe Attraktivität sind jedoch gute Inhalte. Um das zu messen, analysierten die Forscher drei Monate lang den Anteil der Nachrichten, die so interessant waren, dass sie von Twitternutzern an Bekannte weitergeleitet wurden. Die Attraktivität der Nachrichten ist der wirkungsvollste Hebel, um mehr Follower zu erhalten und damit die eigene Reichweite zu erhöhen.

Unternehmen wie Google, aber auch die Messe Frankfurt oder der Daimler News-Kanal beschränken sich auf die Bereitstellung relevanter Nachrichten in Twitter. Im Kern jedoch ist der Dienst ein Dialogmedium: Unternehmen wie der US-Kabelanbieter Comcast geben täglich etwa zwanzig differenzierte Antworten auf Kundenfragen. Otto, Ebay, Kodak und Vodafone sind in Deutschland die Vorreiter beim Einsatz von Twitter als Medium für den Kundendialog. Fast neunzig Prozent der Inhalte im Twitter-Account von Otto bestehen aus Antworten auf Fragen von Twitternutzern. Dahinter steckt ein Team von drei Personen, die zeitversetzt für die Kunden da sind. “Der direkte Dialog mit dem Kunden, Journalisten und Bloggern ist ein Kernelement des Markenaufbaus über soziale Netze” fasst Mirko Lange, Geschäftsführer von talkabout zusammen.

Ganz anders bei Google, Messe Frankfurt und Daimler. Hier werden – zum Teil automatisiert – Pressemeldungen in Twitter publiziert. Bei Google und Messe Frankfurt sind das nur etwa zwei Meldungen pro Woche. Damit ist die Chance hoch, dass diese Meldungen auch Aufmerksamkeit erhalten. Bei Daimler sind es jedoch täglich vier Meldungen. Auch die Bahn sendet vollautomatisierte Nachrichten. Täglich gibt es etwas fünf Verkehrsmeldungen. Diese werden auch weiterempfohlen. Plus dagegen hat ebenfalls einen recht leblosen Account ohne viel Dialog und mit reinen Produktmeldungen. Hier werden nur zwei Prozent der Meldungen weitergereicht. Hier spielt jedoch ein weiterer Faktor mit hinein: Die Qualität der Follower. Auch diese wurde in der Studie gezielt analysiert. Die reine Reichweite ist wertlos, wenn sich dahinter nicht auch wirkliche Fans des Unternehmens befinden.

Die aktivsten Follower haben Daimler, Kodak, Allianz und Otto. “Die Investition in den Kundendialog zahlt sich aus” schlussfolgert Schwarz. Kodak, Allianz und Otto sind nämlich wiederum die Unternehmen mit dem höchsten Anteil an dialogorientierten Twittermeldungen. In den USA ist Twitter schon weiter. Hundert mal mehr Sichtkontakte erreichen die großen US-Unternehmen im Vergleich zu den deutschen. Einen Download der Kurzversion der Studie gibt es unter absolit.de/Twitterstudie.

Quelle und Bezugsadresse: http://www.absolit.de/Twitterstudie

Dec 08

Einer der grossen Mängel an Googles-Suchtechnologie ist war, dass kaum Echtzeit-Resultate verfügbar waren in den generischen Resultaten. Es gibt sehr wohl die News-Suche oder die Blog-Suche die näher am Zeitgeschehen sind.

Aber Resultate aus aktuellen Diskussionen die auf Twitter, Facebook und anderen Social-Media-Plattformen stattfinden, hielten kaum Einzug in die Google Suchresultate..

..bis gestern: Google lanciert Real-Time-Search. Wie es funktioniert, zeigt folgendes Video:

Eine weitere spannende Anwendung wurde gestern ebenfalls vorgestellt: Google Goggles bringt aktuelle Suchresultate und weiterführende Funktionen basierend auf Handyfotos: Objekt fotografieren, Google Goggles starten und alles über das fotografierte Objekt erfahren. Vorerst verfügbar für Handies mit dem Android Betriebssystem.

Dec 04

Google gibt heute eine globale Allianz mit der UNESCO bekannt und veröffentlicht 19 UNESCO-Welterbestätten in der „Street View“-Funktion von Google Maps und Google Earth. Auf www.google.com/UNESCO können sich Nutzer ab sofort 360-Grad-Ansichten der UNESCO-Stätten aus der Tschechischen Republik, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien und Grossbritannien überall auf der Welt online in Google Street View ansehen.



Das sollte sich einmal unser Datenschützer Herr Thür anschauen. Dieses Google StreetView ist einfach genial. So kann man virtuell die schönsten Orte und Plätze dieses Planeten von zu Hause aus besuchen und sich inspirieren lassen, wohin man seine nächste Reise machen möchte.

Bye the way: Ich habe wieder keine Leute auf den Videos entdecken können. Und wenn auch, who cares?

Dec 03

Der Wochenrückblick von @sprain – Busse für eBay wegen Verkauf von LV-Produkten durch Mitglieder, Square als neues Handy-Zahlungsmittel sowie nebst einigem mehr mit Details zu Making of SprainTV.

Die erste Folge über Konzept und Vorbereitung erschien bereits bei netzwertig.com. Die nächsten Folgen sind geplant:

  • 4. Dezember: Aufnahme im Blog von Marcel Widmer
  • 8. Dezember: Schnitt im Blog von Bloggingtom
  • 11. Dezember: Verbreitung im Blog von …. (noch nicht bekannt) – evtl. hier im onlinemarketingreport.ch?

Dann bitte schnell schreiben an hello@flabs.ch wenn die letzte Folge in diesem Blog veröffentlicht werden soll. Schliesslich war ja der onlinemarketingreport.ch einer der ersten Blogs, welcher die wöchentlichen Sendungen publizierte (und das Potential erkannte). Wir zählen auf Eure Unterstützung!

The Making of: