Der Wochenrückblick von @sprain rund um das Schweizer Internet-Geschehen.
Heute u.a. mit den Problem falscher Promi-Domains, Webfonds-Ideen und kuriosem aus Russland.
Der Wochenrückblick von @sprain rund um das Schweizer Internet-Geschehen.
Heute u.a. mit den Problem falscher Promi-Domains, Webfonds-Ideen und kuriosem aus Russland.
Die Volksrepublik China hat Google offiziell dazu aufgerufen, die Gesetze des Landes zu respektieren. Man werde für Google keine Ausnahme machen, stellte ein Sprecher des chinesischen Aussenministeriums klar. Währenddessen sind einzelne Google Mitarbeiter offensichtlich immer noch freigestellt, weil deren Verwicklung in den Hacker-Angriff von letzter Woche untersucht wird.
Die chinesische Regierung unterstütze die Entwicklung des Internet, sagte ein Sprecher des Aussenministeriums am Dienstag in Peking. “Ausländische Firmen in China müssen (aber) die Gesetze unseres Landes befolgen und sich an die Sitten und Traditionen halten. Google bildet da natürlich keine Ausnahme.” (Siehe auch Google zieht sich aus China zurück).
Gemäss der chinesischen Regierung sind auch chinesische Unternehmen von Hacker-Angriffen betroffen gewesen. Die Regierung der Volksrepublik verurteile die Internet-Spionage. Am Montag gab aber auch der Verein ausländischer Korrespondenten in China (FCCC) bekannt, dass E-Mail-Konten von Journalisten bei GoogleMail Ziel von Hackerangriffen geworden seien.
Offenbar überprüft Google auch die eigenen Mitarbeiter in China. Diesen war nach der Information über den Hacker-Angriff von letzter Woche von Google freigegeben worden. Chinesischen Medienberichten zufolge soll Google einigen Mitarbeitern in China seit dem 13. Januar den Zugang zum internen Netzwerk verwehren. Andere Angestellte sollen freigestellt oder versetzt worden sein.
Google erklärte aber am Montag, “Die Mitarbeiter von Google in China sind an ihre Arbeitsplätze zurückgekehrt und nehmen das Tagesgeschäft wieder auf”. Man habe den Angestellten im Anschluss an die Ankündigung eines möglichen Rückzugs aus China lediglich einen freien Tag gewährt, während man interne Test und Scans durchführte, “um sicherzustellen, dass das Netzwerk sicher und gut abgesichert ist”.
Die Untersuchungen von Google dauern aber noch an und einige Mitarbeiter sollen für die Dauer der Untersuchung nicht mehr auf das firmeneigene Netzwerk zugreifen können. Google betreibt seit 2006 eine chinesische Version seiner Suchmaschine und beschäftigt 700 Menschen in China.
Google führt derzeit noch Verhandlungen, um die eigene Suchmaschinen-Seite in China ohne Zensur der Suchergebnisse anbieten zu können. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass die chinesische Politik sich wegen Google ändern wird (siehe auch Zensur in China: Peking rekrutiert 10′000 Internet-Spitzel).
Die Zahl der Internet-Nutzer in China ist im vergangenen Jahr um 28 Prozent auf 384 Millionen gestiegen. Fast jeder dritte Chinese surft damit im Internet. Das Internet ist für China also wichtig, man hat aber längst sein eigenes Netz an Internet-Seiten aufgebaut und die meisten Chinesen nutzen nicht Google sondern Baidu für ihre Suchabfragen (siehe auch Marktanteil Suchmaschinen in China: Baidu gewinnt weiter gegen Google). Google hat derzeit einen Marktanteil von ca. 30 Prozent, konnte seinen Anteil aber seit langem nicht wirklich ausbauen. Je nach Statistik hat Google sogar Marktanteile verloren.
Sollte Google in China weiterhin tätig bleiben, wird das Geschäft für den Konzern in Zukunft noch schwieriger werden. Die Beziehungen zu China und den dortigen Werbepartnern sind durch die Vorfälle beschädigt denn die Verflechtung zwischen der Regierung und den Unternehmen ist immer noch stark. Trotz (oder wegen) der Verflechtung der Regierung mit der führenden Suchmaschine Baidu (siehe Verliert Baidu Marktanteil an Google? Skandale für Chinas Suchmaschine) – für die Chinesen ist es sicherer, nur auf Seiten zu gehen, welche den staatlichen Vorstellungen entsprechen. Wenn Baidu diese Funktion besser wahrnimmt als Google, ist das für viele Chinesen sogar ein Grund, auf die Nutzung von Google zu verzichten.
Cross-Posting von http://news.worldsites-schweiz.ch/google-verhandelt-mit-china-und-ueberprueft-eigene-mitarbeiter.htm
Kürzlich hatten wir berichtet, wie man einzelne Einträge in Google Maps verwalten kann. Nun erreicht mich eine vertiefte Anfrage, die ich gerne hier im Blog beantworten möchte.
Zuerst die Frage:
Das Problem in meinem Fall ist, dass ca. Tausend physische Adressen, welche alle in Maps eingetragen sind, denselben Domain eingetragen haben (den des Hauptsitzes). … Google pickt nach dem Zufallsprinzip einen der Tausend Standorte und zeigt dies als Adresse unter dem Hauptdomain, wenn jemand nach … sucht. … Die derzeitige Situation ist so, wie wenn bei der Suche nach „Supermarkt“ die Adresse einer kleine Coop-Filiale zum Domain www.coop.ch angezeigt wird. Das macht weder für den Suchenden noch für Google Sinn.
Die Antwort:
Bei einem Bulkupload kann man sich über folgenden Link informieren:
http://www.google.com/local/add/uploadFeed?hl=en-GB&gl=GB
Der Wochenrückblick von @sprain rund um das Schweizer Internet-Geschehen.
Heute u.a. mit dem neuen Migros Wigipedia, dem Tratsch-Blog zur Schweizer Blogger-Szene und mehr.
Am vergangenen Samstag war es soweit. Nach wochenlanger Planung und Vorbereitung ist sie online gegangne, die deutsche E-Commerce Lounge. XING-Nutzern dürfte die eCommerce-Lounge bereits ein Begriff sein; seit fast genau zwei Jahren existiert dort sehr erfolgreich eine entsprechende Gruppe mit über 8’000 Mitgliedern und nahezu 5’000 Beiträgen.
Das neue Online-Magazin wird daher in Zukunft eine weitere Anlaufstelle für alle am E-Commerce Interessierten sein und bietet neben aktuellen Neuigkeiten aus dem nationalen und internationalen Online-Handel, auch informative Fachberichte von bekannten eCommerce-Experten.
Folgende Themen-Schwerpuntke setzt sich die E-Commerce Lounge:
Ich werde in unregelmässigen Abständen auch für die E-Commerce Lounge schreiben. Neben mir konnten folgende Autoren für das neue Online-Magazin gewonnen werden:
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