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Jul 01

Die IVW in Deutschland plant, die umstrittene Messgrösse Page Impression (PI) ab 2010 nicht mehr in ihrer online abrufbaren Statistik der gelisteten Websites auszuweisen. Damit reagiert das Gremium auf die ohnehin stark gesunkene Relevanz des Leistungswertes. Die IVW entspricht in der Schweiz der Messung Net-Metrix-Audit. Auch hier wurden die Werte wie Unique Clients und Page Impressions schon oft diskutiert.

Bitte, liebe Leser/innen, was haltet ihr von der Messgrösse Page Impressions? Ist sie wirklich noch aussagefähig?

5 Antworten zu “In Deutschland werden die Page Impressions hinterfragt”

  1. Andy Häuptli sagt:

    Als qualitative Werte sind meiner Ansicht nach die Unique User und die Verweildauer auf der Site am Wertvollsten.

  2. Jörg Eugster sagt:

    Nur werden beim Net-Metrix-Audit nicht die Unique User, sondern die Unique Clients ausgewiesen. Die Unique User können nicht technisch gemessen werden, sondern nur mit dem Net-Profile, wo auch Erhebungen bzw. Umfragen gemacht werden.
    Viele verwechseln Unique User mit Unique Clients.

  3. Gordian Hense sagt:

    Welche Alternative gibt es denn? Es wäre sinnvoller eine genaue und einheitliche Definition für PIs und Uniq User zu schaffen und diese dann zu verwenden. Etwas zu messen, als gar nichts zu messen, ist immer noch besser, oder. Alle die mit Webseiten zu tun haben, brauchen einige “messbare” Werte um vergleichen und verkaufen zu können. “Messbar” bedeutet aber auch immer eine genaue Definition. Man bekommt ja auch ein Ticket wenn man mit xy hm/h zu viel gefahren ist. Beschleunigung und Verzögerung spielen dabei keine Rolle, obwohl sie das tun sollten. Uniq Client wäre ja in der Genauigkeit ein Schritt zurück.

  4. Jörg Eugster sagt:

    Die Alternative dazu ist das, was WEMF NET-Metrix-Audit ausweist:
    - Visits = Wie oft wurde die Site besucht (nach 30 Min. wird eine Session als ein neuer Visit gezählt)
    - Unique Clients = Reichweite auf einzelne Rechner
    - Use Time = Verweildauer (zeigt das Interesse an einer Site, kann aber je nach Branche stark varieren)

    und die
    Page Impressions.
    Je nach Aufbau der Site kann eine Site mehr PI generieren. Angenommen, jemand hat eine Seite für die Suche mit mehreren Pulldowns, dann generiert das wenige PI. Eine Site, welche eine sequentielle Suche mit der Angabe der Suchkriterien auf jeweils einer Seite vorsieht, generiert nur schon vom Siteaufbau wesentlich mehr PI. Daher sind die PI mit Vorsicht zu geniessen.
    Sites wie map.search.ch generieren bei Aktivitäten innerhalb der Karte keine PI, weil die Seite nicht mehr geladen wird.

    Darum die Diskussion in Deutschland.

  5. Thomas Matti sagt:

    Page-Impressions generell als Messgrösse auszuschliessen halte ich nicht für die optimale Lösung. Man sollte halt, wie bei allem, schon auch wissen was man damit anfängt.

    Wenn man bei Google mit dem Key “Klickdoping mit 16 Buchstaben” sucht, bekommt man schon mal ein schönes Beispiel was denn hier alles “gepimpt” werden kann.
    Kein Wunder etabliert sich langsam auch das “Performance-Marketing”.

    Bei Partnern die ich kenne komme ich aber auch gerne mit Bezahlung per PI’s ins Geschäft.

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