Feb 05

Social Networks, Social Media und auch Social-Commerce sind in aller Munde. Es geht grundsätzlich darum, sich gegenseitig zu vernetzen, zusammen Inhalte zu teilen und zu erstellen wie auch Produkte und Services zu empfehlen.

Nun bringt Google den Social Search. Einmal registriert und seine Verbindungen zu den diversen Social Networks hinterlegt, wird die Suche vermehrt Resultate aus dem eigenen Bekanntenkreis bringen. So zum Beispiel berücksichtigt die Bildsuche Aufnahmen von eigenen Freunden mit höherer Relevanz als andere.

Zwei neue Funktionen stehen hierzu bereit:

  • “My social circle” zeigt alle Kontakte mit denen ich über meine sozialen Netzwerke verbunden bin.
  • “My social content” zeigt alle meine Inhalte, die ich in meinen Netzwerken hinterlegt habe, und die damit bei meinen Kontakten in deren Social Search erscheinen könnten.

Diese neue Funktion wird nun als Beta-Version in der englisch-sprachigen Google-Suche eingeführt.

Jan 20

Die Volksrepublik China hat Google offiziell dazu aufgerufen, die Gesetze des Landes zu respektieren. Man werde für Google keine Ausnahme machen, stellte ein Sprecher des chinesischen Aussenministeriums klar. Währenddessen sind einzelne Google Mitarbeiter offensichtlich immer noch freigestellt, weil deren Verwicklung in den Hacker-Angriff von letzter Woche untersucht wird.

Die chinesische Regierung unterstütze die Entwicklung des Internet, sagte ein Sprecher des Aussenministeriums am Dienstag in Peking. “Ausländische Firmen in China müssen (aber) die Gesetze unseres Landes befolgen und sich an die Sitten und Traditionen halten. Google bildet da natürlich keine Ausnahme.” (Siehe auch Google zieht sich aus China zurück).

Gemäss der chinesischen Regierung sind auch chinesische Unternehmen von Hacker-Angriffen betroffen gewesen. Die Regierung der Volksrepublik verurteile die Internet-Spionage. Am Montag gab aber auch der Verein ausländischer Korrespondenten in China (FCCC) bekannt, dass E-Mail-Konten von Journalisten bei GoogleMail Ziel von Hackerangriffen geworden seien.

Offenbar überprüft Google auch die eigenen Mitarbeiter in China. Diesen war nach der Information über den Hacker-Angriff von letzter Woche von Google freigegeben worden. Chinesischen Medienberichten zufolge soll Google einigen Mitarbeitern in China seit dem 13. Januar den Zugang zum internen Netzwerk verwehren. Andere Angestellte sollen freigestellt oder versetzt worden sein.

Google erklärte aber am Montag, “Die Mitarbeiter von Google in China sind an ihre Arbeitsplätze zurückgekehrt und nehmen das Tagesgeschäft wieder auf”. Man habe den Angestellten im Anschluss an die Ankündigung eines möglichen Rückzugs aus China lediglich einen freien Tag gewährt, während man interne Test und Scans durchführte, “um sicherzustellen, dass das Netzwerk sicher und gut abgesichert ist”.

Die Untersuchungen von Google dauern aber noch an und einige Mitarbeiter sollen für die Dauer der Untersuchung nicht mehr auf das firmeneigene Netzwerk zugreifen können. Google betreibt seit 2006 eine chinesische Version seiner Suchmaschine und beschäftigt 700 Menschen in China.

Google führt derzeit noch Verhandlungen, um die eigene Suchmaschinen-Seite in China ohne Zensur der Suchergebnisse anbieten zu können. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass die chinesische Politik sich wegen Google ändern wird (siehe auch Zensur in China: Peking rekrutiert 10′000 Internet-Spitzel).

Die Zahl der Internet-Nutzer in China ist im vergangenen Jahr um 28 Prozent auf 384 Millionen gestiegen. Fast jeder dritte Chinese surft damit im Internet. Das Internet ist für China also wichtig, man hat aber längst sein eigenes Netz an Internet-Seiten aufgebaut und die meisten Chinesen nutzen nicht Google sondern Baidu für ihre Suchabfragen (siehe auch Marktanteil Suchmaschinen in China: Baidu gewinnt weiter gegen Google). Google hat derzeit einen Marktanteil von ca. 30 Prozent, konnte seinen Anteil aber seit langem nicht wirklich ausbauen. Je nach Statistik hat Google sogar Marktanteile verloren.

Sollte Google in China weiterhin tätig bleiben, wird das Geschäft für den Konzern in Zukunft noch schwieriger werden. Die Beziehungen zu China und den dortigen Werbepartnern sind durch die Vorfälle beschädigt denn die Verflechtung zwischen der Regierung und den Unternehmen ist immer noch stark. Trotz (oder wegen) der Verflechtung der Regierung mit der führenden Suchmaschine Baidu (siehe Verliert Baidu Marktanteil an Google? Skandale für Chinas Suchmaschine) – für die Chinesen ist es sicherer, nur auf Seiten zu gehen, welche den staatlichen Vorstellungen entsprechen. Wenn Baidu diese Funktion besser wahrnimmt als Google, ist das für viele Chinesen sogar ein Grund, auf die Nutzung von Google zu verzichten.

Cross-Posting von http://news.worldsites-schweiz.ch/google-verhandelt-mit-china-und-ueberprueft-eigene-mitarbeiter.htm

Dez 09

Bing schlägt Google - Zumindest wenn es um Klicks auf Werbeanzeigen geht. Offenbar sind bei Microsofts Suchmaschine mehr werbeoffene Anwender unterwegs.
Bei Chitika Research stellte man fest, dass anteilig weitaus mehr Besucher der eigenen Webseite über Bing zu dieser fanden, als über Google – Grund genug für die Analysten zu untersuchen, ob Werbung vielleicht auf dem Neuling unter den Suchmaschinen erfolgreicher ist als beim Branchenprimus. Bereits in einer im Juli veröffentlichten Studie hatte Chitika beobachtet, dass Anzeigen bei Bing um bis zu 50 Prozent höhere Klickraten aufweisen. Und auch im Dezember präsentiert sich die Microsoft-Suchmaschine in diesem Segment deutlich stärker als Google. Während letzteres eine Werbe-Klickraten von 0,98 Prozent aufweist, maß man bei Bing 1,74 Prozent.

Allerdings bleibt der Web-Riese mit dem bunten Logo unangefochten führend bei der Anzahl der Suchanfragen: 84 Prozent aller Recherchen laufen über Google. Und nach wie vor folgt Yahoo auf dem zweiten Rang, aber hoffnungslos abgeschlagen mit 7,4 Prozent. Erst auf dem dritten Platz findet man die Suchmaschine der Gates-Nachfolger, die sich knapp 5,8 Prozent zuschreiben lassen können. Dies bedeutet natürlich auch, dass Google in absoluten Zahlen die meisten Klicks auf Werbeanzeigen zu verzeichnen hat; während Chitika hier 1,15 Millionen zählte, kam Bing etwas mehr als 134.000. Dennoch ist die sogenannte Click-Through-Rate, also das Verhältnis von Einblendungen der Werbebotschaften zu tatsächlichen Klicks darauf, bei Bing um knapp 75 Prozent höher. Yahoo übertraf Google indes um gute 39 Prozent. Streitbar ist sicherlich, ob diese Klickraten wegen der überdeutlichen Dominanz der Google-Benutzung aussagekräftig sind. Viele Anwender nutzen die Suchmaschine so regelmäßig und intuitiv, dass das Ignorieren von Werbung mehr oder weniger „gelernt“ wird.

Quelle: ECIN

Sep 28

 In Russland ist die Suchmaschine Yandex daran, eine Dominanz aufzubauen, wie Sie Google in westlichen Ländern hat. Dank Konzentration auf die Eigenheiten der russischen Sprache hat es Yandex verstanden, Google und die lokalen Mitbewerber zu verdrängen.

Russland ist trotz Wirtschaftskrise immer noch ein attraktiver Markt mit grossen Chancen. Auch in Russland gilt: um gezielt an Kunden zu gelangen, muss man für die von den Kunden gesuchten Begriffen gefunden werden. Während aber in der westlichen Welt Google ständig Marktanteile dazugewinnt, hat die Suchmaschine in den vergangenen Monaten in Russland massiv Marktanteile eingebüsst. Lange sah es so aus, dass Google mit dem Marktführer Yandex aufschliessen kann und Google konnte bis zu einem Drittel der Suchenden erreichen. Nun ist Google aber wieder auf einen Marktanteil von 24 Prozent zurückgefallen. Was ist passiert?

Marktanteil Suchmaschinen in Russland
Marktanteile Suchmaschinen in Russland im September 2009 gemäss Liveinternet.ru

Google nahm bis im Herbst 2007 den zweiten Platz ein und kam Yandex bis Ende September 2008 am nahesten. Aber Yandex hat beschleunigt und lässt Google nun immer weiter hinter sich im Suchmaschinenanteil.

Die russische Wirtschaft ging im ersten Quartal 9,8 Prozent zurück. Doch trotz der Krise konnte Yandex ein enormes Wachstum verzeichnen.

Entwicklung des Suchvolumens in Russland
Entwicklung des Suchvolumens in Russland

Auch gemäss den Zahlen von Comscore wuchs das Suchvolumen von Yandex innerhalb eines Jahres um 94 Prozent (siehe auch Weltweite Suchanfragen um 41 Prozent gestiegen). Vermutlich hat auch die stärkere Förderung des Internet durch den russischen Staat eine Rolle beim Wachstum der Suchmaschinennutzung in Russland gespielt (siehe auch Russlands Präsident Medwedew macht Internet zur Chefsache).

Im Gegensatz zu Yandex musste die russische Suchmaschine Rambler, die früher den zweiten Platz der russischen Suchmaschinen innehatte, schwere Verluste verzeichnen. Experten führen die Ursache auf mangelnden Fokus der Suchmaschine auf den Markt. Rambler wurde sogar von Search.Mail.ru überholt, die von Yandex betrieben wird.

Auch andere Facetten verleihen Yandex einen festen Stand am russischen Markt. Das „Yandex Geld“ erleichtert den Russen Kaufabwicklungen im e-commerce Markt, indem es wie eine Bank für die Konsumentengelder funktioniert. So können Kunden auch ohne Kreditkarten online einkaufen, da diese in Russland weder populär noch angebracht sind. Weder Kreditkarten noch PayPal sind in Russland gute Zahlungsoptionen.

Dazu kommt noch, dass Yandex ein starkes Programm für inhaltsbezogene Anzeigen betreibt, und viele der populären Erweiterungen offeriert, die man von einer führenden Suchmaschine erwartet.

Yandex ist optimal auf die Besonderheiten der russischen Sprache ausgerichtet
Yandex war die erste Suchmaschine in Russland und hat eine tiefe Verbindung zur Sprache und Kultur. Sie steht finanziell auf gesunden Beinen und investiert in ihre eigene Zukunft. Yandex hat es verstanden eine Suchmaschine zu entwickeln, die optimal auf die Eigenheiten der russischen Sprache ausgerichtet ist.

Die russische Sprache gehört zur slawischen Sprachfamilie, welche ein breites Sprachspektrum in Osteuropa umfasst: von Polen über Tschechien bis nach Serbien und Kroatien. Auch wenn die meisten nicht die kyrillischen Schreibform verwenden, entstehen die Schwierigkeiten durch den Formbestand und der Struktur dieser Sprachen. Diese ist anders als im englischen, welches für Suchmaschinen wie Google die Basis ist.

In der russischen Sprache existieren weder bestimmte noch unbestimmte Artikel (der/die/das, einer/eine/ein). Diese werden jeweils in den Wortendungen eingebaut. Artikel werden bei den Suchmaschinen als so genannte Stoppworte behandelt. Um diese Stoppwörter auf die russische Sprache anwenden zu können, muss man wissen, welche Buchstaben im Wort abgetrennt oder angepasst werden müssen. Dies wird durch die zum Teil endlosen Möglichkeiten ziemlich kompliziert. Zum Beispiel besitzt das russische Wort „Izvergatch“ 166 verschiedene grammatische Wortformen.

Schaut man in ein russisches Wörterbuch, dann wird einem schnell auffallen, dass es immer zwei russische Verben zu einem Wort gibt. Das eine drückt den vollendeten Aspekt und das andere den unvollendeten Aspekt aus. Es gibt noch weitere Aspekte, durch die ersichtlich wird, welche Komplikation die Adaption einer Suchmaschine auf andere Sprachen bedeutet. Yandex hat all diese Hindernisse überwunden und wächst in der Beliebtheit immer weiter.

Crossposting von http://news.worldsites-schweiz.ch/marktanteile-suchmaschinen-in-russland-yandex-verdraengt-alle.htm

Sep 28

Beat Z’graggen schreibt neu in unserem Blog mit. Er wird sich als Suchmaschinen-Marketing-Profi vor allem auf das Thema “Internationales Suchmaschinen-Marketing” fokussieren.

Beat-Zgraggen

Wir sind froh und stolz, dass uns Beat mit seinem langjährigen Knowhow im Umfeld des Suchmaschinen-Marketings unterstützen wird.

Beat, herzlich willkommen in unserem Autoren-Team.