Die Digitalisierung der Medien stellt die Verlage vor grosse Herausforderungen. Ist Paid Content das Business-Modell, das die Medienhäuser vor dem Untergang retten wird?
Content ist nichts wert in einer Welt, die nur aus Content besteht
Das ist so die Zusammenfassung der Publicitas web2com-Veranstaltung zum Thema “Monetarisierung von Onlineangeboten: Paid Content – Businessmodell der Zukunft?
Hier der volle Artikel aus Persönlich Online:
http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=85247
Mein Kommentar zu obigem Artikel:
Die Vorschläge von Frau Prof. Schmalz ist gut, aber gerade Verlage tun sich mit UCG (User generated content) sehr schwer, weil ihnen da immer wieder der “Qualitätsjournalismus” in die Quere kommt. Aber den User interessiert das nicht.
Ob Rupert Murdoch Recht bekommt oder die Referenten in der Veranstaltung, entscheiden nicht die Verleger, sondern alleine der Markt. Der ist unfehlbar. Wenn die Verleger etwas für den Content verlangen wollen, aber die Kunden nicht bereit sind, dafür zu bezahlen, weil sie es anderswo gratis bekommen.
Meine Erfahrung mit Verlegern ist folgende:
Wenn man mit ihnen zusammen arbeiten will, dann ist die erste Frage nach dem Geschäftsmodell. Die besten Websites hatten von Beginn weg kein Geschäftsmodell (siehe Facebook, Youtube etc.). Auch wir hatten bei www.swisswebcams.ch kein Geschäftsmodell. Heute nach ca. 6 Jahren sind wir eine feste Grösse im Online-Werbemarkt.
Mein Beitrag hier ist UCG. Ich bin überzeugt, dass wahrscheinlich kein Verleger (Herausgeber oder Verlagsleiter) diesen Beitrag je sehen wird (ansonsten Gratulation zur Ankunft im Web 2.0), geschweige denn weiss, was ein RSS-Feed ist noch wie man ihn abonniert.
Hier gibts noch mehr zum Thema Verleger, wie sie sich online schwer tun:

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