Apr 10

Was bringen Social-Media-Aktivitäten? Und was kosten sie? Das waren die großen Fragen der Abschlussdiskussion auf der auf der Infect 2011 in Düsseldorf unter dem Motto “Where is the Beef?”.

Um den Return-on-Investment berechnen zu können, müssten Unternehmen in erster Linie ihre Ziele kennen. “Nur wenn ich meine Erfolgskriterien definiert habe, kann ich entsprechend optimieren”, sagt Alexander Rossmann, Universität St. Gallen. “Wenn es Social-Media-Experten nicht gelingt, die Wirkung ihrer Aktivitäten zu belegen, wird es bald weniger dieser Experten geben.”

Über Budgets schweigen sich die Experten aus. Was kostet eine Kampagne wie Seven Seconds mit dem Rapper Thomas D die Telekom? “Zu Zahlen kann ich mich nicht äußern”, sagt Roland Hachmann von der beauftragten Agentur DDB Tribal, “aber die Kampagne mit einem Promi und TV-Werbung ist natürlich nicht billig.”

Torsten Heinson von der Agentur Wunderknaben rät Unternehmen, neben Strategie und kreativer Idee auch auf die technische Umsetzung zu achten. “Lieber eine Woche länger testen und herausfinden, was funktioniert. Der Kunde erwartet eine perfekte Leistung.”

Auf welche Beiträge sollten Firmen antworten, welche ignorieren? “Wir reagieren nicht auf Beleidigungen, aber wir reagieren natürlich auf Kritik an Produkten”, sagt André Holz, BP Europa. “Das Feedback ist sehr positiv – die meisten Nutzer freuen sich ja schon, wenn ein großer Konzern überhaupt auf sie eingeht.” Nicolas Biagosch von Simyo, stimmt ihm zu: “Wenn wir in Social Media auf Kundenwünsche antworten, schafft das eine unglaubliche Loyalität.”

via Erfolgsmessung in Social Media: Die Kriterien definieren den Erfolg / Alternatives Marketing / Marketing / Nachrichten / Home – internetworld.de.

Persönlicher Kommentar:
Na immerhin, auch wenn noch keiner mit Zahlen rausrückt, aber die Wirkung wird gesehen!
(Beitrag aus www.dallavecchia.ch)

Apr 08

Vier von fünf Social-Media-Maßnahmen haben keinen Erfolg, sagt Dirk Steffen von TNS Infratest auf der Infect 2011 in Düsseldorf und erklärt, woran Unternehmen scheitern.

“Social Media sind ein Massenmarkt – die Menschen lieben sie, verbringen viel Zeit darin.” Viele Firmen hätten Angst vor Kontrollverlust – doch dieser sei bereits eingetreten, so Steffen. “Nur weil ich nichts unternehme, kann ich die Kontrolle ja nicht zurückgewinnen.” Das Zögern der Firmen sei dennoch berechtigt. “Mehr als 80 Prozent der Social-Media-Maßnahmen sind nicht von Erfolg gekrönt.”

Gründe fürs Scheitern:

* Strategie geht an der Zielgruppe vorbei – vielleicht wollen die Nutzer über ein Thema nicht sprechen

* Kultur im eigenen Unternehmen passt nicht zu Social Media – Strukturen zu ändern, braucht Zeit

* falsche Reaktion auf Social-Media-Kritik – nicht die Kritik, sondern die Reaktion darauf ist das Problem

Firmen, die in Social Media aktiv sein wollen, sollten Steffen zufolge folgende Schritte beherzigen: Ihre Zielgruppe verstehen, Themen festlegen, Erfolgskriterien definieren, deren Erreichung messen – und daraus lernen.

Besonders leicht sei ein erfolgreiches Social-Media-Engagement für Unternehmen, zu deren Themen die Nutzer von sich aus Informationen suchten. Bei anderen sei es die Aufgabe des Marketings, für die Nutzer interessante Ansätze zu entwickeln.

via Gründe für Erfolg und Scheitern im Social-Media-Marketing: Der Kontrollverlust ist schon eingetreten – internetworld.de.

Persönliche Anmerkung: Da lag ich mit meinem Referat 5 Fallstricken (an der SOM Swiss Online Marketing Messe) im Social Media goldrichtig ;-)
Das Referat ist auf www.dallavecchia.ch

Mar 09

 

 

Aus dem Artikel:
Das VoIP-Lösung Skype bietet Unternehmen ab dem 8. März 2011 erstmals die Möglichkeit, innerhalb des “Home”-Reiters des Windows-Programms Werbung zu schalten. Skypes 145 Millionen Nutzer weltweit versprechen große Einnahmen.

Bis zu 29 Millionen Anwender sind dabei zeitgleich online. Damit bietet Skype den werbenden Unternehmen eine attraktive Plattform. Für die Werbung steht eine Fläche von 650 x 179 Pixel zur Verfügung, die in der Vertikalen auf bis zu 340 Pixel erweitert werden

via Skype schafft großflächige Werbemöglichkeiten: Marketing in der Applikation / Tools / Technik / Nachrichten / Home – internetworld.de.

 

Persönlicher Kommentar:
Spannendes neues Online Werbeformat. Bin gespannt auf die Akzeptanz und das Kostenmodell.

Feb 28

CampusTalk in Basel, Social Media

Eine Post in eigener Sache: CampusTalk am 22.3.2011

17.30 Uhr Apero – Social Networking Live
18.00 Uhr Keynote-Referat von Frau Yvonne Miller, Unic AG
18.30 Uhr Erfahrungsaustausch im World Cafe
19.15 Uhr Round up
19.30 Uhr Abschluss offizieller Teil

Das Keynote-Referat von Frau Yvonne Miller, Unic AG:
Social Media für Unternehmen: Twitter, Facebook & Co.
Abstrakt: Facebook verzeichnet weltweit bereits über 600 Millionen Mitglieder, 2.3  Millionen davon sind Schweizer. Soziale Netzwerke sind nicht mehr nur  ein Tool für die private Kontaktpflege, auch Unternehmen nutzen Social  Media für ihre Marketingaktivitäten. Eine Übersicht der grössten  Schweizer Marken auf Facebook zeigt eine Momentaufnahme. Fragen wie „Wer  hat am meisten Fans?“ und „Was sagt die Anzahl Fans überhaupt aus?“  sollen beantwortet werden. Beispiele aus der Praxis zeigen zudem auf,  welchen Chancen und Risiken die Unternehmen begegnen, wenn sie eine  Facebookseite oder einen Twitteraccount erstellen.

Freue mich auf spannende Diskussionen! Gleich Online anmelden:

FHNW – Hochschule für Wirtschaft – Institut für Wirtschaftsinformatik – Social Media für Unternehmen: Twitter, Facebook & Co.

Jan 25

Verfallsdatum für Internetinhalte

Der von der Regierung unterstützte „digitale Radiergummi“ für das Internet ist gestartet. Die Zusatzsoftware X-Pire für den Firefox-Browser ist vorerst nur bei Bildern einsetzbar.

Dateien werden mit dem Programm mit einer Verschlüsselung online gebracht. Nach einem voreingestellten Zeitraum wird der Schlüssel dann gelöscht und die Bilder oder Texte können nicht mehr abgerufen werden. Mit der Zeit werde man das Verfahren auch auf andere Dokumente wie PDF-Dateien und auch ganze Websites ausweiten, kündigte der Entwickler und Informatikprofessor Michael Backes an.
Sowohl zum Hochladen als auch zum Betrachten der Bilder braucht man eine Erweiterung für den Browser Firefox. Zum Anschauen ist sie kostenlos, eine Lizenz zum Verschlüsseln der Bilder kostet rund zwei Euro im Monat.

Missbrauch kann nicht ausgeschlossen werden

Nach der Vorstellung ist das Verfahren teilweise als ineffizient kritisiert worden. So räumte Backes in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ ein, dass Missbrauch bei bereits entschlüsselten Bildern nicht ausgeschlossen werden könne: „Dass Dateien kopiert und wieder online gestellt werden, ist nicht zu verhindern.“ In dem Gespräch Anfang Januar hatte er zudem einen Preis von rund zehn Euro im Monat für eine Flatrate genannt.

Persönliche Bemerkung:
Die Idee besticht! Bilder und Dokumente werden mit einem Ablaufdatum versehen. Dies ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung, wenn auch erst der Anfang.

Quelle: Focus Artikel