Ein ziemlich gelungener Werbespot von Intel, der sich quer durch zahlreiche Web 2.0 Dienste und Social-Media- wie auch Gaming-Plattformen zieht.
Der Bruttoumsatz mit grafischer Online-Werbung hat im ersten Halbjahr 2010 in Deutschland um fast 28 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugelegt.
Damit war die Internetwerbung der Bereich, dessen Budget am stärksten wuchs. Der Umsatz betrug in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 998 Millionen Euro. In den ersten drei Monaten dieses Jahres hatte der Onlinewerbemarkt 438 Millionen Euro Umsatz und einen Anstieg von 17,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt.

Von solchen Zahlen (Grössenverhältnisse berücksichtigt) können wir in der Schweiz weiterhin nur träumen.
Das chinesische Informationsministerium hat am Sonntag die Erneuerung der staatlichen Lizenz für Internet Content Provider (ICP) für Google bestätigt. Google steht in China aber nach wie vor unter Druck und einzelne Google Dienste werden weiterhin blockiert.
Das chinesische Informationsministerium hat am Sonntag die Erneuerung der staatlichen Lizenz für Internet Content Provider (ICP) für Google bestätigt. Guxiang, das Betreiberunternehmen von Googles Web-Angeboten in China, erscheine auf einer Liste von 200 Unternehmen, deren Lizenz erneuert worden sei, hiess es in einem auf der Website des chinesischen Informationsministeriums veröffentlichten Dokument.
Google hat damit einen Rückzug in Raten vollzogen. Zuerst war im Januar angekündigt worden, man wolle sich nicht länger der Zensur von Suchergebnissen beugen und lieber den chinesischen Markt verlassen (siehe Google zieht sich aus China zurück). Seit März wurden dann die Suchanfragen auf der chinesischen Website Google.cn automatisch auf die unzensurierte Hongkonger Adresse Google.com.hk weitergeleitet. China hat zwar auch diese Ergebnisse gefiltert, wenn Chinesen ausserhalb Hong Kongs darauf zugegriffen haben. Allerdings wurde so wenigsten offen angezeigt, das gefiltert wurde.
Ende Juni setzte Google die automatische Weiterleitung aus, da China die Lizenz von Google nicht verlängern wollte, wenn diese Praxis beibehalten wird (siehe Google gibt im Streit mit China nach). Die Chinesen müssen jetzt also selbst auf einen Link zur Hongkong-Website klicken, um eine Meldung zu erhalten, dass zensiert wurde.
Cross-Posting zum Thema Marketing in China: hier geht es zum vollständigen Artikel: China bestätigt neue Google-Lizenz
Heute im Newsletter von Internet World:
Die deutschen Internetuser lassen sich eher von Onlinewerbung zum Klick animieren, wenn diese zu den persönlichen Interessen der User passt. Das fand eine europaweite Umfrage des Affiliate-Netzwerks affilinet heraus.
Demnach spielt die Relevanz einer Werbung für nur 56 Prozent der europäischen Nutzer eine Rolle. Bei den deutschen Usern legen dagegen 70 Prozent Wert auf eine Ansprache, die zu ihren Interessen passt. Eine ansprechende Werbung birgt ein hohes Potenzial, denn von allen Onlinern in Deutschland nutzen immerhin 61 Prozent das Internet für die Produktrecherche und den Kauf. Der europäische Durchschnitt liegt im Vergleich bei nur 38 Prozent.
Der zweitbeste Weg, um die Aufmerksamkeit des Nutzers zu erregen, ist Werbung mit Rabatten oder Sonderangeboten. Damit lassen sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in allen europäischen Ländern Nutzer aller Altersschichten ansprechen.
Junge User zwischen 18- und 24-Jahre präferieren Werbung, die darauf ausgerichtet ist, was sie gerade suchen. Zwanzig Prozent dieser Altersgruppe legt bei Onlinewerbung ebenfalls einen großen Wert auf eine ansprechende Gestaltung. Bei den Nutzern über 55 Jahre sind vor allem Inhalte gefragt. 40 Prozent von ihnen finden Onlinewerbung am besten, wenn sie Informationen enthält, die vorher nicht bekannt waren.
Produktbewertungen durch andere User sind bei den Onlinekäufern beliebt. Deshalb finden auch 40 Prozent der europäischen Nutzer Werbung besonders gut, die ihnen einen direkten Zugriff auf die Bewertungen anderer Nutzer gewährt. Was dort ankommt, hat sich in Deutschland noch nicht durchgesetzt. Hierzulande lassen sich gerade einmal 12 Prozent der Internetnutzer von einer solchen Werbung begeistern.
Für die Untersuchung befragte affilinet 2.566 Onlinenutzer aus Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich und den Niederlanden im Juni 2010 zu ihrer Einstellung zu Onlinewerbung sowie ihrem Einkaufsverhalten im Internet.
Das Brand Advertising Committee (Gremium für Markenwerbung im Internet) des Interactive Advertising Bureau Europe (IAB Europe) veröffentlichte gestern sein Weissbuch „Markenwerbung und Digital“. Die detaillierte und richtungweisende Sammlung, die ab sofort auf www.iabeurope.eu zum Download bereitsteht, ist für all jene Pflichtlektüre, die mit digitaler Markenwerbung befasst sind – einer der wenigen Bereiche der Werbebranche, der sich nicht nur gegen die Rezession behaupten konnte, sondern sogar gewachsen ist.
Das Brand Advertising Committee (Gremium für Markenwerbung im Internet) des Interactive Advertising Bureau Europe (IAB Europe) veröffentlichte gestern sein Weissbuch „Markenwerbung und Digital“. Die detaillierte und richtungweisende Sammlung ist für all jene Pflichtlektüre, die mit digitaler Markenwerbung befasst sind – einer der wenigen Bereiche der Werbebranche, der sich nicht nur gegen die Rezession behaupten konnte, sondern sogar gewachsen ist.
Das Weissbuch ist eines der ersten Projekte des IAB Europe Gremiums für Markenwerbung im Internet. Ziel der Publikation ist es, Online als Medien- und Mediaplattform für die Markenbildung zu unterstützen und zu fördern sowie über die Stärken und den Nutzen von Online für Markenwerbetreibende zu informieren.
Basierend auf der grossen Nachfrage der Werbebranche nach mehr detaillierten Informationen, Forschungsarbeiten und Fallstudien, welche die Stärken der digitalen Medien für Markenwerbung im Internet aufzeigen, bietet der Bericht einen ganzheitlichen Blick auf die Themenbereiche Erfolgsmessung, Formate, Targeting und Zielgruppenansprache sowie Cross-Media und wertvolle Anhaltspunkte darüber, wie digitale Kampagnen die Markenkommunikation unterstützen können. Die Erkenntnisse beziehen sich auf Einblicke, Analysen und Erfahrungen anerkannter Marktteilnehmer, Werbetreibender, Marktforschungsunternehmen und Branchen-Dienstleister.
Das Weissbuch des IAB Europe kann hier heruntergeladen werden:
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