Jul 11

Das chinesische Informationsministerium hat am Sonntag die Erneuerung der staatlichen Lizenz für Internet Content Provider (ICP) für Google bestätigt. Google steht in China aber nach wie vor unter Druck und einzelne Google Dienste werden weiterhin blockiert.

Google ChinaDas chinesische Informationsministerium hat am Sonntag die Erneuerung der staatlichen Lizenz für Internet Content Provider (ICP) für Google bestätigt. Guxiang, das Betreiberunternehmen von Googles Web-Angeboten in China, erscheine auf einer Liste von 200 Unternehmen, deren Lizenz erneuert worden sei, hiess es in einem auf der Website des chinesischen Informationsministeriums veröffentlichten Dokument.

Google hat damit einen Rückzug in Raten vollzogen. Zuerst war im Januar angekündigt worden, man wolle sich nicht länger der Zensur von Suchergebnissen beugen und lieber den chinesischen Markt verlassen (siehe Google zieht sich aus China zurück). Seit März wurden dann die Suchanfragen auf der chinesischen Website Google.cn automatisch auf die unzensurierte Hongkonger Adresse Google.com.hk weitergeleitet. China hat zwar auch diese Ergebnisse gefiltert, wenn Chinesen ausserhalb Hong Kongs darauf zugegriffen haben. Allerdings wurde so wenigsten offen angezeigt, das gefiltert wurde.

Ende Juni setzte Google die automatische Weiterleitung aus, da China die Lizenz von Google nicht verlängern wollte, wenn diese Praxis beibehalten wird (siehe Google gibt im Streit mit China nach). Die Chinesen müssen jetzt also selbst auf einen Link zur Hongkong-Website klicken, um eine Meldung zu erhalten, dass zensiert wurde.

Cross-Posting, hier geht es zum vollständigen Artikel: China bestätigt neue Google-Lizenz

Jun 11

Die türkische Regierung hat bekanntgegeben, dass eine ganze Reihe von Google-Diensten gesperrt werden. Betroffen sind die Dienste Docs, Translate, Books, Tools und Google Analytics. Die Dienste scheinen wurden zwar nur kurzfristig gesperrt, wer aber Google Analytics für einen Auftritt einsetzt, welcher türkische Kunden anzieht, kann Daten verlieren.

TürkeiDie türkische Telekommunikationsministerium hat bekanntgegeben, dass zahlreiche Google-Dienste gesperrt werden. In einer offiziellen Mitteilung der Behörde heisst es laut Hürriyet Daily News lediglich, die Blockade habe “rechtliche Gründe” die allerdings nicht näher erläutert wurde. Eine Reihe von Google Angeboten soll so von der Türkei aus nicht mehr zugänglich sein.

Bei unseren Kunden mit türkischen Auftritten haben wir nur zeitweise einen Einbruch der Besucher festgestellt, welche über Google Analytics gemessen werden.

Die Türkische Telekommunikationsbehörde soll Google dazu aufgefordert haben, in der Türkei eine Niederlassung zu gründen und zukünftig in dem Land auch Steuern zu bezahlen. Angesichts der hohen Nutzerzahl entgingen dem Staat rund 16 Millionen Euro pro Jahr an Steuern. Offiziell gab es zu der vorübergehenden Sperre allerdings keine Erläuterung. Auch Facebook wurde zeitweise gesperrt.

Gemäss unseren Informationen funktionieren die Google Seiten wieder. Allerdings kann niemand sagen, ob Google nicht demnächst wieder blockiert wird.

Cross-Posting von
http://news.worldsites-schweiz.ch/turkei-sperrt-den-zugriff-auf-viele-google-services.htm

Mrz 22

In eigener Sache:

Diese Woche finden im Rahmen der Swiss Online Marketing Messe neben kostenlosen Schulungen zu Twitter auch Vorträge zum Thema Kundengewinnung über Google sowie über internationales Suchmaschinen-Marketing statt. Auch sonst gibt es einige interessante Vorträge:

Mittwoch, 24. März 2010
11:00 – 11:45: 10 Regeln für eine erfolgreiche E-Mail-Kundenbindung
14:00 – 14:30: Wo sind meine Kunden? Kunden durch Umfragen kennenlernen
15.15 – 16:15: Kommunikation und Marketing im Zeitalter der Social Networks
16:15 – 16:45: Wie Sie über Google & Co weltweit Kunden gewinnen
Voträge Swiss Online Marketing MesseOb Sie lokal oder in Ihren Exportmärkten Kunden gewinnen wollen – Sie gelangen nirgends direkter an Ihre Kunden als über Top-Positionen bei Google & Co. Erfahren Sie:

  • worauf Google bei der Vergabe der Top-Positionen achtet
  • wie Sie Kunden gezielt dann ansprechen, wenn Interesse besteht
  • mehr über das Suchverhalten in Ländern wo Google nicht die Nummer 1 ist
  • wie Sie Zielseiten auf lokale Vorlieben ausrichten

Donnerstag, 25. März 2010
9:30 – 10:15: Facebook und Twitter im Business-Einsatz
10:15 – 11:00: Regionales Suchmaschinenmarketing für den stationären Handel
15:15 – 15:45: Wie Sie dank Top-Positionen bei Google den Umsatz erhöhen
Wer zu den von den Kunden gesuchten Begriffen bei Google nicht gefunden wird, verliert täglich Umsatz. Über 200 Faktoren spielen bei Google eine Rolle, um einen Spitzenplatz zu erhalten. Erfahren Sie

  • Chancen und Risiken: Wie kommen Sie in die Top 10 und wann fliegt man raus?
  • Wie Sie Kunden gezielt dann ansprechen, wenn Interesse besteht.
  • Worauf Sie achten müssen, um die Besucher zu Kunden zu machen.

Wer noch keine Messetickets hat, kann diese kostenlos bestellen. Mehr Infos unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/gratis-eintrittskarten-und-marketingberatung-an-swiss-online-marketing-messe.htm

Es würde mich sehr freuen, Sie dort persönlich anzutreffen.

Mrz 15

Die Chinesen geben nach wie vor viel für Reisen aus und buchen dabei gemäss chinesischen Presseberichten gegen 1 Milliarde Franken alleine über das Internet.

China online-UmsatzDa in China mehr und mehr Touristeninformationen und Dienstleistungen online angeboten werden, nimmt der Umsatz der online Reisebüros ständig zu. Gemäss chinesischen Presseberichten schätzt man, dass 2010 die online Reiseindustrie in China einen Umsatz von 5.47 Milliarden Yuan erreicht.

Das Internet wird dabei nicht nur zur Buchung von Hotels oder Flugtickets genutzt. Die Chinesen suchen über das Internet immer mehr aktiv nach Informationen über Reisemöglichkeiten.

Viele chinesische Reise-Websites sind zu richtigen Informationsdrehscheiben geworden. Die Besucher können dort über ihre Erfahrungen auf einer Reise berichten oder wertvolle Einsichten über die Orte erhalten, zu welchen sie reisen wollen.

Zusätzliche exisiteren viele chinesische Internetauftritte, auf denen es möglich ist, gleichgesinnten Chinesen zu kontaktieren, um gemeinsam zu verreisen. So werden Personen zusammengebracht, welche ähnliche Reisepläne haben.

Cross-Posting von http://news.worldsites-schweiz.ch/china-2010-gegen-1-milliarde-online-umsatz-fuer-reisebueros.htm

Jan 30

Das Internet Advertising Bureau Switzerland lud 14 Schweizer Experten dazu ein, über 100 Ranking-Kriterien von Google einem umfassenden Rating zu unterziehen. Im Ergebnis liegt damit ein profunder Überblick vor, was bei einer Suchmaschinenoptimierung zu beachten ist.

IAB SchweizDie Studie beschreibt über 100 Kriterien für die Suchmaschinenoptimierung in einer verständlichen Sprache und zeigt auch auf, bei welchen Themen unter den Experten ein Konsens herrscht. Die Kriterien werden in der Studie, welche immerhin 65 Seiten umfasst, auch in einzelnen Kategorien verdichtet und kommentiert.

Die 10 wichtigsten Ranking-Kriterien
Auch wenn sich die Kriterien grösstenteils mit einer internationalen Umfrage bei weltweit führenden Experten für Suchmaschinenoptimierung decken (von SEOMOZ zuletzt im vergangenen Jahr aktualisiert) – es sind doch auch einige Unterschiede zur internationalen Studie sichtbar. Während in der internationalen Studie die drei wichtigsten Kriterien nur mit der Verlinkung zusammenhängen, ist das Top-Kriterium der Schweizer Studie der Inhalt der Seite (Einzigartiger Content; Rating: 4.64 von 5).

Da ich mich als teilnehmender Experte intensiv mit der Studie beschäftigt habe, kann ich mir den Unterschied zur internationalen Studie nur so erklären, dass von vielen Experten die Kriterien anhand von Schweizer Auftritten bewertet wurden. Im kleinen Schweizer Markt reicht es oft aus, die Inhalte zu optimieren, um besser gefunden zu werden (siehe auch Ranking-Kriterien für Suchmaschinenoptimierung).

Bei vielen Punkten folgt die Einschätzung der Studie aber der internationalen Umfrage. Die neue Schweizer Studie hat vor allem den Vorteil, dass sie eine gute Zusammenfassung über die wichtigen Kriterien gibt.

Hier eine Zusammenfassung der Studie: Ranking-Kriterien für die Suchmaschinenoptimierung

oder hier die 65 seitige Studie im Volltext.