Dec 20
Goldbach hat mit dem Goldbach Guide eine bisher gedruckte Publikation durch einen Online-Guide samt zugehöriger iApp abgelöst. Der Goldbach Guide ist nach Aussagen von Goldbach das einzige Nachschlagewerk der Schweiz für elektronische Medien, das jeden Monat aktuelle Daten bietet. Nun gibt es das als Website und iApp.
Die App oder Website enthält alle relevanten Zahlen und Informationen zum Markt der elektronischen, mobilen und interaktiven Medien. Die  jährliche Printversion wurde mittlerweile durch eine immer aktuelle Onlineausgabe samt zugehöriger App abgelöst. Mit monatlichen Aktualisierungen des Brutto-Werbedrucks in den Bereichen TV, Radio und Teletext, Grafiken fürs Internet-TV, Updates der stärksten werberelevanten Websites der Schweiz und vielem mehr, informiert der elektronische Goldbach Guide stets mit den aktuellsten Daten. Mit der Onlineausgabe kann fortlaufend auf Bewegungen am Markt reagiert werden und Themen können flexibel ergänzt werden.
Die Goldbach Guide App bietet zudem einen dynamischen Direktvergleich einzelner Medien, der für die Planung von Kampagnen hilfreich ist. Für einen optimalen Überblick können gewünschte Informationen individuell zusammengestellt und im persönlichen Guide abgespeichert werden. Das lässt ein schnelles Abrufen all jener Daten und Grafiken zu, die jederzeit griffbereit sein müssen, selbst dann, wenn man nicht online ist. Darüber hinaus können einzelne Inhalte einfach per SMS und E-Mail weiterempfohlen werden.
Der Goldbach Guide kann  unter www.goldbachguide.ch abgerufen werden, die Goldbach Guide App steht kostenlos im iTunes Store zum Download bereit.
Nov 07
Seit Lancierung von Google+ im Juni 2011 haben sich über 40 Millionen Menschen bei Googles sozialem Netzwerk angemeldet. Innerhalb des gleichen Zeitraums wurden auch über 100 neue Funktionen hinzugefügt. Eine der meist verlangten Funktionen fehlte bislang noch: Google+-Seiten für Unternehmen.
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Kommentar Jörg Eugster:

Mit dieser Funktion dürfte Google+ nochmals einen gewaltigen Schub erfahren. Eigentlich wäre es die logische Schlussfolgerung, wenn Google nun die beiden wichtigsten Business-Netzwerke LinkedIn und XING übernehmen würde. Dann wäre das schlagartig eine grosse Konkurrenz zu Facebook.

Nov 07

Die Berichte in den Medien über Groupons Börsengang sind sehr unterschiedlich.

Quelle: businessinsider.com

NZZ Online schreibt beispielsweise am 5. November, dass der Debütant Groupon an der Börse gefeiert wird und nur noch von Googles IPO von 2004 übertroffen wurde. Das im lokalen E-Commerce tätige Unternehmen Groupon konnte am Freitag ein Börsendebüt hinlegen, wie es die Wall Street schon lange nicht mehr gesehen hatte. Die Aktie schoss gleich zu Handelsbeginn um 40% in die Höhe auf eine Notierung von 28 $. Sie war zu einem Kurs von 20 $ an den Markt gekommen, nachdem der Ausgabepreis am Donnerstagabend um 20% heraufgesetzt und das Unternehmen somit mit 12,7 Mrd. $ bewertet worden war.
Nachtrag: Bei einem um 31% über dem Ausgabekurs liegenden Schlusskurs vom Freitag von 26 $ ist Groupon nun stolze 16,6 Mrd. $ wert.

Noch am 31.10. hatte die Financial Times geschrieben, dass die einzige Strategie von Groupons IPO darin bestehe, möglichst viel aus dem IPO/Börsengang herauszuquetschen. Das vernichtende Urteil des US Anlegermagazins “Barron’s” lautet so auch über den Börsengang des Rabattportals, dass man dieses IPO vermeiden sollte. Groupons Management wolle die Aktien nur so teuer wie möglich losschlagen. Investoren sollten nicht unbedingt mit Kurssteigerungen rechnen.
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Kommentar von Jörg Eugster

Während Groupon ein Übernahmeangebot von Google im Dezember 2010 in der Höhe von 6.5 Mia. $ noch ausgeschlagen hatte, haben sie scheinbar nun Recht bekommen, denn der Börsengang hat ihnen einen Wert von 12.7 Mia. $ (Korrigenda: 16.6 Mia. $) gebracht. Finanziell betrachtet haben sie zweifelsohne Recht bekommen, doch wird die Rechnung auch für die Investoren aufgehen? Hat man hier nur investiert, weil die valablen Alternativen in den Finanzmärkten wegen der Schuldenkrise fehlen?

Ich bin der Anicht, dass die Rechnung nicht aufgehen wird. Hier handelt es sich um Gier 2.0. Es erinnert mich an die Jahre 1998 bis 2000, als die Dotcom-Blase unaufhörlich gewachsen ist.

Doch ist das Geschäftsmodell von Groupon nachhaltig?  Ich glaube NEIN.

Hier die Gründe:

  • Das Modell hat unzählige Nachahmer hervorgebracht. Alleine in New York gibt es rund 40 Groupon-Kopien.
  • Es scheint, dass nationale Anbieter Vorteile gegenüber den amerikanischen Geschäftsgepflogenheiten einen Vorteil aufweisen. Schweizerisches Beispiel ist DeinDeal, das m.E. geschickter auf dem hiesigen Markt operiert.
  • Es gibt immer mehr unzufriedene Kunden auf beiden Seiten, sowohl bei den Anbieter als auch bei den Endkunden den Gutscheinkäufern. Anbieter fühlen sich von den Hardsellingmethoden über den Tisch gezogen und die Gutscheininhaber erleben immer wieder Frusterlebnisse beim Einlösen der Gutscheine oder sind mit der Leistung der Anbieter unzufrieden.
  • Die deutsches Groupon-Kopie DailyDeal wurde von Google gekauft. Dank Google Wallet und der NFC-Technologie in den neusten Handys gebe ich Google langfristig die höheren Chancen, im E-Coupon-Markt erfolgreich zu sein.

Gier 2.0 wird sich als kein langfristiges und nachhaltiges Geschäftsmodell herausstellen.

Und schon bald wird Facebook folgen, mit dem kleinen Unterschied, dass Facebook mit 800 Mio. Mitgliedern weltweit doch schon beachtliche Werbeerträge erwirtschaftet.

Sep 07

Den Tagi habe ich wieder gelesen, aber nicht auf Papier. Papier habe ich nicht gerne, weil man es entsorgen muss. Die Vorzüge des Lesens einer Zeitung auf dem iPad habe ich im Artikel Zeitung lesen mit dem iPad – 7 Gründe für das Lesen der SonntagsZeitung auf dem iPad beschrieben.

Darum habe ich mich auch auf die Tagi-App gefreut. Seit heute herrscht bei mir aber keine Freude mehr. Nicht dass die App jetzt kostenpflichtig ist. Nein im Gegenteil! Ich bin bereit, für guten Content zu bezahlen, obwohl es ja mehr als genug Gratis-Content gibt.

Was mich erstaunt hat, ist die Preispolitik. Ein Jahresabo auf dem iPad soll CHF 289.- kosten. Das Print-Abo kostet zum Vergleich CHF 398.-. Die Preisdifferenz von etwas mehr als CHF 100.- ist zu gering. Mein Milchbüchleinrechnung sieht vor, dass keine Vorstufe und Layouter, keine Druckmaschinen und keine Verträgerorganisation für mich tätig sein müssen. Alles sehr hohe Kostenpositionen. Die iPad-App kostet in der Entwicklung und im Unterhalt sicherlich einiges, ist aber immer noch um Faktoren günstiger.

Liebe Tagi-Verantwortliche: Ich bin bereit zu zahlen, aber nicht einen so hohen Preis. Gerne zahle ich für guten Content max. CHF 150.-/Jahr, nicht mehr. Wenn Sie Ihre Preispolitik nicht anpassen, wird die iPad-App zum Rohrkrepierer oder allenfalls von Ihren Print-Abonnenten dazu gekauft.

Sie hätten mich wieder als Abonnenten zurück gewinnen können …

Mein Vorschlag:  Kombi-Abo mit Tagi auf iPad papierlos und SonntagsZeitung Print und/oder iPad.

Aug 31

Endlich ist mein neuer Blog von wifimaku gestartet.

Der erste Beitrag geht um die omnipräsenten Gutscheinplattformen. Es ist ein Update der Seite “Gutscheine und E-Coupons” auf wifimaku.com.