Sep 07

Den Tagi habe ich wieder gelesen, aber nicht auf Papier. Papier habe ich nicht gerne, weil man es entsorgen muss. Die Vorzüge des Lesens einer Zeitung auf dem iPad habe ich im Artikel Zeitung lesen mit dem iPad – 7 Gründe für das Lesen der SonntagsZeitung auf dem iPad beschrieben.

Darum habe ich mich auch auf die Tagi-App gefreut. Seit heute herrscht bei mir aber keine Freude mehr. Nicht dass die App jetzt kostenpflichtig ist. Nein im Gegenteil! Ich bin bereit, für guten Content zu bezahlen, obwohl es ja mehr als genug Gratis-Content gibt.

Was mich erstaunt hat, ist die Preispolitik. Ein Jahresabo auf dem iPad soll CHF 289.- kosten. Das Print-Abo kostet zum Vergleich CHF 398.-. Die Preisdifferenz von etwas mehr als CHF 100.- ist zu gering. Mein Milchbüchleinrechnung sieht vor, dass keine Vorstufe und Layouter, keine Druckmaschinen und keine Verträgerorganisation für mich tätig sein müssen. Alles sehr hohe Kostenpositionen. Die iPad-App kostet in der Entwicklung und im Unterhalt sicherlich einiges, ist aber immer noch um Faktoren günstiger.

Liebe Tagi-Verantwortliche: Ich bin bereit zu zahlen, aber nicht einen so hohen Preis. Gerne zahle ich für guten Content max. CHF 150.-/Jahr, nicht mehr. Wenn Sie Ihre Preispolitik nicht anpassen, wird die iPad-App zum Rohrkrepierer oder allenfalls von Ihren Print-Abonnenten dazu gekauft.

Sie hätten mich wieder als Abonnenten zurück gewinnen können …

Mein Vorschlag:  Kombi-Abo mit Tagi auf iPad papierlos und SonntagsZeitung Print und/oder iPad.

Mar 30
Rund 1 Mio. Schweizer Mobile-User täglich online. Gemäss des Sonderreports NET-Metrix-Mobile 2011-1 nutzt bereits fast jeder Dritte in der Schweiz auch Webangebote über sogenannte Small Screen Devices (SSD).
Dies entspricht rund 1,8 Mio. Personen der Schweizer Bevölkerung. Gut 21% aller Internetuser tun dies bereits täglich oder fast täglich. Der Vergleich zur Erhebung im Sommer 2010 zeigt dabei ein deutliches Wachstum für die Gruppe der SSD-User, welche um beachtliche 27% zugenommen hat. Noch wuchtiger fällt das Wachstum bei den SSD-Heavy Usern aus (+56%): Rund 1 Mio. Personen in der Schweiz nutzen täglich oder fast täglich Internetangebote über Smartphones & Co.

Quelle: NET-Metrix

Mar 29

Interessante Vorträge und Diskussionen am St. Galler Internettag 2011.
Die Schweiz kauft immer mehr online ein. 2010 wurden rund 8.7 Mia. CHF online umgesetzt, was einem Wachstum von 48% gegenüber 2008 entspricht.

Cross-Channel-Management, Mobile Commerce und Social Media Marketing bzw. Social Commerce waren die Schlagworte, die vorgetragen und diskutiert worden sind.

Foto Jörg Eugster (mit Mobile Phone erstellt, leider nicht ganz scharf)

Diskussion “Wie das mobile Internet den Handel verändert”

Teilnehmende von links: Patrick Comboeuf, Director E-Commerce SBB, Thomas Lang, Carpathia (Moderator), Dr. Beat Bühlmann, Sales Manager & Industry Leader Google Switzerland und Carlos Friedrich, Leiter Geschäftsbereich Marketing Kommunikation, Pfister.

Mein Urteil über die Veranstaltung:

Der Anlass fand in einem würdigen Rahmen am GDI in Rüschlikon statt. Super Organisation. Tolle Referate (ausser Amazon Greeley war eine Verkaufspräsentation für Amazon). Hochprofessionelle Durchführung.

Optimierungsvorschlag für die Organisatoren:

Wenn man über Social Media spricht, sollte die Vermarktung ergänzend auch über Social Media erfolgen und dann braucht es einfach ein offenes WLAN. Ich erhielt Zugang zum WLAN erst als ich nachfragte. Der Hashtag für Veranstaltung sollte ebenso vom Veranstalter zu Beginn definiert werden. Wir Twitterer haben uns selber organisiert. Der Hashtag für Twitter heisst #sgit.

Am Anlass wurde von rund 10 Usern fleissig getwittert.
Die Livediskussion kann hier verfolgt werden: http://twitter.com/#!/search?q=%23sgit

Feb 03
Jedes Jahr beurteilt der ADC die besten Arbeiten der Werbeindustrie. Die Atelier Pfister App der Möbel Pfister AG gewinnt, die bisher höchten Preis für eine App einen Silber Würfel.
Mit der App kann man sein eigenes Zimmer zu Hause aufnehmen und Möbelstücke und Accessoires virtuell einstellen. Die Realität vermischt sich mit der virtuellen, was ja als Augmented Reality bezeichnet wird.
Die App vom Atelier Pfister wird in einem Video kurz gezeigt (man muss etwas scrollen). Ist wirklich cool gemacht. Muss man sich unbedingt anschauen.
Und die App gibts in iTunes (Atelier Pfister) hier.

Jan 18

In einer Studie, welche alle zwei Jahre von Torsten Schwarz  und Rogator durchgeführt wird, werden folgende Trends aufgeführt.

Hier die Kernaussagen:

  1. Neben Usability, Suchmaschinen, E-Mail und Webanalyse gehört nun auch das Social Web zum Pflichtprogramm des Online-Marketing.
  2. Am stärksten am Kommen sind Mobile Marketing, Social Web und Usability.

Doch welche Instrumente und Themen im Online-Marketing werden heute und morgen bei den befragten Unternehmungen eingesetzt?

  • Usablity: Nutzerführung auf der Homepage verbessern
  • SEO: Suchmaschinen-Optimierung: Google-Ranking verbessern
  • SEA: Schalten von Suchwortanzeigen (Google-Adwords)
  • E-Mail-Marketing bzw. Newsletter
  • Web-Analyse: Auswertung der Klick-Statistik der Homepage
  • Banner: Schalten grafischer Werbeanzeigen
  • Affiliate Marketing: Partnerprogramme für Online-Vertrieb
  • Mobile Marketing: Apps und Smartphone-optimierte Webseiten
  • Blogs: Betrieb eines eigenen Weblogs
  • Social Media Monitoring: Beobachten von Kommentaren in Facebook,
  • Twitter etc.
  • Social Media Marketing: Selbst aktiv sein in Facebook, Twitter YouTube,
  • Xing oder StudiVZ etc.
Was ist aber nun nach Ansicht der Studie Pflicht und Kür:

Als Ergänzung möchte ich anmerken, dass es auch auf die Grösse der Unternehmung und auf die Branche drauf ankommt. In vielen grossen Unternehmen ist heute Bannerwerbung auch Pflicht. Bannerwerbung lohnt sich aber erst bei grösseren Firmen und ist für KMU eher kein Thema, ausser es handelt sich um ein Sponsoring.

Quelle: http://www.absolit.de/Trends