Apr 23

Mit einer ganzen Reihe neuer Plug-ins bietet Facebook Sitebetreibern die Möglichkeit, ihre Seiten mit Facebook-Sozialfunktionen auszuzustatten. Dazu hier eine gute Übersicht.

Die Frage ist nun, gefällt euch das?

Aug 19

Persönlich bin ich nicht gerade ein Facebook-Enthusiast. Aber aus einer beruflichen Sorgfaltspflicht heraus, habe ich mir die Mühe genommen, mit einer Marketing-Taschenlampe in der Hand in den Keller und in den Estrich von Facebook zu steigen und die ziemlich verwinkelten Räume etwas auszuleuchten. Zu meinem eigenen Erstaunen, bin ich auf 20 gute Gründe gestossen, weshalb eigentlich ziemlich jedes Unternehmen eine Facebook-Präsenz haben sollte. Da ich die auch auf unserer Website platziert habe, sind sie von der Form her als direkte Kundenansprache verfasst. Auf die Diskussionen bin ich gespannt.

1. Spezifisches Gewicht

Facebook ist inzwischen die viertgrösste Website der Welt, wächst atemberaubend weiter und verzeichnet in der Schweiz rund 1.7 Mio. User. Damit ist Facebook schlicht zu bedeutend, um es marketingseitig zu ignorieren.

2. Interne Kommunikation

Ihre Mitarbeitenden können ihre Verbundenheit mit dem Arbeitgeber ausdrücken, indem sie Fan werden.

3. Partner-Kommunikation

Ihre Lieferanten können ihre Ergebenheit demonstrieren, indem sie Fan werden.

4. Kundenbindung

Ihre Kunden können ihre Zufriedenheit ausdrücken, indem sie Fan werden.

5. Viral Effekt

Fan werden und jede andere User-Interaktion auf der Site löst in den Netzwerken der Fans eine Benachrichtigungs-Kaskade aus. Ihre FB-Site ist permanent im «Gespräch».

6. Image

Facebook betont die menschliche, kontaktfreudige, kundennahe Seite Ihres Unternehmens (Social Media). Und Ihre Nähe zum Puls der Zeit. 93 % der Social Media-User sind der Meinung, dass ein Unternehmen eine Social Media-Präsenz haben sollte.

7. Taktische Kommunikation

Sie können Ihre FB-Seite als unkomplizierten Response-, Promotion-, Event- und Dialog-Kanal nutzen, ohne aus Ihrer eigenen Website immer eine Baustelle zu machen. Short Time to Market.

8. Cross Selling

Das Facebook Fan-Widget kann Ihr Webmaster per Copy/Paste in Ihre offizielle Website einbinden. So generieren Sie auch von dort aus neue Fans und wiederkehrende Kontakte.

9. Funktionalität nach Mass

Unzählige Facebook-Apps stehen für unterschiedlichste Marketing-Zwecke (Forum, Umfragen, Promos) kostenlos zur Verfügung. Sie können auch eigene Branded Apps einstellen.

10. Spareffekt

Die Nutzung von Facebook ist auch für Firmen gratis. Facebook kann die Funktion von Microsites und Landingpages übernehmen und Ihnen damit gegebenenfalls viel Zeit und Geld sparen.

11. User Generated Content

Sie können Ihre FB-Site für User Generated Content frei geben und steigern damit Aktualität, Involvement und Viralität Ihrer FB-Präsenz.

12. Suchmaschinenmarketing

Facebook Corporate Sites werden von Google und Co. sehr gut indiziert. Das Unternehmen erhält dadurch Raumgewinn in Editorial Listings und erweitert sein Verlinkungsnetz.

13. Branding

Ab 100 25 Fans kann ein Unternehmen die URL www.facebook.com/ihrwunschname selber definieren, idealerweise bevor ein anderer es tut. Über HTML- und Flash-Felder kann das Firmen- oder Produkt-Branding auf Facebook hochwertig umgesetzt werden.

14. Traffic Generator

Eine Facebook Corporate und/oder Product Site liefert zusätzlichen Traffic auf Ihre offizielle Website.

15. Skalierbarer Einstieg

Anders als bei den meisten Internet-Aktivitäten (z.B. Website, Blog, Newsletter etc.) kann ein Unternehmen mit geringsten Initialkosten einsteigen und gegebenenfalls später nach Belieben ausbauen.

16. Social Media Marketing

Der Social Media-Leader Facebook kann als Sprungbrett und Drehscheibe ideal für weiterführende Engagements in der immer stärker vernetzten und stärker wachsenden Social Media-Welt dienen. Das Synergiepotential ist riesig.

17. Restriktionen

Sie können Ihre FB-Site ganz oder partiell für bestimmte Altersgruppen und Länder öffnen oder sperren, was rechtliche Probleme lösen und die Zielgruppenansprache verfeinern kann.

18. Message Targeting

Der Site-Betreiber kann seine Fans soziodemografisch selektionieren und über das integrierte Messaging-System anschreiben (Keine Spam-Problematik). Statistische Auswertungen inklusive.

19. Facebook Gruppen

Nebst einer Facebook Fan-Site können Sie im Handumdrehen auch eine marken- oder produktspezifische Special Interest-Gruppe gründen und damit weitere Synergien und virale Effekte erzielen.

20. Display-Werbung

Für die Bewerbung Ihrer Facebook-Aktivitäten (und darüber hinaus) steht Ihnen ein integriertes Werbesystem zur Verfügung, das extrem kostengünstig und mit weitreichenden Targeting-Möglichkeiten eingesetzt werden kann (ähnlich wie Google Adwords). Eine Besonderheit dabei ist die Möglichkeit, Ihre Fan-Basis in Ihre Facebook-Kampagnen zu integrieren (social ads). 83 der 100 grössten amerikanischen Werbetreiber nutzen dieses Instrument.

Nov 26

In den Köpfen von Marketing-Entscheidern haben sich Widgets noch nicht annähernd so gut installiert wie beispielsweise auf Mac-Desktops oder iGoogles. Irgendwie, so scheint es, fehlt es an der nötigen Inspiration. Vielleicht hilft untenstehende Seite des Telekom-Anbieters Sprint mit, das Thema Widget als Marketinginstrument auch hierzulande populärer zu machen. Zumindest Zahlenmenschen – und davon gibts ja im Marketing auch immer mehr – dürften daran ihre helle Freude haben.Widgets Schlaraffenland

Oct 17

Drei Trends verheissen klassischen Werbeagenturen eine trostlose Zukunft.

Erstens
Jeder Werber, der sich an die eine oder andere Rezession erinnern mag, weiss: Die Werbebudgets sinken immer zuerst. Wir erinnern uns ans letzte Tief: 2003 gings vielen Agenturen sehr mies. Damals geriet sogar Wirz (eine UBS unter den Werbeagenturen) ins Wanken und brauchte frisches Geld zum Überleben. Einige Agenturen gingen ein, andere schrumpften zur Unkenntlichkeit. Aber die aktuelle Krise, von der die meisten glauben, dass wir sie schon haben, wird die klassischen Werbeagenturen noch härter treffen. Denn die meisten Agenturen werden nicht nur Budgetkürzungen hinnehmen müssen, sondern …

Zweitens
… gleich ein Viertel ihrer Kundschaft verlieren. Das internationale Beratungsunternehmen Sapient hat nämlich in einer europäischen Untersuchung auch 100 Schweizer Unternehmen befragt, ob sie mit der digitalen Kompetenz ihrer Werbeagentur zufrieden seien. Nicht wirklich, sagten satte 90 % der Befragten, und jedes vierte Unternehmen wollte sich deshalb in den nächsten 12 Monaten nach einer anderen Agentur umsehen. Also verlieren potenziell 90 % der Agenturen 25 % ihrer Kunden. Und ja, ich weiss, dass man das nicht einfach so hochrechnen darf.

In Deutschland sind 90 % der Auftraggeber mit dem Digital-Know-how ihrer Agenturen zufrieden, so die Studie. Warum ist das in der Schweiz so anders? Entweder war bisher die Nachfrage nach digitaler Werbung bei Schweizer Agenturen so gering, dass es der Aufwand nicht wert war, sich das entsprechende Know-how mühselig anzueignen. Oder die Agenturen haben es erfolgreich geschafft, ihren Kunden digitale Ambitionen zum Erhalt der Agenturprofitabilität immer wieder auszureden.

Seit 1995 habe ich an unzähligen Internet-Veranstaltungen teilgenommen, an denen digitales Know-how kostengünstig oder gratis abgegeben wurde, immer mal wieder auch als Referent. An diesen Veranstaltungen trifft man allerlei Leute, aber eigentlich nie Werber. Auf den Teilnehmerlisten sucht man vergeblich nach Agenturnamen, während deren Kunden schön aufmerksam in den Reihen sitzen. Jetzt soll sich mal einer wundern.

Drittens
Der Budget-Shift von Off- Richtung Online bei den Werbeausgaben fängt nun auch in der Schweiz definitiv an stattzufinden. Die oben erwähnte Studie erwartet im nächsten Jahr einen Online-Zuwachs von 42 Prozent. Verglichen mit dem trendbestimmenden nahen und fernen Ausland herrscht in der Schweiz ja noch gewaltiger Nachholbedarf, wie er in diesem Blog schon öfter abgehandelt wurde. Ich glaube, auch da sind wir bloss etwas langsamer und nicht etwa eine Insel.

(Quelle: Werbewoche)

Oct 10

Schon lange leiden Viral Marketer darunter, dass bei 70’000 eingestellter Videos pro Tag die meisten Virals auf YouTube sang- und klanglos untergehen. Jetzt zahlen es die Viral Marketer von Nintendo der Plattform heim. Anschauen