Jul 01
Die IVW in Deutschland plant, die umstrittene Messgrösse Page Impression (PI) ab 2010 nicht mehr in ihrer online abrufbaren Statistik der gelisteten Websites auszuweisen. Damit reagiert das Gremium auf die ohnehin stark gesunkene Relevanz des Leistungswertes. Die IVW entspricht in der Schweiz der Messung Net-Metrix-Audit. Auch hier wurden die Werte wie Unique Clients und Page Impressions schon oft diskutiert.
Bitte, liebe Leser/innen, was haltet ihr von der Messgrösse Page Impressions? Ist sie wirklich noch aussagefähig?
Mrz 11
Google eröffnet Online-Kurse zur Web-AnalyseDer Mega-Konzern stellt ein Angebot ins Netz, das die Fachkenntnisse von Web-Analysten vertiefen soll. Auch private Nutzer sollen davon profitieren können.AnzeigeDer Branchen-Behemoth Google bietet fortan eine Online-Fortbildung an, die unter dem Namen Google Analytics Individual Qualification, kurz IQ, gestartet wurde. Das Ganze ist kostenlos und soll Fähigkeiten im Umgang und der Erstellung von Web-Analysen, in Form eines Kurses ausbilden oder festigen. Man kündigte an, dass IQ sowohl für Organisationen, als auch Privatanwender eine sinnvolle Methode sei, eigenes Know-How zu stärken und zudem online zu demonstrieren. Nicht ganz uneigennützig; ist der Online-Kurs doch auch und vor allem für die Schulung im Umgang mit dem Eigengewächs Google Analytics gedacht.Man betonte beim Web-Giganten, dass Firmen in erster Linie die Möglichkeit hätten, ihre Fachkräfte zu schulen und einzelne Privatanwender der Branche, ihre für den Arbeitsmarkt relevanten Kenntnisse erweitern könnten.Dies soll langfristig auch dazu beitragen individuelle Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Rob Norman, von GroupM zeigt sich überzeugt von IQ. Google sei ein wichtiger Partner für seine Organisation. Die GroupM, die sich mit Investment Management auseinandersetzt, beteiligt sich an der Darbietung des Online-Kurses. Norman unterstrich den unbedingten Willen seines Hauses, zu demonstrieren, dass man durch dieses Angebot Zugriff in Schlüsselkompetenzen und Kerninformationen zu erhalte.Web-Analysten beschäftigen sich mit Statistiken über die Nutzung von Internet-Präsenzen. Wer surft wann und wo und zu welchem Zweck? Google Analytics ist ein kostenloser Dienst, der 2005 erstmals getestet wurde und Antworten auf diese Fragen gibt. Er ermöglicht es, über Websites nahezu alle Arten von Daten zu erfassen und richtig zu analysieren. Derzeit lassen sich lediglich 50 Seiten auf diese Art unter die Lupe nehmen, zudem ist das Projekt umstritten, da niemand genau weiß, wie Google mit den erfassten Daten weiter verfährt.
PS: Werde ich gleich mal ausprobieren…
Quellen: ECIN , Google IQ
Okt 03
Gemäss dem deutschen Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ist der Einsatz von Google-Analytics nur rechtlich unbedenklich, wenn dies in den Datenschutzbestimmungen der eigenen Website entsprechend mit einem Hinweis deklariert wird.
Heise berichtete gestern weiter:
Einen entsprechenden Vermerk habe Google auch in den Nutzungsbedingungen von Analytics aufgenommen. Dennoch kämen bisher nur wenige Webmaster der Verpflichtung nach, beklagen die BVDW-Vertreter. Dabei könne der erforderliche Hinweis im exakten Wortlaut aus den Datenschutzbestimmungen von Google direkt übernommen werden.
Darin versichert der Suchmaschinenbetreiber unter anderem auch, dass die gespeicherten IP-Adressen nicht mit anderen Daten bei Google verknüpft würden. “Die IP-Adresse wird lediglich zur Geo-Segmentierung genutzt”, bestätigt Thomas Brommund, Geschäftsführer der contentmetrics GmbH und ebenfalls Leiter des Arbeitskreises Erfolgskontrolle. Die IP-Adresse könne lediglich einem Standort zugeordnet werden, nicht aber einer natürlichen Person und sei damit für eine Consumer-Analyse irrelevant.
Vom Schweizer Datenschützer liegt diesbezüglch noch keine explizite Empfehlung vor. Ratsam ist ein entsprechender Hinweis dennoch in den eigenen Datenschutzbestimmungen.
(Crossposting vom carpathia: e-business.blog)
Aug 13

Fire Eagle weiß, wo der Nutzer ist
Yahoo! hat mit Fire Eagle eine umfassende Nutzer- und Entwicklerplattform für standortbezogene Dienste entwickelt. Die Aufenthaltsorte der Fire Eagle-Mitglieder können freiwillig im Internet übermittelt werden.
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Informationen über den eigenen Aufenthaltsort an ausgewählte Personen weitergeben, speichern und verwalten – dies macht Yahoo! Fire Eagle möglich. Die nach einer im März dieses Jahres vorgestellten Beta-Version nun veröffentlichte Vollversion soll es Nutzern und Entwicklern möglich machen, ihre Internet-Aktivitäten um das Element des Aufenthaltsortes zu bereichern. Fire Eagle mache, so Tom Coates von Yahoo!, das Internet noch ein wenig nützlicher.
Nutzer können mit Fire Eagle freiwillig ihren Aufenthaltsort an einen von ihnen individuell ausgewählten Personenkreis weitergeben. Dies kann entweder über eigens zu diesem Zweck entwickelte Programme oder manuell auf den Seiten der Plattform erfolgen. Wie viele Informationen dabei weitergegeben werden entscheidet der Nutzer selbst. Ebenso kann er sich jederzeit „verstecken“ und seine preisgegebenen Daten verändern oder löschen. Entwickler können sich durch Fire Eagle die teils enorm kostenintensiven und komplizierten Planungsvorgänge ersparen, die für die Etablierung eines standortbezogenen Dienstes meist nötig sind. Investitionen in die Infrastruktur sind nicht erforderlich. Durch eine offene Programmierstruktur in Verbindung mit einer API-Schnittstelle können Software-Anwendungen direkt eingebunden werden.
Zusammen mit dem Start von Fire Eagle wurden bereits über 14 Anwendungen veröffentlicht, welche die Leistungsfähigkeit des Systems schon recht eindrucksvoll zeigen. So stellt beispielsweise Brightkite ein soziales Netzwerk mit eingebundenen Standortinformationen dar, in welchem die Nutzer ihre Freunde suchen oder neue Bekanntschaften in ihrer Gegend finden können. Dopplr ist ein Service für vernetzte Reisende, die ihre Reisestationen und -Erlebnisse mit Personen ihres Vertrauens teilen möchten. Der Satelliten-Übermittlungsdienst SPOT schließlich sendet die eigenen GPS-Standortdaten über ein Satelliten-Netzwerk von fast jedem Ort der Welt an Familie und Freunde aus.
Persönliche Anmerkung:
Na, wer da bei der Namensgebung wohl Pate stand ??
Quelle ECIN Newsletter
Jul 28
Google gibt Gas und sorgt in diesem Monat gleich mit drei neuen Projekten für Bewegung im Online Markt. Allerdings sorgen nicht alle neuen Tools bei den Werbetreibenden für die erhofften Begeisterungsstürme.
Mit dem kostenlosen Recherche- und Mediaplanungswerkzeug Ad Planner soll Werbetreibenden die Auswahl von relevanten Websites erleichtert werden. Laut Google kann hierbei nach bestimmten Zielgruppenkritierien wie Alter, Geschlecht, Bildung und Haushaltseinkommen gefiltert werden. Zusätzlich werden Unique Visitors und internationale Reichweite der selektierten Seiten angegeben. Zudem wird ersichtlich, welche Seiten diese Besucher sonst noch ansteuern. Einmal ausgewählt, lassen sich komplette Mediapläne erstellen und in andere Applikationen importieren. Wichtig hierbei: Ad Planner zeigt auch Statistiken zu Websites an, die nicht Teil des Google Content Netzwerks sind. Konkrete Angaben dazu, wie diese Seiten ausgewählt werden und woher die Daten stammen, macht Google nicht. Wer an der Betaversion des Programms teilnehmen will, muss sich bewerben.
Während der Ad Planner also eher für Mediaplaner gedacht ist, richtet sich Google Trends für Websites an ein breiteres Publikum. Das neue Feature für Google Trends analysiert z. B. mit Hilfe der Analytics Zahlen die Entwicklung des Traffics auf einer Website und kann diesen mit bis zu vier weiteren Sites vergleichen. Zudem wird angezeigt, für welche anderen Seiten sich ein User einer bestimmten Domain noch interessiert und welche Suchbegriffe er verwendet hat. Eigene Google Projekte werden allerdings nicht gelistet: ein Vergleich mit Youtube, Orkut oder einer Google-Suchseite fällt damit flach.
Und gleich noch ein Projekt der Kalifornier hinterher: Google launcht ein neues Affiliate-Netzwerk. Das „Google Affiliate Network“ basiert auf dem Affiliate Netzwerk Performics, das zu dem von Google kürzlich übernommenen Doubleclick gehört. Der neue Dienst soll nun in AdSense integriert und im Gegenzug das eigene Pay-Per-Action Modell wieder eingestellt werden.
Und Google wäre nicht Google, würde da nicht noch was nachkommen: jüngst bläst unser Suchmaschinenprimus zum Angriff auf die lokalen Anzeigenmärkte. Werbung auf Google-Seiten wird künftig vom Münchener Unternehmen Telegate vertrieben. Im Fokus stehen vor allem kleine & mittlere Unternehmen, die bisher vor allem in Branchenbüchern wie den Gelben Seiten oder lokalen Anzeigenblättern geworben haben. Diese potentiellen Anzeigenkunden erhalten jetzt Anrufe von 400 rekrutierten Telegate-Vertriebsmitarbeitern. Telegate ist damit der erste größere „Google Reseller“…wird aber wohl nicht der einzige bleiben.
Und jetzt Luft holen…und auf den nächsten Google-Monat freuen!
Quelle: explido Newsletter
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