Der Wochenrückblick von @sprain rund um das Schweizer Internet-Geschehen.
Heute wird u.a. der neue Pendertalk vorgestellt, Bloggingtom begleitet zum Kauf seines neuen Kultpullis bei FashionFriends und weitere News rund ums Web.
Dies war vorerst die letzte Ausgabe von sprain TV.
Das Internet Advertising Bureau Switzerland lud 14 Schweizer Experten dazu ein, über 100 Ranking-Kriterien von Google einem umfassenden Rating zu unterziehen. Im Ergebnis liegt damit ein profunder Überblick vor, was bei einer Suchmaschinenoptimierung zu beachten ist.
Die Studie beschreibt über 100 Kriterien für die Suchmaschinenoptimierung in einer verständlichen Sprache und zeigt auch auf, bei welchen Themen unter den Experten ein Konsens herrscht. Die Kriterien werden in der Studie, welche immerhin 65 Seiten umfasst, auch in einzelnen Kategorien verdichtet und kommentiert.
Die 10 wichtigsten Ranking-Kriterien
Auch wenn sich die Kriterien grösstenteils mit einer internationalen Umfrage bei weltweit führenden Experten für Suchmaschinenoptimierung decken (von SEOMOZ zuletzt im vergangenen Jahr aktualisiert) – es sind doch auch einige Unterschiede zur internationalen Studie sichtbar. Während in der internationalen Studie die drei wichtigsten Kriterien nur mit der Verlinkung zusammenhängen, ist das Top-Kriterium der Schweizer Studie der Inhalt der Seite (Einzigartiger Content; Rating: 4.64 von 5).
Da ich mich als teilnehmender Experte intensiv mit der Studie beschäftigt habe, kann ich mir den Unterschied zur internationalen Studie nur so erklären, dass von vielen Experten die Kriterien anhand von Schweizer Auftritten bewertet wurden. Im kleinen Schweizer Markt reicht es oft aus, die Inhalte zu optimieren, um besser gefunden zu werden (siehe auch Ranking-Kriterien für Suchmaschinenoptimierung).
Bei vielen Punkten folgt die Einschätzung der Studie aber der internationalen Umfrage. Die neue Schweizer Studie hat vor allem den Vorteil, dass sie eine gute Zusammenfassung über die wichtigen Kriterien gibt.
Zufällig entdeckt an von einem Leser dieses Blogs an mich weitergeleitet. Offensichtlich bringt Google neu auf Google Maps nun auch Immobilien-Angebote, wie der nachfolgende Screenshot belegt. Vorerst vermutlich nur in den USA.
Die Idee an und für sich ist nicht ganz neu. Eine solche hatte ich auch schon früher mit einigen Kollegen oder es sind schon Leute mit einer ähnlichen Idee auf mich zugekommen. Nur, es ist nicht entscheidend, wer die Idee zuerst hat, sondern wer sie zuerst und konsequent umsetzt. Übrigens war der Ur-Jobwinner damals ein ähnlicher Service, aber einfach für Stellensuchende, wo der Lebenslauf mit Blindbewerbung so potenziellen Arbeitgebern gemailt wurde.
Offerten24 ist ein neues Internet-Portal für das Einholen von Offerten für gewerbliche Produkte und Dienstleistungen in der Schweiz. Über Offerten24 finden Firmen schnell und kostenlos die richtigen Anbieter und erhalten von ihnen unverbindlich drei individuelle Offerten. Ob Telefonanlage, Inkasso oder Videoproduktion – Offerten24 sucht die passenden regionalen Anbieter, dies spart Zeit, Geld und Nerven.
Viele Klein- und Mittel-Unternehmen kennen das Problem: ein neues Gerät (z.B. Kopierer) muss her, doch keiner in der Firma kennt sich damit im Detail aus. Anstatt ein Branchenbuch in die Hand zu nehmen oder Webseiten zu durchsuchen, um verschiedene Firmen mit der gleichen Anfrage zu kontaktieren, kommt man mit Offerten24 einfacher und effizienter zum Ziel. Kaufinteressenten füllen unter www.offerten24.ch ein Formular für eine Offertanfrage aus und werden daraufhin telefonisch von Offerten24 kontaktiert, um die genauen Bedürfnisse abzuklären. Anschliessend wird die vollständige Anfrage geeigneten Anbietern im Netzwerk von Offerten24 übermittelt. Maximal drei geprüfte und bewertete Anbieter können bei Interesse den Kundenkontakt (Lead) gegen eine Gebühr erwerben, um dem Käufer direkt ein spezifisches Angebot zu unterbreiten.
Gemäss GEMI von Goldbach Media hat Online-Werbung im Jahr 2009 um über 209 Indexpunkte zugelegt. Im gleichen Zeitraum haben alle Medien insgesamt 10 Indexpunkte verloren (vermutlich Print davon weitaus am meisten). Die elektronischen Medien insgesamt haben um 32 Punkte zugelegt, davon Internet mit Abstand am meisten, dann folgen TV und Radio. AdScreen und Teletext, zwei Gattungen der E-Medien haben teilweise massiv verloren.
Aber freuen wir uns doch auf den Zuwachs bei der Online-Werbung um 209 Indexpunkte.
Man soll folgende Grafik wirklich genüsslich betrachten:
GEMI Dezember 2009 - Quelle Goldbach Media
Auszug aus der Medienmitteilung:
Der Goldbach Index (GEMI) setzt bei den E-Medien im Dezember und damit im vergangenen Jahr wiederum mit einem Gewinn von 6 Indexpunkten auf 463 (457) ein Ausrufzeichen. TV steigerte den Werbedruck um 7 Indexpunkte auf 469 (462) und Internet vermochte 6 Indexpunkte auf 578 (572) zuzulegen. Radio konnte die Pace mit einer Steigerung von 2 Indexpunkten auf 261 (259) halten, während Teletext weitere 4 Indexpunkte auf 139 (143) einbüsste. Adscreen erholte sich mit einem Gewinn von 8 Indexpunkten wieder auf die Höhe von 188 (180). Alle durch Media Focus publizierten Medien halten sich weiterhin auf 183 Indexpunkten.
Die im 2009 erreichten Veränderungen der Medien sehen insgesamt damit wie folgt aus: TV + 19, Radio + 15, Internet + 209, Adscreen -79, Teletext -16, E-Medien +32, alle Medien -10 Indexpunkte.
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