Jun 11

Die türkische Regierung hat bekanntgegeben, dass eine ganze Reihe von Google-Diensten gesperrt werden. Betroffen sind die Dienste Docs, Translate, Books, Tools und Google Analytics. Die Dienste scheinen wurden zwar nur kurzfristig gesperrt, wer aber Google Analytics für einen Auftritt einsetzt, welcher türkische Kunden anzieht, kann Daten verlieren.

TürkeiDie türkische Telekommunikationsministerium hat bekanntgegeben, dass zahlreiche Google-Dienste gesperrt werden. In einer offiziellen Mitteilung der Behörde heisst es laut Hürriyet Daily News lediglich, die Blockade habe “rechtliche Gründe” die allerdings nicht näher erläutert wurde. Eine Reihe von Google Angeboten soll so von der Türkei aus nicht mehr zugänglich sein.

Bei unseren Kunden mit türkischen Auftritten haben wir nur zeitweise einen Einbruch der Besucher festgestellt, welche über Google Analytics gemessen werden.

Die Türkische Telekommunikationsbehörde soll Google dazu aufgefordert haben, in der Türkei eine Niederlassung zu gründen und zukünftig in dem Land auch Steuern zu bezahlen. Angesichts der hohen Nutzerzahl entgingen dem Staat rund 16 Millionen Euro pro Jahr an Steuern. Offiziell gab es zu der vorübergehenden Sperre allerdings keine Erläuterung. Auch Facebook wurde zeitweise gesperrt.

Gemäss unseren Informationen funktionieren die Google Seiten wieder. Allerdings kann niemand sagen, ob Google nicht demnächst wieder blockiert wird.

Cross-Posting von
http://news.worldsites-schweiz.ch/turkei-sperrt-den-zugriff-auf-viele-google-services.htm

Mrz 22

In eigener Sache:

Diese Woche finden im Rahmen der Swiss Online Marketing Messe neben kostenlosen Schulungen zu Twitter auch Vorträge zum Thema Kundengewinnung über Google sowie über internationales Suchmaschinen-Marketing statt. Auch sonst gibt es einige interessante Vorträge:

Mittwoch, 24. März 2010
11:00 – 11:45: 10 Regeln für eine erfolgreiche E-Mail-Kundenbindung
14:00 – 14:30: Wo sind meine Kunden? Kunden durch Umfragen kennenlernen
15.15 – 16:15: Kommunikation und Marketing im Zeitalter der Social Networks
16:15 – 16:45: Wie Sie über Google & Co weltweit Kunden gewinnen
Voträge Swiss Online Marketing MesseOb Sie lokal oder in Ihren Exportmärkten Kunden gewinnen wollen – Sie gelangen nirgends direkter an Ihre Kunden als über Top-Positionen bei Google & Co. Erfahren Sie:

  • worauf Google bei der Vergabe der Top-Positionen achtet
  • wie Sie Kunden gezielt dann ansprechen, wenn Interesse besteht
  • mehr über das Suchverhalten in Ländern wo Google nicht die Nummer 1 ist
  • wie Sie Zielseiten auf lokale Vorlieben ausrichten

Donnerstag, 25. März 2010
9:30 – 10:15: Facebook und Twitter im Business-Einsatz
10:15 – 11:00: Regionales Suchmaschinenmarketing für den stationären Handel
15:15 – 15:45: Wie Sie dank Top-Positionen bei Google den Umsatz erhöhen
Wer zu den von den Kunden gesuchten Begriffen bei Google nicht gefunden wird, verliert täglich Umsatz. Über 200 Faktoren spielen bei Google eine Rolle, um einen Spitzenplatz zu erhalten. Erfahren Sie

  • Chancen und Risiken: Wie kommen Sie in die Top 10 und wann fliegt man raus?
  • Wie Sie Kunden gezielt dann ansprechen, wenn Interesse besteht.
  • Worauf Sie achten müssen, um die Besucher zu Kunden zu machen.

Wer noch keine Messetickets hat, kann diese kostenlos bestellen. Mehr Infos unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/gratis-eintrittskarten-und-marketingberatung-an-swiss-online-marketing-messe.htm

Es würde mich sehr freuen, Sie dort persönlich anzutreffen.

Jul 01

Die IVW in Deutschland plant, die umstrittene Messgrösse Page Impression (PI) ab 2010 nicht mehr in ihrer online abrufbaren Statistik der gelisteten Websites auszuweisen. Damit reagiert das Gremium auf die ohnehin stark gesunkene Relevanz des Leistungswertes. Die IVW entspricht in der Schweiz der Messung Net-Metrix-Audit. Auch hier wurden die Werte wie Unique Clients und Page Impressions schon oft diskutiert.

Bitte, liebe Leser/innen, was haltet ihr von der Messgrösse Page Impressions? Ist sie wirklich noch aussagefähig?

Mrz 11

 Google eröffnet Online-Kurse zur Web-AnalyseDer Mega-Konzern stellt ein Angebot ins Netz, das die Fachkenntnisse von Web-Analysten vertiefen soll. Auch private Nutzer sollen davon profitieren können.AnzeigeDer Branchen-Behemoth Google bietet fortan eine Online-Fortbildung an, die unter dem Namen Google Analytics Individual Qualification, kurz IQ, gestartet wurde. Das Ganze ist kostenlos und soll Fähigkeiten im Umgang und der Erstellung von Web-Analysen, in Form eines Kurses ausbilden oder festigen. Man kündigte an, dass IQ sowohl für Organisationen, als auch Privatanwender eine sinnvolle Methode sei, eigenes Know-How zu stärken und zudem online zu demonstrieren. Nicht ganz uneigennützig; ist der Online-Kurs doch auch und vor allem für die Schulung im Umgang mit dem Eigengewächs Google Analytics gedacht.Man betonte beim Web-Giganten, dass Firmen in erster Linie die Möglichkeit hätten, ihre Fachkräfte zu schulen und einzelne Privatanwender der Branche, ihre für den Arbeitsmarkt relevanten Kenntnisse erweitern könnten.Dies soll langfristig auch dazu beitragen individuelle Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Rob Norman, von GroupM zeigt sich überzeugt von IQ. Google sei ein wichtiger Partner für seine Organisation. Die GroupM, die sich mit Investment Management auseinandersetzt, beteiligt sich an der Darbietung des Online-Kurses. Norman unterstrich den unbedingten Willen seines Hauses, zu demonstrieren, dass man durch dieses Angebot Zugriff in Schlüsselkompetenzen und Kerninformationen zu erhalte.Web-Analysten beschäftigen sich mit Statistiken über die Nutzung von Internet-Präsenzen. Wer surft wann und wo und zu welchem Zweck? Google Analytics ist ein kostenloser Dienst, der 2005 erstmals getestet wurde und Antworten auf diese Fragen gibt. Er ermöglicht es, über Websites nahezu alle Arten von Daten zu erfassen und richtig zu analysieren. Derzeit lassen sich lediglich 50 Seiten auf diese Art unter die Lupe nehmen, zudem ist das Projekt umstritten, da niemand genau weiß, wie Google mit den erfassten Daten weiter verfährt. 

PS: Werde ich gleich mal ausprobieren… 

Quellen: ECIN Google IQ 

Okt 03

Google AnalyticsGemäss dem deutschen Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ist der Einsatz von Google-Analytics nur rechtlich unbedenklich, wenn dies in den Datenschutzbestimmungen der eigenen Website entsprechend mit einem Hinweis deklariert wird.

Heise berichtete gestern weiter:

Einen entsprechenden Vermerk habe Google auch in den Nutzungsbedingungen von Analytics aufgenommen. Dennoch kämen bisher nur wenige Webmaster der Verpflichtung nach, beklagen die BVDW-Vertreter. Dabei könne der erforderliche Hinweis im exakten Wortlaut aus den Datenschutzbestimmungen von Google direkt übernommen werden.

Darin versichert der Suchmaschinenbetreiber unter anderem auch, dass die gespeicherten IP-Adressen nicht mit anderen Daten bei Google verknüpft würden. “Die IP-Adresse wird lediglich zur Geo-Segmentierung genutzt”, bestätigt Thomas Brommund, Geschäftsführer der contentmetrics GmbH und ebenfalls Leiter des Arbeitskreises Erfolgskontrolle. Die IP-Adresse könne lediglich einem Standort zugeordnet werden, nicht aber einer natürlichen Person und sei damit für eine Consumer-Analyse irrelevant.

Vom Schweizer Datenschützer liegt diesbezüglch noch keine explizite Empfehlung vor. Ratsam ist ein entsprechender Hinweis dennoch in den eigenen Datenschutzbestimmungen.

(Crossposting vom carpathia: e-business.blog)